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06.02.2014 Büromärkte in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen im Aufwärtstrend

Die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat in Wiesbaden ihre „Büromarkterhebung 2013“ für die wichtigsten Städte in Deutschland vorgestellt. Demnach haben sich die Büromärkte in den drei Oberzentren der Rhein-Neckar-Region auch im vergangenen Jahr gut entwickelt.

Positiv im Vergleich mit traditionellen Bürostandorten wie Berlin, Frankfurt oder München beurteilen die gif-Gutachter die weiterhin niedrigen Leerstandsquoten in Mannheim (5,1%), Heidelberg (5,9%) und Ludwigshafen (4,8%). Insgesamt legten die Preise im Vergleich zur Erhebung 2012 leicht zu. Dies gilt insbesondere für verkehrstechnisch gut angeschlossene Büroflächen in räumlicher Nähe zu den Stadtzentren von Mannheim und Heidelberg. In diesen sogenannten Cityrand-Lagen werden inzwischen höhere Spitzenmieten erzielt als in der Stadtmitte.

Zurückzuführen ist dieses untypische Preisgefälle auf neue, moderne Bürogebäude, die in der jüngeren Vergangenheit zum Beispiel im Gewerbegebiet „Eastsite“ in Mannheim oder in der „Bahnstadt Heidelberg“ entstanden sind. Inwieweit sich die für 2014 prognostizierten Fertigstellungen in der Größenordnung von insgesamt 80.000 Quadratmetern auf das Preisniveau auswirken werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Im Vergleich mit Frankfurt oder München ist das Preisniveau in der Rhein-Neckar-Region deutlich niedriger.

Für ihre „Büromarkterhebung 2013“ führten die gif-Moderatoren an 14 Standorten Gespräche mit rund 100 Branchenvertretern. Interviewpartner in der Rhein-Neckar-Region waren Mitglieder des Immobiliennetzwerks Rhein-Neckar.


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