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20.02.2014 Baustart der Hainspitze in Leipzig für 2. April vorgesehen

Der Projektentwickler, eine Investorengruppe bestehend aus der CENTRUM-Gruppe, der B&L-Gruppe sowie der F1RST Immobiliengesellschaft klärt mit dem Stadtplanungsamt letzte Details. Der offizielle Baubeginn ist der 2. April. Mit der für Spätherbst 2015 geplanten Fertigstellung wird eine der letzten Baulücken in der Leipziger Innenstadt geschlossen.

„Mit einer exzellenten Fassadenarchitektur fügt sich die Immobilie nahtlos in die historische Struktur ein und wird so einen weiteren starken Akzent in der Innenstadt setzen. Sie bildet das letzte Bindeglied zwischen Markt und Brühl“, berichtet Jochem Lunebach, Leiter des Stadtplanungsamtes.

Das Objekt am Fuße der Hainstraße bildet den wichtigsten Baustein in einer Reihe von positiven Entwicklungen in der Hainstraße: nach der Fertigstellung des Einkaufszentrums "Höfe am Brühl", den Umbauten des "Hotel de Pologne", der Ansiedlung des Modehauses "TK Maxx", und anderen, wird die Hainspitze ein weiteres belebendes Element für den Einzelhandel in der Hainstraße, sagt Holger Wohner, Sprecher der Investoren-Gruppe.

PRIMARK sicherte sich insgesamt 9.000 m² der Gesamtmietfläche von 14.000 m² der geplanten Prachtimmobilie. Der Einzelhandelsspezialist COMFORT vermittelte nach Düsseldorf und Köln nun bereits den dritten Mietvertrag für den irischen Textildiscounter. Der von PRIMARK angemietete Kopfbau der Hainspitze wird auch den Namen „PRIMARK-Haus“ tragen.

„Für die verbleibenden sechs Ladenlokale stehen wir in intensiven Verhandlungen mit Interessenten, insbesondere aus den Bereichen Textilien, Schuhe, Mode und Accessoires. Darüber hinaus haben wir Anfragen von Gastronomen. Nach der Anmietung der Ankermietfläche durch PRIMARK, einem Garanten für hohe Passantenfrequenz, stellt nicht mehr die Vermietung die vorrangige Herausforderung dar. Vielmehr ist es nun die passende Auswahl der Mieter für ein nachhaltiges Einzelhandelskonzept“, so Jan Wetzel, Einzelhandels- und Immobilienexperte bei COMFORT in Leipzig. Die Prüfung der verschiedenen Einzelhandelskonzepte ist komplex, da diese unmittelbare Auswirkungen auf die Bauplanung haben. Je nach Konzept, der anzumietenden Fläche und Branche ist die Statik sowie der Standort der Fahrtreppen neu zu planen. Darüber hinaus muss der Mieter-Mix ins Gesamtkonzept passen.

Ein Bombenangriff zerstörte 1943 die historische Tuch-Halle am Brühl 2 sowie fünf Nachbarhäuser in der Hainstraße. Nach Kriegsende entstand ein provisorischer Pavillon auf dem 4.500 Quadratmeter großen Areal, das die CENTRUM Gruppe 2011 erwarb. Baubeginn ist der 2. April 2014, die Planung sieht den Mieterausbau für den Herbst 2015 und die Gesamtfertigstellung im Spät-Herbst 2015 vor.


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