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24.02.2014 Schroders holt Cayman-Fonds von Cazenove nach Luxemburg

Dem britischen Vermögensverwalter Schroders ist eine kleine Sensation gelungen: Vier Absolute Return-Produkte von Cazenove Capital, die bisher auf den Cayman Islands domiziliert waren, wurden auf zwei neue Fonds der luxemburgischen Fondsplattform International Selection Fund (ISF) von Schroders verschmolzen. Damit treibt Schroders die volle Integration des im Juni vergangenen Jahres für knapp 500 Millionen Euro (424 Millionen Pfund) erworbenen britischen Asset Managers weiter voran.

„Die Expertise von Cazenove Capital bei Absolute Return-Produkte war am Markt hinreichend bekannt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Kunden ab sofort Zugang zu eben dieser Erfahrung über unsere luxemburgische Fondspalette bieten können“, kommentiert Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, die Verschmelzung. Vertrieben werden die Cazenove-Produkte bereits seit August 2013 von Schroders – nun sind sie auch voll in das Produktportfolio des britischen Asset Managers integriert.

Die beiden neuen Schroders-Fonds werden wie die Cazenove-Produkte bisher auch marktneutral verwaltet – eine Strategie, mit der man sich insbesondere in schwierigen Marktphasen von der Masse abheben konnte. Zudem sind der Schroder ISF European Equity Absolute Return mit einer Volatilität von 5,8 Prozent p.a. seit Auflage, beziehungsweise der Schroder ISF European Alpha Absolute Return mit 7,4 Prozent p.a. seit Auflage sehr schwankungsarm. Und auch am erfolgreichen Management der ehemaligen Cazenove-Produkte wird Schroders nichts ändern. Das Team an Fondsmanagern und Analysten sitzt jetzt zwar in den Londoner Büroräumen von Schroders, ihrem bewährten Investmentansatz bleiben sie jedoch treu. Dies gilt insbesondere für den nachhaltig erfolgreichen Business-Cycle-Ansatz, der beim Schroder ISF European Equity Absolute Return darauf abzielt, in jeder Marktphase eine konsistente Outperformance zu erzielen und seine Stärke insbesondere bei einer Trendumkehr im Marktzyklus ausspielt. Sobald sich ein solcher Übergang zur nächsten Marktphase abzeichnet – etwa von einer Expansionsphase zu einem Slowdown – wird das Fondsmanagement verstärkt auf reine Beta-Faktoren bei der Titelselektion achten und entweder Aktien mit hohem oder niedrigem Beta einsetzen. Gleichzeitig werden die klassischen Alpha-Faktoren, die sich beispielsweise aus Bewertungsanomalien ergeben und in normalen Marktphasen ein wichtiger Performancetreiber sind, weniger Berücksichtigung finden. Somit ist das Portfolio-Beta nicht statisch, sondern dynamisch an das jeweilige Marktumfeld angepasst.


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