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15.03.2016 Zwei Wettbewerbserfolge für Darmstädter Stadtplaner in München

© planquadrat - BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten
Gleich zwei Entwürfe des Darmstädter Architekturbüros Planquadrat Elfers Geskes Krämer Partnerschaftsgesellschaft mit Stammsitz in Darmstadt wurden kürzlich in Wettbewerben prämiert: Den ersten Preis nach Überarbeitung erhielt Planquadrat für seinen Entwurf einer Wohnanlage in der Plinganserstraße, im Münchner Stadtteil Sendlingen. Zur viel befahrenen Straße hin orientiert das Darmstädter Team einen Riegel, der die Bewohner bestmöglich vom Verkehrslärm abschirmt. Zusammen mit den Bestandsbauten entstehen so auf der straßenabgewandten Seite private Innenhöfe mit geschützten Grünflächen. Die Fassadengestaltung reagiert auf die prägende denkmalgeschützte Nachbarbebauung und schafft so ein homogenes Erscheinungsbild. Neben Wohnnutzungen werden auf dem circa 28.000 qm großen Grundstück auch Büro- und Ladenflächen sowie eine Kindertagesstätte geschaffen. Für die Freiraumgestaltung waren die Landschaftsarchitekten BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten an der Planung beteiligt.

Im städtebaulichen Wettbewerb für die Bebauung des in München-Allach gelegenen ehemaligen Diamalt-Geländes – wo ursprünglich die Diamalt AG auch Backpulver produzierte – errang der Planquadrat-Beitrag den dritten Platz. Im Vorschlag „Green Loop“ werden die neuen Wohngebäude „nicht einfach auf den Freiflächen platziert, sondern sie schieben sich als neue Ebenen unter die weiterhin als Grün- und Erholungsraum nutzbaren Flächen“, erläutert Planquadrat-Partner Jörg Krämer die Leitidee des Beitrags. So entstehe eine neue Topographie, die ein besonders interessantes und vielfältiges Landschaftsbild erzeuge, ergänzt der Architekt. Der Entwurf sieht zur Bahnstrecke und zur viel befahrenen Ludwigsfelder Straße hin eine siebengeschossige, als Lärmschutz dienende Rahmenbebauung vor. Sie reduziert sich Richtung Ortskern bis auf drei Geschosse und vermittelt so zwischen neuer und bestehender Nachbarbebauung. Gleichzeitig ermöglicht diese kompakte Bauweise die Schaffung eines großzügigen Landschaftsparks, der die denkmalgeschützten Bestandsgebäude umspielt. An der Freiraumgestaltung des 8,2 ha großen Geländes waren gleichfalls die Landschaftsarchitekten BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten beteiligt.






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