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07.10.2016 Mobility to go: Mobilitätskonzepte schaffen Mehrwerte für Immobilien

Foto: © Drees & Sommer
Carsharing, autonomes Fahren, E-Mobility, Fahrrad-Boom, Mixed Mobility – Mobilität hat viele Gesichter. Klar ist: Ohne Mobilität gibt es kein Wirtschaften. Gleichzeitig belastet der Autoverkehr zunehmend die Straßen und die Umwelt. Um Abhilfe zu schaffen, setzt Drees & Sommer auf integrierte Konzepte, die das Beste der verschiedenen Fortbewegungsmittel vereinen. Zu den Kunden gehört beispielsweise die Tegel Projekt GmbH. Für die Metamorphose eines Teilareals des Flughafens Berlin Tegel zu einem nachhaltigen Stadtquartier der Zukunft entwickelten die Experten ein innovatives Infrastruktur- und Energiekonzept.

Mobilität statt Verkehr. Welche Formen von Mobilität braucht man in der Zukunft? Nicht nur die öffentliche Hand muss sich mit dieser Frage auseinandersetzen. Auch für Unternehmen und Investoren wird es immer wichtiger, ein durchdachtes Konzept zur Hand zu haben. Für die Genehmigung einer Erweiterung oder eines Neubaus werden von den Städten verstärkt Mobilitätskonzepte gefordert. Gewerbebetriebe müssen zum Beispiel nachweisen, dass ihre Mitarbeiter zur Arbeitsstätte gelangen, ohne ein Übermaß an Stau zu verursachen. Dabei können sie durchaus Vorschläge einbringen, wie etwa, die Taktung des Busverkehrs zu erhöhen. Darüber hinaus fließen Mobilitätskonzepte auch in Nachhaltigkeitszertifizierungen wie etwa das Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen (DGNB) ein.

Fachkräftemangel: Erreichbarkeit wird zum entscheidenden Faktor

In Zeiten des Fachkräftemangels wird die Mobilität immer mehr zu einem zentralen Entscheidungskriterium, ob eine Arbeitsstelle in dem entsprechenden Unternehmen angenommen wird. Nur wenn der Ort gut erreichbar ist, bleibt das Unternehmen in dieser Hinsicht wettbewerbsfähig. Dazu gehört auch die Ausstattung mit ausreichend Energieversorgung für Elektrofahrzeuge. Dabei genügt heute die Erreichbarkeit via Auto nicht mehr. Immer mehr Menschen verzichten auf den eigenen PKW und nutzen stattdessen andere Mobilitätsformen wie Car- und Bike-Sharing.

Reale Mobilität mit digitalen Tools verbinden

Die Vorgehensweise ist bei allen Mobilitätskonzepten durch die gleichen Eckpunkte gekennzeichnet: Zunächst analysieren die Experten von Drees & Sommer die räumlichen Gegebenheiten. Dazu gehören beispielsweise die Entfernungen, die Durchbewegungen und die Abstellflächen für Autos, Fahrräder oder Roller. Auch die vorhandene technische Infrastruktur, zum Beispiel Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge gehört dazu. Dann werden die zeitlichen Aspekte unter die Lupe genommen. Wie viele Personen müssen zu welchen Uhrzeiten welche Strecken zurücklegen, ist hier die zentrale Frage. Es folgt eine Auswertung von Zeitplan und räumlicher Verortung. Schließlich wird ermittelt, welche Kombination von Mobilitätsmitteln am besten geeignet ist, um möglichst alle Anforderungen zu erfüllen: Schnelligkeit, Flexibilität, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Effizienz. Dazu gehören auch die sinnvolle Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und deren Taktung.

Projektbeispiel: Berlin TXL – The Urban Tech Republic

Nach der Schließung des Flughafens Berlin-Tegel wird in der deutschen Hauptstadt auf einen Schlag eine circa 450-Hektar-Fläche frei. Dann soll dort ein innovativer und nachhaltiger Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien – „The Urban Tech Republic“ – entstehen. Neben einem neuen Standort der Beuth Hochschule sind unter anderem Start-Up-Center sowie Freiflächen und Experimentierfelder geplant. Für die etwa 20.000 Beschäftigten und 5.000 Studenten werden zudem Wohnungen, Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten errichtet. Mit einem interdisziplinären Team hilft Drees & Sommer dabei, diese enorme städtebauliche Entwicklung voranzutreiben. Die Auftraggeberin ist die Tegel Projekt GmbH.




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