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24.02.2014 München – Weltstadt mit Vorurteilen

Wenn man gängigen Vorurteilen glauben darf, dann sind alle Münchner arrogant und gerne grantig. Ein weiterer Vorbehalt: Der gemeine Münchner braucht an jeder Ecke einen Biergarten zum Weißbiertrinken. Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, befragte in der Wohntraumstudie Deutsche zu ihrer Wohnsituation und ihren Wohnwünschen. Dabei bestätigten die Münchner selbst das ein oder andere Klischee. Demnach wünschen sich zum Beispiel durchaus 74 Prozent der Münchner Cafés und Restaurants in ihrer Nähe. „Unsere Studie hat zwar gezeigt, dass sich ein regionales Lebensgefühl in gewisser Weise in die Wohnsituation übertragen lässt. Aber allen Vorurteilen zum Trotz gilt auch für Münchner, dass die Lage der Wunschimmobilie maßgeblich durch Rahmenbedingungen wie Infrastruktur oder Naherholungsgebiete bestimmt wird“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Interhyp klärt weitere Vorurteile durch die Wohnsituation auf. Eine typische Meinung ist, dass Münchner alle Schickimickis sind. Tatsächlich legen 97 Prozent wert auf Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Allerdings schließt dies Einkäufe des Alltags mit ein. Ebenso sagt man Münchnern nach, beim ersten Sonnenschein nackt im Englischen Garten zu sitzen. 93 Prozent geben auch an, sich Parks und Seen in der Nähe zu wünschen. Ebenso wichtig sind ihnen aber auch Spielplätze (53 Prozent) sowie Schulen und Kindergärten (51 Prozent). Daneben widerlegte die Studie jedoch das Vorurteil, Münchner seien garstig oder gar arrogant: 85 Prozent legen Wert darauf, ihre Freunde und Familie in der Nähe zu haben, 90 Prozent ist sogar die Nachbarschaft wichtig.

„Die Wohntraumstudie zeigt natürlich nur begrenzt die Empirie über Münchner Stereotype. Eins macht sie indes deutlich: die Münchner einigt mit dem Rest der Republik der gemeinsame Wunsch nach den eigenen vier Wänden. 79 Prozent würden gerne im Eigenheim leben. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 76 Prozent“, sagt Goris.
Hintergrund: Im April 2013 hat das IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Interhyp in einer bevölkerungs-repräsentativen Untersuchung 1.769 Bundesbürger befragt.


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