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13.09.2021 HOWOGE startet Bauarbeiten für sozialen Wohnungsbau in Berlin

An der Mole West. Fotocredit: © Dreier Frenzel Sárl & AFF
Nach langem Planungsvorlauf beginnen heute die Bauarbeiten für den Bau von 169 bezahlbaren Wohnungen zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Ostkreuz und der Halbinsel Stralau. Die landeseigene HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH errichtet hier in direkter Wasserlage ein achtgeschossiges Wohngebäude mit bis zu fünf Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie einer Kita für 48 Kinder. 85 der 169 Wohnungen werden gemäß der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin als Sozialwohnungen zu Einstiegsmieten ab 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet.

„Insbesondere in dieser Lage werden bezahlbarer Wohnraum und soziale Infrastruktur dringend benötigt“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Umso wichtiger ist es, dass wir nun endlich mit dem Bau beginnen können und auch Berliner:innen mit geringem Einkommen die Chance erhalten, hier eine Wohnung zu finden.“ Im Zuge der Entwicklung des nordwestlichen Ufers wird eine neue Wegeführung entstehen, der Neubau erhält dann die Adresse „An der Mole 3-9“ (ungerade). Die Fertigstellung des Gebäudes ist für September 2023 geplant.

Wasserblick für alle Generationen

Das kammartige Gebäude richtet sich direkt zur Rummelsburger Bucht aus. Damit schirmt sich der Bau zur Ring- und Regionalbahn hin ab und ermöglicht gleichzeitig, dass alle Wohnungen über einen Wasserblick verfügen. Die Gebäudearchitektur erzeugt u-förmigen Höfe, die als grüne Erholungsflächen mit Sitz- und Spielplätzen gestaltet und über einen neuen, geschlängelten Pfad zugänglich sind. Insgesamt entstehen 89 Ein- und Zweiraumwohnungen, 79 Drei- bis Fünfraumwohnungen sowie eine Acht-Zimmerwohnung, die als innovative Wohnform gemeinschaftliches Wohnen ermöglichen wird. Knapp 60 Prozent aller Wohnungen sind barrierefrei geplant, fast alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar.

Nachhaltiges Quartier

Wie bei allen Bauvorhaben setzt die HOWOGE auch hier – An der Mole – alles daran, einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. So wird auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage entstehen, die die Mieter:innen mit günstigem, CO2-freiem Strom vom eigenen Dach vorsorgt. Derzeit prüft die HOWOGE, inwieweit die Klimabilanz noch weiter verbessert werden kann, wie Ulrich Schiller erläutert: „Die Planungen für das Wohnquartier begannen bereits im Jahr 2017. Aufgrund dieses langen Vorlaufs ist der Bau noch nach der damals geltenden Energieeinsparverordnung vorgesehen. Unser Ziel ist es, bis 2045 Klimaneutralität im Gesamtbestand zu erreichen, sodass wir derzeit versuchen, die Planungen entsprechend anzupassen, um das Gebäude in einem besseren Energiestandard zu errichten.“





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