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14.08.2013 DTZ sieht schwaches erstes Halbjahr am Frankfurter Büroimmobilienmarkt

Mit 134.000 Quadratmeter Neuanmietungen fällt das zweite Quartal im Frankfurter Immobilienmarkt deutlich stärker aus als das erste mit nur 61.000 Quadratmeter Flächenumsatz. Das stellt DTZ im jüngst veröffentlichten Marktbericht Property Times zum Frankfurter Büromarkt fest. Ob damit eine Trendumkehr geschafft ist, bleibt abzuwarten. Denn insgesamt ist das erste Halbjahr 16 Prozent schwächer als der Vergleichszeitraum im Vorjahr und liegt 7 Prozent unter dem Zehnjahresschnitt. Vor allem die Neuanmietungen durch die Commerzbank und die Deutsche Telekom trieben den Flächenumsatz im zweiten Quartal an. Die Commerzbank wird Arbeitsplätze aus der Frankfurter Innenstadt in den Westen der Stadt verlagern und hat dort 46.000 Quadratmeter angemietet. Für die Telekom entsteht im Nordwesten ein Bürogebäude mit knapp 15.000 Quadratmetern. Flächen unter 1.000 Quadratmeter sorgten weiterhin für Stabilität, im ersten Halbjahr resultierte 37 Prozent des Gesamtumsatzes aus dieser Größenordnung.

Der Leerstand liegt im zweiten Quartal unverändert bei 12,4 Prozent. Zum kurzfristigen Bezug innerhalb der nächsten drei Monate stehen 1,5 Mio. Quadratmeter zur Verfügung.

Der Trend, in Frankfurt Büroobjekte zu kaufen, um sie - vor allem in Wohnungen - umzunutzen, setzt sich fort. Dabei handelt es sich meist um kleinere Objekte bis 2.000 Quadratmeter in sehr guten Stadtlagen, doch auch größere Flächen außerhalb der Innenstadt werden zunehmend umgewidmet. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr auf diese Weise fast 60.000 Quadratmeter vom Markt genommen. Dagegen wurden im gleichen Zeitraum 119.000 Quadratmeter neue Büroflächen fertiggestellt. Bis Jahresende wird sich dieses Volumen auf fast 200.000 Quadratmeter erhöhen. Für 2014 wird mit 270.000 Quadratmeter neu hinzukommender Büroflächen der höchste Stand seit 2010 erwartet. Auch für 2015 sind etliche Neubauten geplant, die vom Vertrauen in den Frankfurter Büromarkt zeugen.


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