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24.08.2016 IDR wandelt Bürogebäude in erstes Jüdisches Gymnasium NRWs um

Bildquelle: © IDR AG
Heute, am 24. August 2016, wird in Düsseldorf-Rath das erste Jüdische Gymnasium Nordrhein-Westfalens eröffnet. Das Albert-Einstein-Gymnasium startet seinen Betrieb mit rund 40 Schülerinnen und Schülern, die zwei fünfte Klassen bilden. Für sie wurde ein Bürogebäude der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR AG) in eine moderne Schule umgewandelt. Die Immobilie an der Theodorstraße 297 im Stadtteil Rath ist eine intelligente Interimslösung für die nächsten Jahre. Denn die umgenutzten Unterrichtsräume bieten genügend Flexibilität für einen Schülerzuwachs des Gymnasiums. Bis zu 300 Kinder und Jugendliche können dort ganztags unterrichtet werden. In spätestens vier Jahren soll der gymnasiale Schulbetrieb der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf dann in einen Schulneubau an der Borbecker Straße im Stadtteil Unterrath umziehen. Die Projektentwicklung des Neubaus liegt ebenfalls bei der IDR AG.

Das im Jahr 2008 errichtete Bürogebäude an der Düsseldorfer Theodorstraße 297 wurde durch die Eigentümerin IDR AG in nur dreimonatiger Bauzeit für den Schulbetrieb umgebaut. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf nutzt seit August 2016 eine Mietfläche von 2.500 m2 der Immobilie, die zuvor als Gewerbezentrum an verschiedene Unternehmen wie Hilti Deutschland vermietet war. In den Obergeschossen des viergeschossigen Gebäudes befinden sich nun zwölf Klassenräume, Fachräume sowie Zimmer für Schulleitung und Lehrerkollegium. Die Klassenräume bieten jeweils einen angegliederten, einsehbaren Förderraum. Dieser Bereich ist für Kinder geschaffen, die innerhalb einer Klasse stärker gefördert oder unterstützt werden sollten. Die hellen, lichtdurchfluteten Räume wurden nach einem individuellen Farbkonzept gestaltet, auch Tische und Stühle sind in jedem Klassenzimmer unterschiedlich. Im Erdgeschoss wurden die Mensa sowie der atriumartige Pausenhof angelegt, der sich innerhalb des Gebäudes befindet. Geplant und umgesetzt hat die IDR AG den Umbau gemeinsam mit dem Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky. Für das Sicherheitskonzept des Gebäudes – mit schwerem Eingangstor, Pollern und Schleuse – zeichnet die Jüdische Gemeinde selbst verantwortlich.

Schulneubau in Düsseldorf-Unterrath geplant

Bereits 2015 trat die Jüdische Gemeinde Düsseldorf erstmals mit ihrem Vorhaben, ein eigenes Gymnasium zu errichten, an die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG heran. In ersten konzeptionellen Gesprächen einigte man sich für den Standort des Schulneubaus auf ein Grundstück der IDR AG an der Borbecker Straße in Düsseldorf-Unterrath. Dort steht momentan eine ehemalige Schule, in der vorübergehend asylsuchende Menschen untergebracht sind. Die Fertigstellung des Schulneubaus ist für das Jahr 2020 vorgesehen.




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