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05.11.2026 Baustart für 42 Seniorenbungalows in Großpösna bei Leipzig

Fotocredit: VADcare-Gruppe
Die VADcare Großpösna GmbH, eine Projektgesellschaft der VADcare-Gruppe aus Oberursel, hat Ende September mit dem Bau der „Seniorenbungalows Großpösna“ begonnen. Im Generationenpark der Gemeinde Großpösna, rund elf Kilometer südöstlich des Leipziger Zentrums, entstehen 21 Doppelbungalows mit insgesamt 42 barrierefreien Wohneinheiten. Es ist eine Wohnform, die in Deutschland bislang kaum verbreitet ist: ebenerdige Häuser mit eigenem Garten, die gezielt für das Wohnen im Alter konzipiert sind. Mit der Planung und schlüsselfertigen Errichtung hat die VADcare die OSTRAUER Baugesellschaft mbH als Generalunternehmer beauftragt. Insgesamt investiert VADcare rund 20 Millionen Euro.

Die Seniorenbungalows schließen eine Lücke zwischen dem zu groß gewordenen Eigenheim und dem klassischen Betreuten Wohnen. Sie richten sich an Menschen ab 60 Jahren, die noch aktiv und selbstständig sind und weiterhin im eigenen Haus mit Garten leben möchten – nur eben kleiner, ebenerdig und mit deutlich weniger Aufwand.

„Viele unserer Interessenten sind zu fit für das Betreute Wohnen und wollen keine Servicepauschale für Leistungen zahlen, die sie noch gar nicht benötigen. Den Schritt aus dem großen Haus in eine kleine Wohnung schieben sie deshalb oft so lange auf, bis es nicht mehr anders geht“, sagt Oliver Zirn, geschäftsführender Gesellschafter der VADcare-Gruppe. „Mit den Seniorenbungalows wollen wir ein Wohnangebot schaffen, das so überzeugt, dass man rechtzeitig und aus freien Stücken umzieht. Unser Grundsatz dabei: Alles kann, nichts muss. Mit dem Baustart wird dieses Konzept nun sichtbar.“

Seniorenbungalows: In Deutschland bislang die Ausnahme

Wer im Alter barrierefrei und mit Unterstützungsangeboten in der direkten Nachbarschaft wohnen möchte, hat in Deutschland meist nur die Möglichkeit zum Umzug in eine Etagenwohnung einer Anlage für Betreutes Wohnen. Eingeschossige Häuser, die von vornherein für ältere Menschen geplant und mit Service- und Pflegeangeboten verbunden sind, gibt es dagegen bisher nur vereinzelt – obwohl der Bedarf wächst: Nach Berechnungen des Pestel-Instituts fehlen in Deutschland schon heute rund 2,2 Millionen altersgerechte Wohnungen.

„Bungalows kennt jeder – als Wohnform für das Alter sind sie in Deutschland aber noch die Ausnahme. Dabei verbinden sie genau das, was sich viele Ältere wünschen: ebenerdig wohnen, die Privatsphäre im eigenen Haus mit Garten behalten und Unterstützung nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie gebraucht wird“, so Oliver Zirn. „Wir haben bereits Anfragen, das Konzept auch an anderen Standorten umzusetzen. Dafür brauchen wir Kommunen, die – wie Großpösna – geeignete Flächen gezielt für Seniorenwohnen vorsehen.“

Zwei Modelle, barrierefrei und energieeffizient

Zur Wahl stehen zwei Modelle mit rund 94 bzw. 104 m² Wohnfläche, jeweils mit drei Zimmern und separater Küche, Tageslichtbad, Terrasse und eigenem, pflegeleichtem Garten.

Sämtliche Wohneinheiten werden schwellenlos und barrierefrei nach DIN 18040-2 geplant. Die Bungalows werden im Effizienzhaus-Standard 40 errichtet; zudem erfolgt eine Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG), sodass die Voraussetzungen für das KfW-Förderprogramm „Klimafreundliches Wohngebäude“ erfüllt werden. Für Kapitalanleger kommt außerdem die Sonderabschreibung nach § 7b EStG in Betracht.

Wohnen im Generationenpark mit Versorgung in Laufnähe

Unmittelbar benachbart liegt der Wohnpark Großpösna mit Betreutem Wohnen, Tagespflege, ambulantem Pflegedienst und Café. Auch dieses Ensemble hat die VADcare-Gruppe entwickelt und 2024 fertiggestellt. Bewohnerinnen und Bewohner der Bungalows können bei Bedarf Service-, Betreuungs- und Pflegeleistungen des dort ansässigen Pflegedienstes Neuseenland in Anspruch nehmen – freiwillig und ohne verpflichtende Servicepauschale. Das Nahversorgungszentrum Pösna Park mit Supermärkten, Bäcker, Metzger, Gastronomie, Ärzten sowie einer Apotheke liegt nur rund 100 Meter entfernt. Mit dem Zug erreicht man die Leipziger Innenstadt in etwa 20 Minuten.

Bauausführung durch die OSTRAUER Baugesellschaft

Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Die ersten Bungalows sollen im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden, die weiteren Häuser folgen schrittweise. Die standardisierte Bauweise der Doppelbungalows ermöglicht dabei kurze Bauzeiten.

„Barrierefreies Bauen für ältere Menschen gewinnt stark an Bedeutung. Mit den Seniorenbungalows in Großpösna setzen wir ein Projekt um, das in dieser Form noch selten ist und zeigt, wie altersgerechtes Wohnen jenseits der Etagenwohnung aussehen kann“, sagt Tobias Stephan, Geschäftsführer der OSTRAUER Baugesellschaft mbH.

Erstmals Direktvertrieb an Eigennutzer und Kapitalanleger

Ihre bisherigen Neubauprojekte hat die VADcare-Gruppe an institutionelle Investoren veräußert. Bei den Seniorenbungalows geht das Unternehmen einen neuen Weg und verkauft erstmals direkt an Privatkunden – rovisionsfrei sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger. Obwohl bereits vor Baubeginn zahlreiche Einheiten verkauft wurden, sind noch Bungalows beider Modelle verfügbar. Der Kaufpreis ist vollständig erst nach Fertigstellung zu zahlen.

Für Kapitalanleger bietet das Projekt neben zinsgünstigen KfW-Förderdarlehen und steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten den Zugang zu einem Mietmarkt, in dem die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt: Barrierefreie Häuser mit Garten sind für ältere Mieter kaum verfügbar, entsprechende Mietanfragen liegen bereits zahlreich vor. Zudem sind die einzelnen Bungalowgrundstücke real geteilt; eine Wohnungseigentümergemeinschaft mit Hausgeld und Eigentümerversammlungen entfällt damit. Auf Wunsch unterstützt VADcare bei der Erstvermietung und übernimmt die laufende Mietverwaltung.

„Die Resonanz zeigt uns, dass seniorengerechtes Wohneigentum gefragt ist – bei Menschen, die selbst einziehen, ebenso wie bei Anlegern, die in eine nachhaltige, energieeffiziente Immobilie im Wachstumsmarkt Seniorenwohnen investieren möchten“, so Oliver Zirn. „Ich bin überzeugt: Ohne private Investoren werden wir den wachsenden Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum in Deutschland nicht decken können.“
























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