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14.02.2014 Großprojekt Schwabinger Tor München wird erste Sharing-Stadt der Welt

Reine Schlafstädte, die tagsüber leergefegt sind, oder Bürokomplexe ohne Infrastruktur, die des Nachts verwaist sind, bedienen nur unzureichend die Bedürfnisse einer modernen Großstadtgesellschaft. Schon heute sehen Projektentwicklungen deshalb oft anders aus. Aber wie wir arbeiten, wohnen und unsere Freizeit gestalten, wird sich in den nächsten Jahrzehnten grundlegend weiter verändern. Die Arbeitswelt von morgen wird weniger Büros – und mit anderen Funktionen – haben und viele Optionen bieten. Die vernetzte Wohnung, in der alle Dinge miteinander kommunizieren und die aus der Ferne gesteuert werden kann, wird zukünftig zum Alltag gehören. Nicht zuletzt gibt es beim Einzelhandel aufgrund der zunehmenden Konkurrenz aus dem Online-Geschäft in den nächsten Jahren neue Konzepte.

Das Schwabinger Tor, das 2017 an der Leopoldstraße in München-Schwabing fertiggestellt sein soll, antizipiert schon heute die Zukunft urbanen Lebens und setzt damit vollkommen neue Maßstäbe. Auf Basis einer Studie, die untersucht hat wie die Menschen 2070 wohnen, leben und arbeiten werden, wurde ein weltweit einzigartiges Gesamtkonzept erarbeitet. Die Ergebnisse sind nun auf einer Premierenveranstaltung vor rund 300 Gästen aus 15 Ländern in München der Öffentlichkeit vorgestellt worden. „Auch wenn das Schwabinger Tor national als eines der größten Projekte im Süden gilt, werden wir global gesehen nur ein kleines Fleckchen Urbanität sein. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, nach übergeordneten Antworten auch für die fernere Zukunft zu fragen. Wir sind daher stolz, dass unserem Konzept so große Aufmerksamkeit zuteil wird“, so Dr. Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Jost Hurler Gruppe, die dieses Quartier für den Bestand der Unternehmensgruppe entwickelt.

Benutzen statt Besitzen
Neben Büros, Einzelhandel und Wohnen sowie einer außergewöhnlichen Gastronomie und einem Lifestyle-Hotel wird das Schwabinger Tor auch ein anderes Lebensgefühl bieten. Das Schwabinger Tor wird die erste Sharing-Stadt der Welt. Die Losung der Sharing Economy bringt es auf den Punkt: Benutzen statt Besitzen. Ein Paradigmenwechsel, eine neue Ethik im Konsumverhalten vieler Verbraucher, ist im Begriff, unsere Gewohnheiten in Bezug auf die alltäglichsten Dinge nachhaltig zu verändern. Sharing ist eine ganzheitliche Zukunftsökonomie, denn sie beschränkt sich nicht etwa auf Car-Sharing. Music-Sharing, Office-Sharing, Menü-Sharing und sogar Dog-Sharing werden sich zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Vielfalt – auch in der Urbanität
Die Lebensqualität von urbanem Wohnen liegt auch in der Durchmischung der unterschiedlichsten Menschen. Gleichzeitig wird das Individualitätsbedürfnis der Menschen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Das Schwabinger Tor bietet eine bereichernde, tolerante Vielfalt, die sich auch in den unterschiedlichen Wohnkonzepten ausdrückt: Vom Penthouse mit individuellen Qualitäten, wie zum Beispiel einer Dachterrasse, bis zum erschwinglichen und dennoch attraktiv ausgestatteten „Talent-Appartement“ bietet das Schwabinger Tor eine innovative Spannbreite. Auch geförderter Wohnungsbau ist im gesamten Quartier vertreten.

Talente wichtig für München – wichtig für Deutschland
Laut der Zukunftsstudie sind es vor allem innovative Talente, die die künftige weltwirtschaftliche Bedeutung Deutschlands nachhaltig verbessern können. Ansonsten könnte Deutschland gemäß einer OECD-Studie aus dem Jahre 2011 in weltwirtschaftliche Bedeutungslosigkeit abrutschen. Talente suchen Toleranz. Ein Merkmal, bei dem laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger München noch Nachholbedarf hat. Ansonsten in allen Bereichen führend, liegt die Landeshauptstadt hier im nationalen Städteranking nur auf Platz 6. Vor dem Hintergrund möchte das Schwabinger Tor einen Akzent setzen und Menschen einen Freiraum und eine Haltung der Toleranz sowie Unterstützung bieten.

TalentTrust – ein Garant für die Förderung junger Talente
Eigenständiger Partner einer gezielten Förderung von Talenten ist der TalentTrust. Dieser ermöglicht jungen Kreativen, sich Atelierflächen im innerstädtischen Raum leisten zu können. Im Schwabinger Tor sind die Künstler ganz Teil dieser Sharing-Stadt, die auch Kunst teilen will. Die Ateliers sind vollverglast, Kunst und Künstler mittendrin in den Gassen. Neben der finanziellen Unterstützung eröffnet der TalentTrust jungen Kreativen mit dem Schwabinger Tor als Plattform einen Zugang zu einem breiten internationalen Publikum. Zudem entsteht eine Urbanität, die Talente als besonders inspirierend und anziehend empfinden.

Die Vernetzung – überall
Ob in digitaler, beruflicher oder zwischenmenschlicher Hinsicht – Vernetzung ist der Schlüssel zur Zukunft. Ansässige Start-up-Firmen haben direkten Kontakt zu den Freelancern, die sich wiederum untereinander im geplanten Co-Working-Angebot vernetzen. Die hohe Durchmischung unterstreicht den ökonomischen Nutzen, den das Schwabinger Tor bietet. Denn Diversity steigert die Profitabilität der Business-Mieter. Kleine, exquisite Lebensmittelangebote mit lokalen Produkten beliefern das benachbarte Andaz-Hotel, Mieter nutzen das Hotel-Spa und die Künstler der Ateliers machen die umliegenden Cafés und Restaurants zum Treffpunkt der Bohème. Egal ob Einzelhändler, Künstler, Mieter, Kreative oder Gastronomen – das Schwabinger Tor bietet allen Nutzern und Besuchern die Möglichkeit, Synergien zu schaffen, die in dieser Form bisher nirgendwo anders möglich sind. Die Vernetzung und der Austausch untereinander bilden die Grundlagen für neue, zukunftsweisende Ideen, die das Zusammenleben in der Großstadt verändern.

Voraussetzung für neue Zukunftstechnologien
Glasfasern bis in jede Wohnung und jedes Büro ebnen den Weg für die Zukunftstechnologien von morgen, wie etwa für die Sicherheit der Bewohner und Besucher oder für das sogenannte „Fabbing“. „Fabbing gilt als dezentrale Industrie-Revolution“, so Prof. Bernd Thomsen, CEO der Thomsen Group und verantwortlich für die Erstellung der erwähnten Zukunftsstudie. Hierbei handelt es sich um die Herstellung von individuellen dreidimensionalen Endprodukten mit 3D-Druckern – wohl schon bald überall zu Hause. Leistungsfähigere Drucker wird es bei Anbietern im Schwabinger Tor geben, die im Zuge zunehmender Individualisierung Konsumenten die Option bieten, selbst ihre Produkte nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, Vorlagen zu teilen und zu produzieren. Auch hier geht es um Sharing.

Individuell mobil – auch ohne eigenes Automobil
Car- und Bike-Sharing sind seit einigen Jahren etablierte und stark genutzte Konzepte, die selbstverständlich auch im Schwabinger Tor zu finden sein werden. Das gesamte Areal des Schwabinger Tors wird autofrei sein. Eine aufwendige, unterirdische Logistik sorgt für reibungslose Zulieferer-Wege und nahe liegende Parkplätze. Auf dem Gelände selbst sind neben dem Bike-Sharing-Angebot auch Segways zur Fortbewegung geplant.

Das erste Beweis: Internationaler Marktführer mit an Bord
Der Erfolg des Gesamtkonzepts des Schwabinger Tors wird durch die Eröffnung eines individuell gestalteten Boutique-Hotels nachdrücklich bestätigt, das sich speziell an Geschäftsreisende mit Sinn für Kreativität und ästhetische Vielfalt wendet: Die Rede ist von einem Andaz-Hotel. Es ist nicht nur das Erste seiner Art in Deutschland, sondern auch erst das Dritte in Europa. Eine der größten Hotelketten der Welt, die Hyatt Hotels and Resorts mit Sitz in Chicago, bekräftigt damit ihren Glauben an die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und des internationalen Bezirks in Schwabing.

Die im globalen Maßstab vertretenen, aber lokal verankerten Andaz-Hotels bieten innovative Gastlichkeit und einen aufmerksamen, unkomplizierten Service, der sich an den persönlichen Vorlieben der Gäste orientiert. Die Hotels der Andaz-Kollektion spiegeln die kulturelle Szene und Stimmung des jeweiligen Umfeldes wider. Sie betrachten es als ihre Aufgabe, Orte der Natürlichkeit und Dynamik zu sein, an denen der Reisende Komfort und Stil nach individuellem Gusto findet. Jedes Andaz-Hotel verbindet sich mit dem Charakter seines Standorts: Lokal verwurzelte Designs fangen die Ansichten, Klänge und Geschmäcker der Umgebung ein. Gemeinsam mit örtlichen Meinungsführern und Talenten, die sich auf dem Sprung zu größerer Bekanntheit befinden und als Gastgeber von besonderen Events im Rahmen des „Andaz Salon“-Programms auftreten, beschert das Andaz seinen Gästen besondere kulturelle Erlebnisse. Es fügt sich dadurch gut in die Wertelandschaft und das offene Konzept des Schwabinger Tors ein, in dem Ausstellungen von lokalen Künstlern sowie musikalische Darbietungen und kulinarische Verkostungen stattfinden. Im Andaz bieten sich somit unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten der Begegnung und Zusammenarbeit.

„Talente. Teilen. Toleranz“. Dieser Dreisatz macht die weltweit erste Sharing-Stadt aus, die derzeit in München entsteht: das Schwabinger Tor. Das Schwabinger Tor ist ein Projekt Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG.

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