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10.09.2014 CA Immo-Projekt im Zollhafen Mainz nimmt Gestalt an

Fotos: CA Immo
CA Immo hat gemeinsam mit der Stadt Mainz und der Zollhafen Mainz GmbH über die Architektur des Wohn- und Geschäftshauses „Rheinallee III“ im Zollhafen Mainz entschieden. Das Büro römer partner architektur, Köln, überzeugte dabei mit seinem Entwurf das Preisgericht. Dieser sieht neben Mietwohnungen und Stadthäusern, die zum Hafenbecken ausgerichtet sind, auch großflächigen Einzelhandel (Vollversorger) und eine Kindertagesstätte vor. Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs werden ab dem 19. September im Weinlager im Zollhafen Mainz ausgestellt.

Sieben Architekturbüros wurden in einem Realisierungswettbewerb eingeladen, sich an der Gestaltung des Wohn- und Geschäftshauses an der Rheinallee zu beteiligen. Aus den Entwürfen wählte die Jury unter Vorsitz von Architekt Professor Guido Jax, Koblenz, das Büro römer partner architektur, Köln, als ersten Preisträger aus. Neben dem Siegerentwurf wurden zwei dritte Preise an die Büros Eller + Eller Architekten, Düsseldorf, und Hascher Jehle Architektur, Berlin, vergeben. Mit einer Anerken-nung würdigte das Preisgericht den Beitrag des Büros Kramm & Strigl Architekten + Stadtplaner aus Darmstadt.

Dr. Bruno Ettenauer, CEO der CA Immo, betont: "Mit der Realisierung des Gebäudes Rheinallee III schaffen wir attraktiven Wohnraum und setzen einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Quartiers Zollhafen Mainz. Der vorliegende Entwurf entspricht in besonderem Maße unseren hohen An-sprüchen an die architektonische Qualität aller von uns realisierten Gebäude."

Das zukünftige Wohn- und Geschäftshaus liegt direkt an der Rheinallee. Mit einer oberirdischen Geschossfläche von bis zu 23.000 qm ist eine gemischte Nutzung vorgesehen: Neben ca. 170 Mietwohnungen ist auch großflächiger Einzelhandel (Vollversorger) geplant, der die Nahversorgung im Quartier gewährleisten wird. Die meisten Wohnungen und die Stadthäuser werden in Richtung des Hafenbeckens ausgerichtet sein. Zudem ist die Einrichtung einer 7-gruppigen Kindertagesstätte vorgesehen, die ca. 105 Plätze anbieten wird und einen direkten Zugang zu einem großzügigen Spielgelände im Innenhof hat. Außerdem sind eine Tiefgarage und Fahrradstellplätze geplant. Die Lage an der Rheinallee garantiert eine gute Verkehrsanbindung für die zukünftigen Nutzer und die Bewohner. CA Immo plant, das Wohn- und Geschäftshaus für einen Endinvestor zu realisieren.

Nach der Begründung des Preisgerichts schaffe der Entwurf einen identitätsstiftenden Auftakt zum neuen Stadtquartier. Klar und strukturiert präsentiere sich der Bau zur Mainzer Neustadt hin. Sämtliche Anforderungen an die zukünftige Nutzungen Wohnen und Gewerbe seien gut umgesetzt. Besonders gelungen sei das zweigeschossige Sockelgebäude, das sehr gut proportionierte Öffnungen aufweise, in denen die Wohnungseingänge angemessen betont werden. Die Lochfassade aus Klinker spiegele die dahinter liegende Nutzung besonders gut wieder. Im inneren Bereich des Gebäudekomplexes wird der begrünte und hangartig gestaltete Innenhof über dem Vollversorger positiv bewertet. Drei Stadthäuser heben sich durch architektonische Rücksprünge klar sichtbar ab und werden durch ebenfalls begrünte Wandflächen eingerahmt.

Neben dem Wohn- und Geschäftsgebäude "Rheinallee III" hat CA Immo auch das Baufeld Hafenspitze am nördlichen Rand des Hafenbeckens erworben. Auf einer Geschossfläche von ca. 12.000 qm soll unter anderem ein städtebaulich markantes Bürohochhaus mit einer Höhe von etwa 42 m in exzellenter Wasserlage realisiert werden.

Ausstellungseröffnung am 19. September im Weinlager:

Die eingereichten Entwürfe aller Teilnehmer des Wettbewerbs für das Wohn-und Geschäftsgebäude Rheinallee III werden im Zollhafen Mainz Weinlager, Taunusstraße 59 – 61, in der Zeit vom 19. -28. September ausgestellt (Öffnungszeiten: Mo-Fr 16:00 – 19:00 Uhr, Sa/So 14:00 – 18:00 Uhr). Marianne Grosse, Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur, eröffnet am 19. September um 14:00 Uhr mit Vertretern der CA Immo Deutschland GmbH und der Stadtwerke Mainz AG die Ausstellung.

Am Realisierungswettbewerb haben folgende Architekturbüros teilgenommen:

Eller + Eller Architekten, Düsseldorf
Hascher Jehle Architektur, Berlin
Kramm & Strigl Architekten + Stadtplaner, Darmstadt
Landes & Partner, Frankfurt
mann + schneberger Architekten, Mainz
römer partner architektur, Köln
schneider + schumacher, Frankfurt


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