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01.08.2013 Ebert-Ingenieure gerettet – Zech Group kauft das Unternehmen

Der insolvente Gebäude-Engineering-Dienstleister Ebert-Ingenieure mit Hauptsitz in Nürnberg ist gerettet. Insolvenzverwalter Volker Böhm von der bundesweit tätigen Kanzlei Schultze & Braun hat nur zweieinhalb Monate nach Insolvenzanmeldung das Unternehmen an einen Investor verkauft. Erwerber ist die Zech Group mit Hauptsitz in Bremen. Ein Großteil der verbliebenen Arbeitsplätze bleibt erhalten.

„Als Teil der äußerst solide aufgestellten Zech Group hat Ebert-Ingenieure beste Voraussetzungen, um weiter erfolgreich am Markt bestehen zu können“, sagte Böhm. „Ganz entscheidend ist auch, dass wir durch die schnelle Investorenlösung wichtiges Know-how im Unternehmen halten und die weitere Abwanderung von wichtigen Leistungsträgern stoppen konnten.“ Hier bestand aufgrund der derzeit guten Arbeitsmarktsituation für Ingenieure eine ernste Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund hatte Böhm gemeinsam mit dem Ebert-Management die Investorensuche forciert und mit Hochdruck vorangetrieben.

Die Zech Group übernimmt die vier größten Ebert-Standorte Berlin, München, Nürnberg und Leipzig mit zusammen 84 von insgesamt 135 verbliebenen Mitarbeitern der Ebert-Gruppe und stärkt mit der Übernahme ihre Bau-Sparte. Ebert wird unter dem Dach der Zech Group künftig als „Ebert Engineering GmbH“ firmieren und soll dort als eigenständiges Unternehmen fortgeführt werden. Insbesondere werden auch alle laufenden Projekte von Ebert-Ingenieure durch die neue Gesellschaft weiter betreut. Nicht übernommen werden die kleineren Ebert-Standorte Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Gera und Düsseldorf.

Ebert-Ingenieure ist spezialisiert auf komplexe technische Planungs- und Management-Dienstleistungen für Gebäude. Zu den Kunden gehören sowohl Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen und Behörden in ganz Deutschland. Die Zech Group bietet in ihrer Konzernsparte „Construction“ umfassende Leistungen in Hochbau und Gebäudeausrüstung an.


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