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27.02.2014 Wohnimmobilien in Erfurt: Stabile bis steigende Preise in 2014

Erfurt wächst: Die Ansiedlung zahlreicher Großunternehmen, die historische Universität und der Ausbau des Bundeswehrstandorts ziehen Fachkräfte, Studenten und Bundeswehrmitarbeiter in die Thüringer Landeshauptstadt. Das erhöht die Nachfrage nach Wohnraum und lässt die Kauf- und Mietpreise steigen. Dies ist das Ergebnis des erstmalig von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“.

In den guten und sehr guten Lagen des Erfurter Stadtgebiets sind im ersten Halbjahr 2013 die Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien im Vergleich zu 2012 leicht gestiegen. Den stärksten Preisanstieg beobachtete Engel & Völkers bei Ein- und Zweifamilienhäusern in guten Lagen wie Marbach und Ringelberg. „Insgesamt gewinnen sehr hochwertig errichtete und sanierte Immobilien am deutlichsten an Wert“, sagt Kathrin Wolter, Geschäftsführende Gesellschafterin von Engel & Völkers in Erfurt. Bei Häusern wie bei Eigentumswohnungen legen Suchkunden Wert auf einen großzügigen Grundriss, eine attraktive Lage sowie auf eine gute Infrastruktur. Die gefragtesten Lagen von Erfurt sind daher die Altstadt mit dem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern sowie das Dichterviertel.

Verkaufsvolumen von Eigentumswohnungen: Erfurt vor Leipzig und Dresden
Laut Gutachterausschuss sind die Umsatzvolumina von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen zwischen 2011 und 2012 deutlich gestiegen. So legte das Umsatzvolumen von Ein- und Zweifamilienhäusern um rund 20 Prozent zu. Während die Anzahl der verkauften Eigentumswohnungen 2012 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, stieg das dazugehörige Umsatzvolumen auf 96,8 Mio. Euro und das durchschnittliche Verkaufsvolumen um 17,5 Prozent auf 144.262 Euro. Damit liegt Erfurt auf ähnlichem Niveau wie die deutlich größere Großstadt Leipzig (142.102 Euro) und vor Dresden (121.112 Euro).

Weiterhin hohe Nachfrage
Auch 2014 wird von einem starken Nachfrageüberschuss geprägt sein, sodass sich die Preise auf einem hohen Niveau bewegen werden. Der starken Nachfrage nach Wohnraum begegnet die Stadt mit Neubauprojekten wie der Ringelbergsiedlung in der Krämpfervorstadt. Jedoch ist nicht für alle Lagen und Segmente mit Preissteigerungen zu rechnen. „Die Wohnimmobilienpreise von Ein- und Zweifamilienhäusern in Toplagen werden sich nach den enormen Steigerungen der vergangenen Jahre gleichbleibend entwickeln“, so Wolter. Auch in Gebieten mit hoher Bautätigkeit wie Brühl ist die Preisobergrenze vorerst erreicht.



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