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04.02.2014 Höchster Anstieg des Transaktionsvolumens in Europa seit 2007

Die aktuelle DTZ?Studie „Investment Market Update Europe Q4 2013“ zeigt eine hohe Investitionstätigkeit auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten. Im 4. Quartal 2013 erreichte das Transaktionsvolumen in Europa die Marke von 46 Milliarden Euro, was das höchste Ergebnis eines Quartals seit 2007 markiert. Auf das Gesamtjahr 2013 gesehen bedeutet das ein Transaktionsvolumen von 139 Milliarden Euro und ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2012 (118 Milliarden Euro).

Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt verzeichnete in 4. Quartal 2013 ein Plus von 88 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und schloss mit 11 Milliarden Euro. Der Markt in Großbritannien lag mit einem Plus von 31 Prozent bei 20 Milliarden Euro. Frankreich verzeichnete ein nur moderates Wachstum von 8 Prozent im 4. Quartal auf 4,8 Milliarden Euro.

Nigel Almond, Head of Strategy DTZ Research, sagt: „Dem Trend aus dem 3. Quartal 2013 folgend sind die Länder an Europas Peripherie, das sind Irland, Italien und Spanien, weiterhin für Investoren sehr interessant. Im 4. Quartal verzeichneten sie den größten Anstieg und das Transaktionsvolumen erreichte 3,7 Milliarden Euro, verglichen mit einem durchschnittlichen Quartalsvolumen von 1,5 Milliarden Euro in 2013. Mit einem Volumen in 2013 von 7,7 Milliarden Euro erreichten diese Länder zusammen 6 Prozent des europäischen Transaktionsvolumens. Im Jahr 2012 lagen sie noch bei insgesamt 3,6 Milliarden Euro.“

Dominierende Investoren auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten sind Immobilienfonds, börsennotierte Immobilienunternehmen und Banken und Versicherungen/Pensionskassen. Zusammen stehen sie für 76 Prozent des Transaktionsvolumens. Auf Netto-Basis berechnet zeigt sich, dass Immobilienfonds erneut mehr eingekauft als verkauft haben, wenn auch auf niedrigerem Niveau als in der Vergangenheit. Im 4. Quartal 2013 investierten sie netto 933 Millionen Euro, verglichen mit durchschnittlich nahezu 3 Milliarden Euro pro Quartal im Rest des Jahres. Banken und Versicherungen steigerten ihre Netto-Investitionen auf 1,3 Milliarden Euro. Die börsennotierten Immobilienunternehmen haben größtenteils die Restrukturierungen ihrer Portfolios abgeschlossen und sind erstmals seit 2012 wieder Netto-Einkäufer.

Magali Marton, Head of EMEA Research bei DTZ, sagt: „Der Appetit ausländischer Investoren nimmt weiter zu, insbesondere Investoren aus Asien sind in Europa sehr aktiv. Auf Netto-Basis gesehen repräsentierten nicht-europäische Investoren im 4. Quartal 2013 ein Investitionsvolumen von 7 Milliarden Euro.“

Beliebteste Assetklasse waren Büroobjekte mit einem Volumen von 22,9 Milliarden Euro im 4. Quartal 2013 (Q3: 18,7 Milliarden Euro). Ein deutliches Plus von 74 Prozent im Quartalsvergleich auf 12,3 Milliarden Euro verzeichnete die Assetklasse Handelsimmobilien. Angeführt wird das Segment von Deutschland (3,8 Milliarden Euro), gefolgt von Großbritannien (3,3 Milliarden Euro), Frankreich (1,3 Milliarden Euro) und Italien (1,0 Milliarden Euro).

Magali Marton sagt: „Das 4. Quartal 2013 war das umsatzstärkste Quartal seit 2007 auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt. Nicht-europäische Investoren sind zurück und erweitern ihre Investment-Assetklassen und -Regionen. Wir erwarten ein Wachstum von 8 Prozent im Jahr 2014 auf ein gesamteuropäisches Transaktionsvolumen von 150 Milliarden Euro.“



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