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20.02.2014 Rheinwerk 3 am Bonner Bogen fertig und zu 60 % vermietet

Mit der Fertigstellung der drei Büroriegel von Rheinwerk 3 ist die Rheinfront am Bonner Bogen planmäßig abgeschlossen. Gut 60 Prozent der 21.500 Quadratmeter Bürofläche mit Ausblick auf den Strom und das Siebengebirge sind inzwischen vermietet.

Mit Fertigstellung von Rheinwerk 3 hat sich die Zahl der Firmenansiedlungen am Bonner Bogen auf 48 Unternehmen erhöht. Die neuen Mieter sind vor allem Dienstleister aus der IT-Branche, Anbieter von Medizinprodukten und universitätsnahe Einrichtungen. „Besonders beliebt sind die Flächen in den gläsernen Gebäudeköpfen, die zum Platz und zur Rheinseite eine markante Adressbildung für die Nutzer darstellen“, weiß Ludwig Frede, Geschäftsführer der Rheinwerk 3 GmbH. Das Unternehmen bietet die Flächen für zu Mietpreisen ab 16 Euro pro Quadratmeter an und plant den Ausbau nach den individuellen Bedürfnissen der Mieter.

Bereits seit Herbst 2013 ist der Gebäuderiegel 3 bezogen. Hier hat die Europazentrale des Softwareanbieters SER Solutions Deutschland GmbH (6.600 m²) ihren Sitz. Im Erdgeschoss bietet die Restaurantkette L’Osteria (900 m²) eine italienische Frischeküche.

In den jetzt fertiggestellten Gebäuderiegeln 1 und 2 haben die Sirtex Medical Europe GmbH (1.160 m²), das Datenschutzberatungsunternehmen 2B Advice (540 m²), die Plancal Service- und Entwicklungs GmbH (495 m²) und die FOM Fachhochschule für Ökonomie und Management (1.340 m²) ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Internationale Akademie für Pathologie (702 m²), die u.a. einen Hörsaal für 62 Personen zur Veranstaltung von Kongressen einrichten will, wird im Juli 2014 ihren Betrieb aufnehmen.

In der Tiefgarage wurden 305 Pkw-Stellplätze in Betrieb genommen. Insgesamt stehen damit am Bonner Bogen 1.200 öffentliche Parkplätze in den Garagen P1 bis P3 zur Verfügung.

Das 72 Millionen-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Projektentwickler BonnVisio und der Renum Projektgruppe. Nach Vollvermietung soll das Green Buildung veräußert werden. Mit Rheinwerk 3 hat Architekt Karl-Heinz Schommer seine zehnjährige Entwicklungsarbeit am Bonner Bogen abgeschlossen. „Ich freue mich, dass die planerische Idee, an diesem Standort eine neue Landmarke gegenüber dem Rheinauenpark entstehen zu lassen, gelungen ist.“. Insgesamt sind seit 2003 über 80.000 m² oberirdische Nutzfläche entstanden.

Drei langgezogene Gebäudekörper

Rheinwerk 3 steht auf einem 23.000 Quadratmeter großen Grundstück, das den Bonner Bogen zur Konrad-Adenauer-Brücke hin abschließt. Die drei Glasbauten fächern sich bei einer Breite von 14,60 Metern und einer Länge von 104 bis 140 Metern zum Strom hin trapezförmig auf. Ihr markantes Aussehen erhalten die Büroriegel durch die Abschrägung der gläsernen Gebäudeköpfe nach oben, sowohl an der Straßen- als auch an der Rheinseite. „.Durch das Abschrägen entsteht eine Dynamik in scharfkantiger, gläserner Form, die im spannungsvollen Dialog mit der orthogonalen Struktur vom benachbarten Büro Campus Rheinwerk 2 und der dynamisch, weichen Form des Hotels Kameha Grand Bonn steht“, beschreibt Architekt Karl-Heinz Schommer seine Gestaltungsidee. Die Gebäudeköpfe kragen zur Joseph-Schumpeter-Allee um neun Meter und zur Rheinseite um sieben Meter über.

DGNB Gold-Zertifikat

Die Präqualifizierung für das angestrebte Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wurde erreicht. Die drei Gebäudekörper werden zentral durch eine autark arbeitende Energiezentrale auf Basis einer Grundwasser-Geothermie mit Aquiferspeicher versorgt. Beheizung und Kühlung erfolgen durch Unterflurkonvektoren und sorgen mit der Betonkernaktivierung (temperierte Decken) für angenehme Temperaturen und freien Blick in die Landschaft. Für ihre IT-Anlagen können Mieter ein zentrales, 300 Quadratmeter großes Rechenzentrum nutzen, das mit Rheinwerk 3 verbunden ist. Die Ausfallsicherheit und kontinuierliche Stromversorgung werden durch Videoüberwachung, Kältesicherung und eine Netz-Ersatz-Anlage sowie eine Sauerstoffreduktionsanlage gewährleistet.


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