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12.01.2015 Lister Tor in Hannover wird zum Wohntower

Das Lister Tor nach dem Umbau: Leichte und elegante Aluminiumfassade. Entwurf: Architekten BKSP
Am 9. Januar 2015 stellten die Maxime Investment GmbH und die hannoverschen Architekten Jan Grabau und Thomas Obermann, BKSP der Presse bzw. der Öffentlichkeit die Pläne zum Umbau und Umnutzung des Lister Tors vor. Der Bauträger, die Maxime Investment GmbH in Meerbusch, plant die derzeit leer stehenden Etagen in Wohnraum umzuwandeln.

Im Turm des Gebäudes sollen in den Etagen 7 bis 17 zwischen 80 und 120 Eigentumswohnungen entstehen. Alle Wohnungen werden über bodentiefe Fensterflächen, eine Loggia oder einen Balkon verfügen. Mit den neuen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen wird das Angebot an innerstädtischem Wohnraum attraktiv erweitert. Die sich in den Stockwerken 18 bis 24 befindlichen Wohnungen bleiben unverändert bestehen. Bestandteil der Umbaupläne ist zudem eine neue Verkleidung des gesamten Gebäudekomplexes. Nach einem intensiven Planungsprozess haben die Vorhabenträger sich für eine champagnerfarbene Eloxalfassade entschieden.

Durch die neue elegant reflektierende Eloxal Oberfläche der Hülle, den vergrößerten Glasanteil, wie die akzentuierte Plastizität der Loggien und Balkone bereichert der weithin sichtbare Turm des Lister Tors die Stadtsilhouette Hannovers durch seine deutlich gesteigerte Prägnanz.

Die Arbeiten sollen beginnen, sobald der geltende Bebauungsplan entsprechend geändert ist. Nach dieser wichtigen Entscheidung wird das Verfahren zur Änderung auf dieser Grundlage weitergeführt.

Das Lister Tor zwischen Innenstadt und Oststadt wurde 1975 erbaut. Die Nutzung des Gebäudekomplexes gestaltete sich von Beginn an schwierig, der Anteil an Leerstand war relativ hoch. In den letzten Jahren hat sich die Vermietungssituation allerdings verbessert. Die Geschäftsräume in den unteren sechs Etagen sind nahezu vollständig vermietet. Zu den Mietern der Geschäftsräume gehören Gastronomiebetriebe, eine Medienagentur sowie ein Fitnessstudio. Auch für die bereits bestehenden Wohnungen gibt es eine große Nachfrage. Mit den Umbauplänen der restlichen Geschosse soll eine dauerhafte sinnvolle Nutzung des innerstädtischen Baus gesichert werden.


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