News RSS-Feed

26.05.2026 ECKPFEILER vollendet umfassende Quartierssanierung in Lüneburg

© ECKPFEILER
Revitalisierung mit Mehrwert für das ganze Viertel: Die ECKPFEILER Immobilien Gruppe hat am 22. Mai 2026 gemeinsam mit der Lüneburger Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das Wohnquartier LÜNEO feierlich eingeweiht. Für die umfassende Sanierung der neun Bestandsgebäude aus den 1970ern mit insgesamt 266 Wohnungen investierte ECKPFEILER in sieben Jahren Bauzeit rund 29 Millionen Euro. Das Ergebnis überzeugt: Die Erneuerung der Gebäude, Wohnungen und Infrastruktur machen das LÜNEO zu einem energieeffizienten, sozial ausgewogenen Wohnquartier – nahezu auf Neubaustandard.

Die ECKPFEILER Immobilien Gruppe hat die umfassende Sanierung eines großvolumigen Wohnquartiers mit 266 Wohnungen an der Wilhelm-Leuschner-Straße im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor erfolgreich abgeschlossen. Das LÜNEO gilt als Vorzeigebeispiel für gelungene energetische Sanierung in die Jahre gekommener Wohnhäuser: Auf rund 16.000 m² Geschossfläche wurden neun Gebäude nahezu auf Neubaustandard gebracht. Sowohl die Gebäudehülle als auch das Innere wurden generalsaniert und haben sich zu modernem und attraktivem Wohnraum für Lüneburg gewandelt.

Das Ergebnis: eine deutliche Aufwertung für Mieterinnen und Mieter – und für das gesamte Quartier. Gleichzeitig konnte Leerstand reduziert werden, denn der neu geschaffene Wohnraum ist bereits nahezu vollständig belegt. Darüber hinaus ist es ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Transformation von Bestandsimmobilien in zukunftsfähigen Wohnraum in ESG-konformer KfW-55-Neubauqualität.

Gelungene Transformation

Am 22. Mai 2026 wurde das Quartier im Rahmen der feierlichen Einweihung der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier konnten sich unter anderem die Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, Claudia Kalisch, die Stadtbaurätin Heike Gundermann, der ehemalige Oberbürgermeister Ulrich Mädge sowie Ulrich Blank, Fraktionsvorsitzender Grüne Lüneburg, und Frank Soldan, Fraktionsvorsitzender FDP Lüneburg, vom gelungenen Ergebnis überzeugen. Bei der umfassenden Kernsanierung der gesamten Anlage wurden weitreichende Maßnahmen umgesetzt – neben der Gebäudehülle und Dächern wurden auch die Steigleitungen, Treppenhäuser, Aufzüge, technischen Anlagen und Außenanlagen erneuert. Die Wohnungen selbst erhielten moderne (Wohnungs-)Türen und neue Heizradiatoren. Dazu sorgen zeitgemäße Bäder, erneuerte Ausstattungen und eine optimierte technische Infrastruktur wie Gegensprechanlagen, Steckdosen und Lichtschalter für völlig neuen Wohnkomfort. So präsentiert sich der Gebäudebestand heute in nahezu Neubaustandard.

Lobende Worte gab es von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch: „Dieses Projekt ist ein herausragendes Beispiel für eine gelungene und nachhaltige Sanierung im Bestand. Durch den Abschluss des städtebaulichen Vertrages und den richtigen Partner an unserer Seite konnten diese Häuser und das Quartier stark aufgewertet werden. Die ECKPFEILER Immobilien Gruppe hat hier in Kaltenmoor deutlich mehr investiert als ursprünglich geplant, dafür sind wir sehr dankbar“, sagte die Oberbürgermeisterin als Vertreterin der Stadt, die von Anfang an intensiv in die Sanierung eingebunden war.

Im Namen von ECKPFEILER dankte Wolfgang Bogner, geschäftsführender Gesellschafter der ECKPFEILER Immobilien Gruppe, der Stadt Lüneburg für die kooperative Zusammenarbeit und das Vertrauen. „Mit der Revitalisierung des LÜNEO zeigen wir das Potenzial, das in der Transformation von Bestandsimmobilien steckt. Aus einem anspruchsvollen Ausgangszustand haben wir durch umfassende Sanierung in enger Abstimmung mit der Stadt ein nachhaltiges, energieeffizientes und sozial ausgewogenes Wohnumfeld geschaffen. Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, bezahlbaren Wohnraum zu sichern und gleichzeitig die Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner deutlich zu steigern“, erklärte Bogner.

Vom Sanierungsfall zum Vorzeigeprojekt

Die Wohngebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße, deren Ursprünge bis in die 1970er-Jahre zurückreichen, wurden im Jahr 2019 von ECKPFEILER aus einer Insolvenzmasse erworben. Zum Zeitpunkt des Ankaufs befand sich ein Großteil der Wohnungen in einem stark sanierungsbedürftigen bis desolaten Zustand: Über 50 Prozent der Einheiten waren faktisch nicht mehr vermietbar, geprägt von erheblichen baulichen Mängeln wie Wärmebrücken, Schimmelbildung und weiteren energetischen Defiziten wie alte Fenster und Türen. Statt auf kurzfristige Maßnahmen setzte ECKPFEILER auf eine konsequente Sanierung. Ziel war es, nicht nur baulich zu erneuern, sondern ein langfristig tragfähiges Wohnkonzept zu schaffen, das sowohl wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Nahezu das gesamte Quartier ist heute vollsaniert. Die Gesamtinvestitionen summierten sich auf rund 29 Millionen Euro.

Auch architektonisch wurde das Projekt umfassend neu gedacht. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Architekturbüro KSRK wurde die bestehende Bausubstanz gezielt weiterentwickelt und an heutige Anforderungen angepasst. Im Fokus stand dabei die Verbindung aus energetischer Modernisierung, funktional optimierten Grundrissen und einer klaren, zeitgemäßen Gestaltung.

Energieeffizienz senkt die Kosten für die „zweite Miete“

Der Bestandsbau wurde im KfW-55-EE-Standard umfassend saniert. Im Zuge dessen erfolgte eine energetische Optimierung durch die Dämmung der Gebäudehülle sowie der obersten Geschossdecke und der Unterseite der Kellerdecke. Zudem wurde die Immobilie an das lokale Fernwärmenetz angeschlossen. Ergänzend wurden auf Teilflächen der Dächer Photovoltaikanlagen installiert. Dadurch wurde der KfW-55-EE-Standard erreicht – ein anspruchsvolles Ziel für Bestandsimmobilien dieser Bauart. „Die Energieeinsparung liegt bei rund 60 Prozent im Vergleich zum ursprünglichen Zustand. Davon profitieren insbesondere die Mieter: Die deutlich reduzierten Heizkosten tragen wesentlich zur Senkung der sogenannten zweiten Miete – und damit zur langfristigen Bezahlbarkeit des Wohnraums bei“, bestätigt ECKPFEILER-Projektleiter Manuel Trinkgeld. Auch das Wohnumfeld wurde gezielt aufgewertet. Maßnahmen wie Grünflächen, Blühwiesen, Sitzgelegenheiten sowie moderne Müll- und Infrastrukturkonzepte tragen zur nachhaltigen Quartiersqualität bei.

Soziale Verantwortung als integraler Bestandteil

Das Ensemble umfasst kompakte und effizient geschnittene Einheiten von ein bis vier Zimmern zwischen 39 und 89 m2. Charakteristisch sind moderne Grundrisse mit Wohnküchen, Balkonen in allen Wohnungen sowie eine überwiegend zweiseitige Belichtung – Qualitäten, die sowohl Singles als auch Familien ansprechen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuentwicklung war die soziale Durchmischung, die auch im Städtebaulichen Vertrag mit der Stadt Lüneburg festgeschrieben wurde. In Abstimmung mit der Stadt wurde sie für 80 Wohnungen vereinbart. Diese Wohnungen stehen Haushalten mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung, mit einer gedeckelten Miete von maximal 7,50 Euro pro m2. Mit einer vereinbarten Sozialquote von 30 Prozent bleibt das LÜNEO ein Quartier für alle. Entstanden ist ein Quartier, das neben den Bestandsmietern unterschiedliche Einkommensgruppen integriert und langfristig stabile Nachbarschaften fördert.

Begehrtes Objekt in begehrter Lage

So hat sich das LÜNEO schon jetzt zu einem begehrten Wohnstandort entwickelt: Die modernisierten Wohnungen stießen auf eine außerordentlich hohe Nachfrage und sind bereits fast vollständig vergeben. Während der Vermietungsphase bildeten sich Wartelisten, Inserate waren teilweise nur wenige Tage online. Auch der Standort Lüneburg rund 45 Kilometer südöstlich von Hamburg und Teil der Metropolregion Hamburg gewinnt zunehmend an Attraktivität: Die Stadt verzeichnet eine positive demografische Entwicklung, mit einem prognostizierten Bevölkerungswachstum auf über 80.000 Einwohner bis zum Jahr 2040. Als bedeutender Wirtschafts- und Verwaltungsstandort in der Region sowie als lebendige Universitätsstadt mit rund 10.000 Studierenden an der Leuphana Universität verbindet Lüneburg wirtschaftliche Stärke mit akademischer Prägung. Darüber hinaus profitiert der Standort von einer hervorragenden Verkehrsanbindung nach Hamburg: Über die A39 sowie den ICE-Anschluss ist eine schnelle Erreichbarkeit in nur rund einer halben Stunde gewährleistet.




























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!