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13.09.2016 Drees & Sommer begleitet Neubau von nachhaltigem Rechenzentrum

© Deutsche Telekom AG
Die T-Systems International GmbH, weltweiter ICT-Dienstleister der Deutschen Telekom AG, erweitert ihr Cloud- Rechenzentrum in Biere, Sachsen Anhalt. Bis 2018 entstehen dort drei weitere Module mit rund 5.400 Quadratmetern IT-Fläche sowie ein zusätzliches Funktionsgebäude. Der Neubau wird mit modernster Technik ausgestattet und hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dafür investiert die Anbieterin von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) einen dreistelligen Millionenbetrag. Am 12. September 2016 findet die Grundsteinlegung für das neue Rechenzentrum statt. Drees & Sommer begleitet das Vorhaben mit Projektsteuerung, Green-Building-Zertifizierung und Lean Construction Management.

Das Rechenzentrum in Biere zählt bereits heute zu den größten in Deutschland und Europa. Mit der Erweiterung will T-Systems ihre Kapazitäten weiter ausbauen. Zentrale Gründe dafür sind zum einen die zunehmende Nachfrage nach Cloud-Diensten und zum anderen der steigende Bedarf an Daten- und Betriebssicherheit. So soll der Neubau eineinhalb Mal so groß wie der bestehende Gebäudekomplex werden und innerhalb von 23 Monaten aus dem Boden wachsen. Dort speichern künftig große und kleine Unternehmen auf dann rund 50.000 Servern ihre digitalen Daten und Programme. Zu den jetzigen Nutzern des Rechenzentrums in Biere zählen Unternehmen wie Huawei und Cisco.

Zuvor hat T-Systems in einem ersten Bauabschnitt 2014 in Magdeburg und Biere zwei baugleiche Rechenzentren errichtet, die nach dem TwinCore-Prinzip arbeiten. Das heißt, die Daten werden an beiden Orten parallel gespeichert, damit beim Ausfall eines Rechenzentrums die Nutzer auf ihre Daten über das Zwilling-Rechenzentrum zugreifen können. Das erlaubt jederzeit störungsfreie Betriebsprozesse.

Drees & Sommer hat T-Systems bereits beim ersten Bauabschnitt umfassend unterstützt. Im zweiten Bauabschnitt wurde das Expertenteam erneut mit der Projektsteuerung beauftragt und sichert die kosten-, termin- und qualitätsgerechte Fertigstellung des Vorhabens. Um die Planungs- und Bauprozesse zu optimieren und zu beschleunigen, arbeitet Drees & Sommer mit Lean Construction Management. Des Weiteren übernehmen die Engineering-Experten des Unternehmens das Green Building Management sowie den Zertifizierungsprozess nach dem LEED-System. Dabei wird analog zum ersten Bauabschnitt das Zertifizierungslevel „Gold“ angestrebt. So wird der Neubau im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen knapp 30 Prozent weniger Energie verbrauchen. Im zweiten Quartal 2018 soll das Rechenzentrum in Betrieb gehen. Nach der Fertigstellung verbindet eine Brücke den Neubau mit dem benachbarten Gebäudekomplex.



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