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18.09.2014 Entwicklungsgrundstücke Checkpoint Charlie in Berlin werden verkauft

Check Point Visualisierung Copyright Müller Reimann Architekten
Nur zwei große Grundstücksareale westlich und östlich der Friedrichstraße in Berlin-Mitte sind noch unbebaut. Diese einzigartigen Flächen direkt am Checkpoint Charlie können nun wieder mit neuem Leben gefüllt werden. Wie im Umfeld sind auch hier vor allem Büro-, Einzelhandels- und Wohnflächen oder auch eine Hotelnutzung in verdichteter Blockrandbebauung möglich. Die letzte positiv beschiedene Bauvoranfrage für das rund 3.400 Quadratmeter große östliche Areal „Eastsite“ sah eine oberirdische Bruttogrundfläche von fast 21.000 Quadratmetern vor. Zusätzlich wäre auf dem mehr als 5.700 Quadratmeter großen westlichen Areal „Westsite“ eine weitere Bebauung mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von über 31.000 Quadratmetern denkbar.

Die irischen Investoren Cannon Kirk hatten die Grundschulden 2007 erworben, konnten aber aufgrund der kurz darauf ausgebrochenen Finanzmarktkrise keine Bebauung realisieren. Nach einem Strategiewechsel stehen heute für die Gruppe Wohnentwicklungen in Berlin im Fokus. Infolgedessen wurde entschieden, die Checkpoint-Charlie-Grundstücke zu veräußern, sodass nun zwei der prominentesten Grundstücke in Berliner Bestlage wiederbelebt werden können. BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) wurde exklusiv mit der Aufgabe betraut, einen strukturierten Verkaufsprozess durchzuführen, um die Grundstücke weltweit zu vermarkten.

Der Checkpoint Charlie ist einer der Hotspots im Zentrum Berlins, den jedes Jahr Hunderttausende aus aller Welt besuchen. Kein anderer Ort steht so für die wechselvolle Geschichte der Hauptstadt, die deutsche Teilung und das Säbelrasseln der einstigen Supermächte von West und Ost. Die Sperranlagen und Kontrollposten des ehemaligen Grenzübergangs sind längst abgeräumt worden – nur noch ein schmaler Kopfsteinpflasterstreifen entlang der ehemaligen Mauer und das kleine historische weiße Häuschen, das als Unterstand der amerikanischen Wachtposten gedient hat, sind noch sichtbar. Heute ist dieser Kontrollpunkt eine Ikone und eines der meistfotografierten Motive der Bundeshauptstadt. Zahlreiche Neubauten in der Nachbarschaft des Checkpoint Charlie sind längst fertiggestellt, prächtige Bauten der Gründer- und Kaiserzeit sind modernisiert worden.

Projektentwicklungen in dieser Lagequalität und mit bester Verkehrsanbindung sind im boomenden Berliner Immobilienmarkt begehrt. Die Nachfrage nach neuen Wohnungen, Büro- und Einzelhandelsflächen ist ungebrochen hoch, und auch Hotelstandorte werden weiterhin stark nachgefragt. So ist der Leerstand im Büroteilmarkt Checkpoint Charlie/Spittelmarkt von 151.000 Quadratmetern im Jahr 2004 auf heute nur noch 18.000 Quadratmeter sehr stark zurückgegangen. Nur 11.000 Quadratmeter Bürofläche sind im Bau. Gleichzeitig stieg die Spitzenmiete allein gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent und ein weiterer Anstieg wird erwartet.


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