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23.08.2016 ASTOC gewinnt Qualifizierungsverfahren für Bonner Zurich Areal

Gruppenfoto Jury und Architekten
Unter fünf Konzepten namhafter Architekturbüros hat sich das Architekturbüro ASTOC aus Köln mit ihrem Entwurf beim städtebaulichen Qualifizierungsverfahren für das Bonner Zurich Areal durchgesetzt. Eine Jury, bestehend aus fachkundigen Architekten und Stadtplanern, Vertretern der Politik und der Stadt Bonn sowie von Zurich und CORPUS SIREO, wählte das Konzept einstimmig auf den ersten Platz. Der Entwurf sieht eine Mischbebauung aus Wohn- und Gewerbeflächen vor, die sich nahtlos in die umliegende architektonische Struktur einfügen soll.

"Entscheidend war für die Jury der klare, robuste Städtebau mit einem Quartiersplatz im Karree, die großen Gärten zur gründerzeitlichen Nachbarschaft und die Maßstäblichkeit der Bebauung zur Poppelsdorfer Allee", so der Architekt und Vorsitzende der Jury, Ferdinand Heide. "ASTOC ist mit dem Entwurf eine hervorragende städtebauliche Ergänzung der Südstadt gelungen", freut sich Helmut Wiesner, Beigeordneter des Dezernats III/ Planung, Umwelt und Verkehr der Stadt Bonn. "Mit attraktiven Wohnungen und Gewerbeflächen kann ab 2020 ein wunderbares neues Stadtquartier an der Poppelsdorfer Allee entstehen."

Auch für Frank Brungs von Zurich stellt das Ergebnis des Auswahlverfahrens eine gute Grundlage für die Nachnutzung des Geländes dar: "Mit dem städtebaulichen Verfahren, das wir in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn ausgelobt haben, wollen wir auch Verantwortung für unsere langjährigen Nachbarn an diesem herausragenden Standort zeigen. Das ist ASTOC mit diesem Entwurf gelungen." Anett Barsch, Geschäftsführerin der CORPUS SIREO Projektentwicklung Wohnen GmbH: "Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Vertretern der Stadt Bonn sowie der gesamten Jury eine einstimmige Entscheidung für diesen Entwurf gefällt haben. Mit ASTOC haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner an unserer Seite, um die Projektentwicklung zu realisieren."

Das denkmalgeschützte "Schlösschen" sowie das neoklassizistische "Deutscher Herold"-Gebäude aus dem Jahr 1949 bleiben erhalten und werden in die Neubebauung integriert. Das Hotel "Bristol" bleibt bis auf weiteres unberührt. Die prämierte Arbeit ermöglicht eine Nachnutzung des Standortes für Wohnflächen.

Die Zurich Gruppe Deutschland, die ihre selbstgenutzten Gebäude mit Blick auf den für Ende 2019 vorgesehenen Umzug an den Immobiliendienstleister und Projektentwickler CORPUS SIREO verkauft hat, hatte bereits 2015 den städtebaulichen Wettbewerb für den Gebäudekomplex an der Poppelsdorfer Allee in Bonn angestoßen. Solche Wettbewerbe sind üblich, um herauszufinden, welche baulichen Planungen realisierbar sind.

In dem Auswahlverfahren für das rund 23.000 Quadratmeter große, vollständig bebaute Areal wurden die Arbeiten der Architekturbüros Konrath und Wennemar aus Düsseldorf und Özen-Reimer+Partner aus Bonn mit den weiteren Plätzen gewürdigt.

Die Planungen des Gewinnerentwurfs werden vom 13. bis 23. September 2016 im Foyer vor dem Ratssaal im Stadthaus, Berliner Platz 2 in Bonn ausgestellt. Die Eröffnung mit einer Präsentation der Architekten und Grußworten der Stadt Bonn sowie Vertretern der Zurich Gruppe Deutschland und CORPUS SIREO findet am 13. September 2016 statt.





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