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05.10.2016 The Curve: Architektonisches Aushängeschild für Duisburgs Innenhafen

Foto: die developer
Wasser, Architektur, Identität: Das Gebäudeensemble The Curve vereint all diese Komponenten und soll so zum neuen architektonischen Aushängeschild für Duisburgs Innenhafen avancieren. „Für den Entwurf wurde die Besonderheit des Ortes in Architektursprache übersetzt. Daraus ist eine maßgeschneiderte städtebauliche Form entstanden, die sich in die Konzeption des Innenhafens integriert“, erklärt Melike Wirth, Projektleiterin bei der Projektentwicklungsgesellschaft „die developer“, die für das Konzept verantwortlich ist und bereits Großprojekte wie beispielsweise den Düsseldorfer Kö-Bogen erfolgreich umgesetzt hat. Die Planung ist in den vergangenen Monaten weiter vorangeschritten, das Bauleitverfahren zur Schaffung von Planungsrecht ist in vollem Gange und soll Ende 2017 abgeschlossen sein. Der erste Spatenstich könnte dann im Frühjahr 2018 erfolgen.

Mit dem architektonischen Konzept des Düsseldorfer Architekturbüros STRUCTURELAB wird eine lebendige, langfristige und damit nachhaltige Entwicklung des Standortes sichergestellt. Der Entwurf zeichnet sich durch eine ausdrucksstarke, zusammenhängende Gesamtform aus, die ein Nutzungskonzept aus hochwertigen, innenstadttypischen Nutzungen beherbergt. Unter einem Dach entstehen moderne Büroflächen, hochwertige Wohnungen, ein Hotel und gastronomische Betriebe in direkter Wasserlage. Die bestehende Promenade wird dabei in dem Entwurf aufgenommen und weiter fortgesetzt. In der geschützten Lage des Hafenbeckens, umgeben von der breiten Treppenanlage, ergibt sich ein vielseitig nutzbarer Raum für Gestaltung, städtisches Leben, Events sowie Naherholung.

Letzter fehlender Baustein

Städtebaulich erfährt das Ensemble eine ganz besondere Bedeutung: Als letzter Baustein komplettiert es die Gestaltungskonzeption des Stadtquartiers im Duisburger Innenhafen und schließt die lange bestehende Baulücke. Das Projekt wird zum verbindenden Element zwischen den bereits fertiggestellten Gebäuden. Auch funktional stellt „The Curve“ dabei einen wichtigen Knotenpunkt dar: Die Wasserpromenade wird verlängert, die westlichen Bürogebäude werden an den Innenhafen angeschlossen. Zugleich wird die Fußgängerbrücke zum Duisburger Altstadtpark und damit zur Innenstadt besser an den Innenhafen angebunden.
„Ich bin überzeugt davon, dass mit The Curve ein gelungener Abschluss der erfolgreichen Innenhafenentwicklung gelingen wird“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Die gute Sichtbarkeit sowohl von der Innenstadt als auch von der nahegelegenen Autobahn A40 verschafft dem Ensemble die Bedeutung eines Leuchtturmprojektes: The Curve soll als neues Symbol des Standorts regional und überregional Strahlkraft entwickeln.

Durchweg positive Resonanz

Die Vermarktung der einzelnen Flächen ist bereits mit Schwerpunkt auf die Gewerbeflächen angelaufen. „Wir erhalten durchweg gute Resonanz und rechnen mit frühzeitigem Vermietungserfolg“, berichtet Melike Wirth. Auf dem Grundstück können insgesamt bis zu 38.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche realisiert werden. Neben der gewerblichen Nutzung soll das Wohnen am Wasser eine besondere Rolle bei The Curve spielen. Vorgesehen sind bis zu 100 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Großzügige Balkone zum Wasser hin sollen den zukünftigen Bewohnern besondere Ausblicke bieten. Das Ensemble erhält eine gemeinsame Tiefgarage für alle Nutzungen.

Die Düsseldorfer Projektentwicklungsgesellschaft „die developer“, die auf hochwertige Projekte für Städte und anspruchsvolle Anlageprodukte für rendite- und qualitätsorientierte Immobilieninvestoren spezialisiert ist, hatte im Januar dieses Jahres ein indikatives Angebot für The Curve gegenüber der Stadt Duisburg abgegeben. Im Februar ernannte die Stadt das Unternehmen zum Preferred Bidder, beide Seiten arbeiten seither sehr partnerschaftlich miteinander, um das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu führen. „Zusammen mit den Fördermittelgebern des Landes ist es uns gelungen, durch eine gezielte Ansprache von potentiell in Frage kommenden Interessenten mit die developer einen renommierten Projektentwickler zu begeistern und jetzt gemeinsam diesen anspruchsvollen Entwurf präsentieren zu können“, sagt der Duisburger Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum.





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