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12.08.2013 Berlin Hyp liegt bei der Neupositionierung voll im Plan

Das erste Halbjahr 2013 war für die Berlin Hyp geprägt von zahlreichen Projekten und organisatorischen Veränderungen, um die Bank im Rahmen des Umbaus der Unternehmensgruppe Landesbank Berlin als Verbundpartner der Sparkassen für gewerbliche Immobilienfinanzierungen strategisch neu zu positionieren. „Die Berlin Hyp liegt bei der Neupositionierung voll im Plan“, bescheinigt Jan Bettink, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berlin Hyp, dem Institut und bezieht sich damit sowohl auf den Stand der notwendigen internen organisatorischen Maßnahmen als auch auf die für die Neupositionierung erforderliche Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums. Die Entscheidung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, der Berlin Hyp die Erlaubnis zu erteilen, ihren für den Herbst diesen Jahres geplanten neuen Marktauftritt an die Sparkassen-Finanzgruppe anzulehnen, bestätigt dies.

Solides Ergebnis vor Ertragssteuern und Gewinnabführung dank konservativer Geschäftsstrategie

Die Berlin Hyp konnte im ersten Halbjahr mit 51,2 Mio. € erneut ein solides, wenn auch unter dem sehr guten Vorjahreswert (57,0 Mio. €) liegendes, Ergebnis vor Ertragssteuern und Gewinnabführung erzielen. Begründet v.a. durch den im Jahr 2012 vorgenommenen Abbau von zinstragenden Wertpapierbeständen sowie das anhaltend niedrige Zinsumfeld in Verbindung mit der flachen Zinsstrukturkurve, lag der Zinsüberschuss mit 87,9 Mio. € zwar spürbar unter dem Vorjahreswert (109,7 Mio. €). Jedoch konnte der Provisionsüberschuss auf 9,5 Mio. € gesteigert werden (Vorjahr: 7,6 Mio. €) und spiegelt das wieder anlaufende Kreditneugeschäft der Bank wider. Trotz der bereits laufenden Umbauprojekte konnte der Verwaltungsaufwand mit 38,0 Mio. € fast auf Vorjahresniveau (36,3 Mio. €) gehalten werden. Die Bank profitierte einmal mehr von ihrer konservativen Geschäftsstrategie, die in Verbindung mit weiterhin guten allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem Immobilienmarkt dazu führte, dass der Risikovorsorgeaufwand mit insgesamt 5,1 Mio. € nochmals geringer ausfiel als im Vorjahr (8,8 Mio. €).

Kreditneugeschäft und Eigenkapital

Das Neugeschäftsvolumen betrug inklusive Prolongationen mit einer Konditionsbindung von einem Jahr und länger in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 939 Mio. € (Vorjahreswert: 1.162 Mio. €). Nach der 2012 im Rahmen der LBB-konzernweiten Maßnahmen zum RWA-Abbau vorgenommenen Reduzierung nahm das Neugeschäft der Berlin Hyp dabei im Verlauf des ersten Halbjahres 2013 zunehmend Fahrt auf. „Unsere Pipeline ist mittlerweile wieder gut gefüllt“, sagt Gero Bergmann, Mitglied des Vorstands der Berlin Hyp. „Wir sind daher optimistisch, das Kontrahierungsvolumen im zweiten Halbjahr noch steigern zu können.“ Die Berlin Hyp achtet bei ihren Engagements systematisch auf strenge Risiko- und Ertragskriterien.

Das ausgewiesene Eigenkapital zum 30. Juni 2013 betrug 831 Mio. €. Insbesondere durch die Ende 2012 vorgenommene Bildung einer §340g HGB Rücklage sowie die bewusste Reduzierung von Risikopositionen, vor allem in den Peripheriestaaten, konnte die Berlin Hyp ihre Kernkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr auf 10,3 Prozent (Vorjahr: 8,8 Prozent) und die Gesamtkapitalkennziffer auf 13,6 Prozent (Vorjahr: 12,0 Prozent) steigern.

Ausblick

Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen, insbesondere der Niedrigzinsphase sowie des aufgrund des regulatorischen Umfeldes in 2012 konzernweit umgesetzten Bilanzsummenabbaus, ist die Bank mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2013 zufrieden. Neben neuen Produkten soll v.a. die künftige Neupositionierung der Berlin Hyp als Verbundpartner der Sparkassen-Finanzgruppe für gewerbliche Immobilienfinanzierungen das Geschäft weiter stärken. In diesem Zusammenhang wurden zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, die die strategische Neuausrichtung der Berlin Hyp bei unveränderter Einbindung in die Sparkassen-Finanzgruppe zum Gegenstand haben. Zwar werden diese Projekte insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2013 den Verwaltungsaufwand belasten. Die Bank strebt aber dennoch eine Eigenkapitalrendite im zweistelligen Bereich an.


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