News RSS-Feed

22.12.2025 Frankfurt: ABG baut auf Ex-Bunkerareal Wohnraum im Gallus

In der Herxheimerstraße 10 im Frankfurter Stadtteil Gallus haben am Donnerstag (18.12.2025) die Arbeiten für den Neubau von 42 geförderten Wohnungen begonnen. Den Spatenstich setzten Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, und Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING. Auf dem etwa 2.000 Quadratmeter großen Grundstück, für das die ABG mit der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, einen Kaufvertrag geschlossen hat, stand bis zum Abbruch vor wenigen Jahren ein im Jahr 1941 errichteter Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

Diese Wohnungen werden in Frankfurt dringend gebraucht

„Ich freue mich, dass die ABG im Gallus in zentraler Lage mit bestehender Infrastruktur 42 neue Wohnungen baut. Alle Wohnungen entstehen im Förderweg 1 und dort, wo der Bedarf in Frankfurt besonders groß ist. Das Projekt zeigt, wie wir bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Flächen zusammenbringen“, sagte Dezernent Marcus Gwechenberger beim Spatenstich, „denn für diesen Neubau musste kein neuer Baugrund versiegelt werden und die großen Bäume im südlichen Teil des Areals werden vollständig erhalten.“

Neubau hat nahezu gleiche Größe wie der ehemalige Bunker

„Der Neubau wird sich gut in das bestehende Quartier in der Herxheimerstraße einfügen, denn er hat nahezu die gleiche Größe wie der Schutzbunker, der früher hier stand“, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker. „Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Neubau insgesamt weiterhin herausfordernd sind, tragen die angepassten Förderrichtlinien der Stadt Frankfurt sowie auch die Förderung des Landes Hessen dazu bei, dass wir hier vor Ort in den sozialen Wohnungsbau investieren können“, so Junker weiter. Er betonte, dass der Bau im Passivhausstandard ausgeführt und mit Photovoltaik ausgestattet wird.

Lang gestrecktes Gebäude mit drei Hauseingängen

Der Bau in der Herxheimerstraße 10 wird als lang gestreckte Gebäudezeile mit vier Vollgeschossen und einem etwas nach hinten versetzten Staffelgeschoss realisiert. Das Dach wird als Satteldach ausgeführt, dort wird die Haustechnik untergebracht. Im Erdgeschoss haben die Wohnungen eine Terrasse mit Gartenanteil, in den oberen Stockwerken Balkone und im Staffelgeschoss kleine Dachterrassen. Den Wohnungen vorgelagert ist jeweils ein Treppenhaus. Das beauftragte Architekturbüro schneider+schumacher hat hier die Formensprache des früheren Treppenturms am Bunker aufgenommen. Wie bei den anderen Gebäuden im Quartier wird der Neubau in offener Bauweise mit Abstand zur Bebauung in der Nachbarschaft errichtet.

Das Grundstück grenzt im Norden an einen Sportplatz und liegt in unmittelbarer Nähe zur Ackermannschule. Eine Grundschule und Freizeitmöglichkeiten sind damit direkt vor der Haustür. Im Westen liegt eine Kleingartensiedlung, im Süden schließt sich die Wohnbebauung in der Tevesstraße an. Die südlich ausgerichtete Dachfläche wird mit PV-Modulen ausgestattet. Geplant ist der Betrieb der PV-Anlage im Mieterstrommodell der Mainova.

Mit dem Bau hat die ABG die Firma Züblin als Generalübernehmer beauftragt. Die ersten Mieter:innen werden voraussichtlich im vierten Quartal 2027 in der Herxheimerstraße 10 einziehen. Inklusive der Kosten für das Grundstück investiert die ABG über 16 Mio. Euro in das Projekt.


























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!