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15.08.2013 Trotz Einstellungsplus: Raum für Büroangestellte nimmt weiter ab

Die Fläche pro Büromitarbeiter weltweit fällt weiterhin. Seit dem Jahr 2010 verzeichnet CoreNet Global (CNG) einen reduzierten Flächenverbrauch um rund 25 Prozent je Mitarbeiter. Das ergab eine weltweite Befragung, die von CNG durchgeführt wurde. CoreNet Global setzt sich für qualitativ hochwertige Arbeitsumgebungen ein und untersuchte dementsprechend die Arbeitsqualität in Bezug auf die bereit gestellte Fläche.

Laut CNG-Befragung gaben die Unternehmen zudem an, dass die Beschäftigungszahlen steigen werden. Beinahe 60 Prozent der Befragten gehen von einem Beschäftigungsanstieg in ihrem Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2013 aus, während nur 11 Prozent einen Abbau erwarten.

Dadurch entsteht ein „Flächen-Paradox“: Der Raum für Büroangestellte nimmt weiter ab, obwohl Unternehmen für die kommenden Monate ein Einstellungsplus erwarten. Die Umfrage zeigt deutlich, wie die gegenwärtige Mischung von Büroangestellten und Telearbeit Einzelner oder Teams, gemeinsam mit der schnellen Verbreitung von Space-on-demand, Co-Working und weiterer „nicht konventioneller“ Räume dazu führt, dass die zur Verfügung stehende Bürofläche für mehr Mitarbeiter erschlossen wird bzw. werden kann.

Wegen dieser grundlegenden Trendumkehr sollten Unternehmen nach Angaben von CoreNet Workplace Management-Strategien entwickeln und umsetzen, die dem Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens entsprechen und die zu den Bedürfnissen der Mitarbeiter und zu der Art der geleisteten Arbeit passen.

Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer erwartet, dass in den kommenden fünf Jahren der Trend die vorhandenen Büroflächen für mehr Mitarbeiter zu erschließen, weitergehen wird.

Laut CNG-Umfrage verfügen 43 Prozent der Teilnehmer mittlerweile über mehr Gemeinschafts- als persönliche Fläche, in denen sie individueller Arbeit nachgehen können.

Sven Wingerter, Vorstandsmitglied bei CoreNet Global: „Bei der Arbeitsplatzgestaltung in Unternehmen spielen unterschiedliche Variablen eine Rolle, wie Unternehmensmarke, -kultur, technische Möglichkeiten, Art der geleisteten Arbeit sowie Kosten. Die CoreNet-Umfrage zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Unternehmen ganzheitliche Arbeitsplatzstrategien verfolgen. Workplace Management ist nicht nur abhängig von der Immobilie, sondern entsteht aus den Anforderungen und dem gewünschten Zusammenspiel zwischen Immobilie und Personal, IT, Finanzwesen und anderen unterstützenden Funktionen, um so die gesamte Organisationsplanung zu unterstützen.“


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