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21.07.2016 Start der Sanierungsarbeiten für Ministerium in Wiesbaden

Bild: © grabowski.spork Architektur / NOOKTA Architekturvisualisierungen
Baustart an der Mainzer Straße in Wiesbaden: Die Arbeiten für die Erweiterung und die Sanierung des Hessischen Umweltministeriums haben begonnen. Die Vergabe der nachfolgenden Bauleistungen laufen auf Hochtouren. Die besonders nachhaltige Sanierung des Hauses erfolgt nach den Vorgaben der DGNB – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. – und erfüllt die Kriterien der Zertifizierungskategorie Gold. Große Teile der Belegschaft wurden bereits umquartiert und werden bis 2018 sukzessive an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Der Fokus des Umbaus liegt auf der energetischen Sanierung des Gebäudes aus dem Jahr 1989. Die gesamte Hülle des Hauses entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen. Fassade und Dach werden in der anstehenden Bauphase vollständig demontiert. Die neue, hoch wärmegedämmte Fassade mit Fenstern in 3-fach Verglasung und integrierter Photovoltaikanlage in den nach Süden orientierten Gebäudeteilen senkt den Primärenergiebedarf und damit CO2-Ausstoß. An den Stirnseiten der Gebäuderiegel wird die Fassade außerdem begrünt, um das Mikroklima zu stärken und die CO2-Bilanz weiter zu verbessern. Alle Maßnahmen kommen der Umwelt aber auch den Mitarbeitern des Ministeriums direkt zugute, die nach dem Umbau an moderne Arbeitsplätze in einem gesunden Arbeitsumfeld zurückkehren können.

Zwei Wiesbadener Unternehmen sind für den Projekterfolg mitverantwortlich: Der Projektsteuerer und Projektentwickler Pockrandt Management übernimmt die Projektsteuerung und die Bauleitung bei der Revitalisierung und Erweiterung. Basierend auf einer bestehenden Entwurfsplanung wurde das Büro grabowski.spork architektur mit der Ausführungs- und Fassadenplanung sowie der Ausschreibung und der Vergabe aller Bauleistungen beauftragt.

„Gegenläufig zum Trend, Bauvorhaben als Komplettleistung an Generalunternehmer zu vergeben, setzen wir konsequent auf die Vergabe an Einzelgewerke. Dies führt nachweislich zu höherer Qualität und trägt zur Reduzierung der Kosten bei“, erklärt Patrick Schäfer, Geschäftsführer der Pockrandt Management GmbH.

Die Projektsteuerer streben außerdem in Abstimmung mit den Architekten eine Vergabe an Firmen aus der Region an. Auch dieses Vorgehen haben die Partner bereits bei dem Bürohaus „Connect“ und dem „Campus der HessenChemie“, beide an der Mainzer Straße in Wiesbaden, in gleicher Weise umgesetzt.
Jan Spork, Architekt und Inhaber von grabowski.spork, erläutert: „Der Rohbau wurde kürzlich an ein Wiesbadener Bauunternehmen vergeben, derzeit laufen bereits die Vergabevorbereitungen für die Fassade.“

„Im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Umbaus werden zurzeit von uns unterschiedliche Fassadenmaterialien untersucht, um den Vorgaben aus dem DGNB Vorzertifikat in Gold bei Verbräuchen, Klima und Komfort zu entsprechen“ führt Spork weiter aus.

Bauherr und Eigentümer ist die Athene Real Estate Management Company S.à r.l. Das Land Hessen mietet die sanierte Immobilie und den Neubau als alleiniger Mieter über den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) für das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an.

Der Terminplan für die anstehenden Arbeiten steht. Bis Ende 2018 werden alle Mitarbeiter in dem neuen alten Dienstgebäude des Ministeriums zusammengeführt sein.







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