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04.11.2014 DGNB Zertifikate für das Züblin-Haus und Z3

Der Ed. Züblin AG, Stuttgart, werden heute von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zwei Zertifikate verliehen: Das Züblin-Haus (Baujahr 1984) erhält das DGNB Zertifikat in Bronze, das Bürogebäude Z3 (Baujahr 2012) das in Gold. Für das Z-Zwo (Baujahr 2002) haben die Stuttgarter die Auszeichnung in Silber bereits 2009 entgegennehmen können. Damit ist Züblin das erste und aktuell einzige Unternehmen in Deutschland, das für jedes Gebäude am Firmensitz die Qualitätsauszeichnung der DGNB erhalten hat.

Die Verleihung findet ab 16:30 Uhr im Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen statt. Nach den Grußworten von Züblin-Vorstand Klaus Pöllath und Michael Föll, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, hält Eike Becker von Eike Becker_Architekten, Berlin, einen Gastvortrag zum Thema „Modell Deutschland: ehrlich und klimaneutral?“ Im Anschluss übergibt Michael Dax, Geschäftsführer der DGNB GmbH, die Auszeichnungen für das Züblin-Haus und das Z3. Um eines der begehrten Zertifikate zu erhalten, mussten die Gebäude nicht nur ökologisch und ökonomisch nachhaltig konzipiert sein, sondern auch technische, soziokulturelle und funktionale Kriterien erfüllen.

Züblin gehört zu den ersten Mitgliedern der DGNB und hat an der Entwicklung des Nutzungsprofils zur Bewertung der Nachhaltigkeit von „Neubau Büro- und Verwaltungsgebäuden“ maßgeblich mitgewirkt. Im Rahmen der Erstanwendungsphase 2009 wurde als Pilotprojekt das Z-zwo bewertet. Das Gebäude, das von rd. 400 Züblin-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern genutzt wird, errang damals das DGNB Zertifikat in Silber.

Das Z3, in dem rd. 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten, stammt aus dem Baujahr 2012. Es wurde bereits in der Planungsphase als Niedrigstenergiegebäude konzipiert und punktet durch minimierten Energieverbrauch, eine Gebäudehülle analog eines Passivhausstandards, sowie effiziente Haustechnik: So wird beispielsweise die Abwärme des Züblin-Rechenzentrums zum Heizen verwendet oder Tageslicht über Glasfaserkabel in innenliegende Räume geleitet. Der verbleibende Energiebedarf wird über integrierte Photovoltaikanlagen auf dem Dach und in der Fassade gedeckt.

Auch an der Weiterentwicklung des DGNB Nutzungsprofils „Bestand Büro- und Verwaltungsgebäude“ im Jahr 2013, in dem die Bewertungskriterien für mindestens drei Jahre alte Bürogebäude festgelegt sind, war Züblin aktiv beteiligt. Bei der Erstanwendung des Profils in diesem Jahr erreichte das immerhin 30 Jahre alte, denkmalgeschützte Züblin-Haus auf Anhieb den Bronze-Status. Dass daraus einmal Silber wird, ist nicht ausgeschlossen: Derzeit ist geplant, das Gebäude, in dem rd. 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind, energetisch zu sanieren und den Bürokomfort weiter zu verbessern. Nach dem bereits 2012 erfolgten Einbau eines Blockheizkraftwerks zur Verbesserung der Energieeffizienz, sind für 2015/2016 der Austausch der Fensterverglasung für eine bessere Wärmedämmung sowie der Einbau von Kühlanlagen vorgesehen.



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