05.11.2026 HafenCity: Neuer Stadtteil Grasbrook macht Regenwasser zur Ressource
Während Regenwasser vielerorts schnell in die Kanalisation abgeleitet wird, verfolgt der neue Hamburger Stadtteil Grasbrook einen innovativen Ansatz: Hier wird die wertvolle Ressource durch einen großflächigen unterirdischen Speicher aufgenommen und nutzbar gemacht. Mit dem Baustart dieses wegweisenden Infrastrukturprojekts wird Klimaanpassung im Moldauhafenquartier konkret umgesetzt.
Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Hitze, ?Starkregen?, Überflutungen und Trockenheit – unsere Städte sind davon besonders betroffen. Das intelligente?Regenwassermanagement?auf dem Grasbrook gibt darauf eine Antwort. Die unterirdischen Speicher sorgen dafür, dass Niederschlag als wertvolle Ressource für den Stadtteil genutzt werden kann. Das Wasser steht direkt für die Versorgung der Vegetation zur Verfügung. Die Speicher tragen gleichzeitig dazu bei, Starkregenereignisse besser zu kontrollieren. Damit machen wir den neuen Stadtteil langfristig attraktiv und fit für seine vielfältige Nutzung mit Arbeiten, Wohnen, Freizeit und Kultur.“
Die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt auf dem Grasbrook rund 47 Hektar früherer Industrie- und Logistikflächen neu. In direkter Wasserlage gegenüber der HafenCity entstehen zwei Quartiere mit rund 3.000 Wohnungen, 16.000?Arbeitsplätzen und 18 Hektar öffentliche Freiräume sowie Sport- und Spielflächen.?Die?Verlängerung?der?U-Bahnlinie?U4?sorgt?für?eine?direkte?Anbindung?an die HafenCity und die Innenstadt. Von Beginn an wurden zudem zukunftsweisende Infrastruktur am und für das Wasser geplant.
Das Regenwassermanagement für den Grasbrook folgt dem Prinzip der Schwammstadt – einem zentralen Handlungsfeld der klimaresilienten Stadtentwicklung in Deutschland. Dabei geht es um die Fähigkeit von urbanen Quartieren, Regenwasser „wie ein Schwamm“ zu speichern und es dann durch ?Verdunstung, Versickerung oder zur? Bewässerung wieder abzugeben. Auf dem Grasbrook wird nach diesem Prinzip der Niederschlag künftig dort genutzt, wo er anfällt. Mit einem Fassungsvermögen von 6,3 Millionen Litern bieten die unterirdischen Flächenspeicher die Grundlage für einen lokalen Wasserkreislauf. Auf konventionelle Regenwassersiele im Straßenraum kann hingegen weitgehend verzichtet werden. Dabei ist der Planungsansatz, das Entwässerungssystem am zukünftigen Wasserbedarf des Stadtgrüns auszurichten, innovativ und einzigartig. Das gemeinsam mit HAMBURG WASSER entwickelte Konzept setzt damit neue Maßstäbe für den Umgang mit Niederschlagswasser und bildet einen wesentlichen Baustein einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
Martin Gerhardt, technischer Geschäftsführer HAMBURG WASSER: „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Regenwasserbewirtschaftung von Beginn zum integralen Bestandteil des öffentlichen Raums wird. Damit verfolgen wir ein zentrales Ziel des RegenInfraStrukturAnpassungsprogramms RISA: Wasser möglichst lange in der Stadt zu halten, natürliche Wasserkreisläufe zu stärken, Trinkwassersubstitution zu fördern und die Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Für HAMBURG WASSER ist die Erprobung und Etablierung innovativer wasserwirtschaftlicher Lösungen von großer Bedeutung. Nur mit zukunftsfähigen Konzepten kann die Daseinsvorsorge sichergestellt werden. Wir freuen uns, dass wir dieses ambitionierte Vorhaben mit der HafenCity Hamburg GmbH und weiteren Partnern entwickeln und in die Umsetzung bringen konnten.“
Die ersten Flächen des Speichersystems befinden sich seit Oktober 2026 im Bau und sollen bis Anfang 2027 fertiggestellt werden. Die unterirdischen Flächenspeicher werden bis voraussichtlich 2030 vollständig errichtet.
Ein weiterer Meilenstein für den neuen Stadtteil Grasbrook wurde zudem für die Versorgung mit emissionsarmer Wärme und Kälte erreicht: Mit der Vergabe der Konzession sicherte die HafenCity Hamburg GmbH im Oktober eine vernetze Erzeugung und Lieferung von Energie. Diese stammt von Anfang an zu mindestens 90 Prozent aus erneuerbaren Quellen und unvermeidbarer industrieller Abwärme. Die Kälteversorgung erfolgt durchgängig auf Basis erneuerbarer Energien. Der Anteil erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung auf dem Grasbrook wird schrittweise ebenfalls auf 100 Prozent erhöht. Die Wärmeversorgung startet 2031 ebenfalls dort.
Die ersten Grundstücke im Moldauhafenquartier gehen im Dezember 2026 in die Vermarktung und können ab 2028 bebaut werden.
Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Hitze, ?Starkregen?, Überflutungen und Trockenheit – unsere Städte sind davon besonders betroffen. Das intelligente?Regenwassermanagement?auf dem Grasbrook gibt darauf eine Antwort. Die unterirdischen Speicher sorgen dafür, dass Niederschlag als wertvolle Ressource für den Stadtteil genutzt werden kann. Das Wasser steht direkt für die Versorgung der Vegetation zur Verfügung. Die Speicher tragen gleichzeitig dazu bei, Starkregenereignisse besser zu kontrollieren. Damit machen wir den neuen Stadtteil langfristig attraktiv und fit für seine vielfältige Nutzung mit Arbeiten, Wohnen, Freizeit und Kultur.“
Die HafenCity Hamburg GmbH entwickelt auf dem Grasbrook rund 47 Hektar früherer Industrie- und Logistikflächen neu. In direkter Wasserlage gegenüber der HafenCity entstehen zwei Quartiere mit rund 3.000 Wohnungen, 16.000?Arbeitsplätzen und 18 Hektar öffentliche Freiräume sowie Sport- und Spielflächen.?Die?Verlängerung?der?U-Bahnlinie?U4?sorgt?für?eine?direkte?Anbindung?an die HafenCity und die Innenstadt. Von Beginn an wurden zudem zukunftsweisende Infrastruktur am und für das Wasser geplant.
Das Regenwassermanagement für den Grasbrook folgt dem Prinzip der Schwammstadt – einem zentralen Handlungsfeld der klimaresilienten Stadtentwicklung in Deutschland. Dabei geht es um die Fähigkeit von urbanen Quartieren, Regenwasser „wie ein Schwamm“ zu speichern und es dann durch ?Verdunstung, Versickerung oder zur? Bewässerung wieder abzugeben. Auf dem Grasbrook wird nach diesem Prinzip der Niederschlag künftig dort genutzt, wo er anfällt. Mit einem Fassungsvermögen von 6,3 Millionen Litern bieten die unterirdischen Flächenspeicher die Grundlage für einen lokalen Wasserkreislauf. Auf konventionelle Regenwassersiele im Straßenraum kann hingegen weitgehend verzichtet werden. Dabei ist der Planungsansatz, das Entwässerungssystem am zukünftigen Wasserbedarf des Stadtgrüns auszurichten, innovativ und einzigartig. Das gemeinsam mit HAMBURG WASSER entwickelte Konzept setzt damit neue Maßstäbe für den Umgang mit Niederschlagswasser und bildet einen wesentlichen Baustein einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
Martin Gerhardt, technischer Geschäftsführer HAMBURG WASSER: „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Regenwasserbewirtschaftung von Beginn zum integralen Bestandteil des öffentlichen Raums wird. Damit verfolgen wir ein zentrales Ziel des RegenInfraStrukturAnpassungsprogramms RISA: Wasser möglichst lange in der Stadt zu halten, natürliche Wasserkreisläufe zu stärken, Trinkwassersubstitution zu fördern und die Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Für HAMBURG WASSER ist die Erprobung und Etablierung innovativer wasserwirtschaftlicher Lösungen von großer Bedeutung. Nur mit zukunftsfähigen Konzepten kann die Daseinsvorsorge sichergestellt werden. Wir freuen uns, dass wir dieses ambitionierte Vorhaben mit der HafenCity Hamburg GmbH und weiteren Partnern entwickeln und in die Umsetzung bringen konnten.“
Die ersten Flächen des Speichersystems befinden sich seit Oktober 2026 im Bau und sollen bis Anfang 2027 fertiggestellt werden. Die unterirdischen Flächenspeicher werden bis voraussichtlich 2030 vollständig errichtet.
Ein weiterer Meilenstein für den neuen Stadtteil Grasbrook wurde zudem für die Versorgung mit emissionsarmer Wärme und Kälte erreicht: Mit der Vergabe der Konzession sicherte die HafenCity Hamburg GmbH im Oktober eine vernetze Erzeugung und Lieferung von Energie. Diese stammt von Anfang an zu mindestens 90 Prozent aus erneuerbaren Quellen und unvermeidbarer industrieller Abwärme. Die Kälteversorgung erfolgt durchgängig auf Basis erneuerbarer Energien. Der Anteil erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung auf dem Grasbrook wird schrittweise ebenfalls auf 100 Prozent erhöht. Die Wärmeversorgung startet 2031 ebenfalls dort.
Die ersten Grundstücke im Moldauhafenquartier gehen im Dezember 2026 in die Vermarktung und können ab 2028 bebaut werden.




