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04.11.2026 Köln-Ehrenfeld: Siegerentwurf für städtebauliches Konzept steht fest

Bildquelle / Nutzungsrechte: @ ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH / DWK AIRE - Ehrenfeld - Oscar 125 GmbH & Co. KG (Auslober)
Das zweiphasige städtebauliche Qualifizierungsverfahren für das Projekt „Oskar-Jäger-Straße südlich Low Line“ ist entschieden. Die Empfehlungskommission unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Kraemer zeichnete den Entwurf von ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH und GREENBOX Landschaftsarchitekten mit dem ersten Preis aus.

Das Plangebiet liegt in der sich dynamisch entwickelnden Kölner Weststadt (Ehrenfeld/Lindenthal). Vorgesehen ist die Entwicklung eines urbanen Quartiers mit rund 450 Wohnungen sowie ca. 15.000 m² Gewerbefläche entlang der zukünftigen Grün- und Wegeverbindung „Low Line“. Vorhabenträger ist ein Joint Venture von DIE WOHNKOMPANIE NRW und Art-Invest Real Estate, das seine rund 3,5 Hektar großen Grundstücksflächen zu einem zukunftsweisenden Quartier entwickeln möchte.

Der Siegerentwurf hat die Empfehlungskommission insbesondere durch seine klare städtebauliche Struktur und die Fähigkeit überzeugt, aus den unterschiedlichen Anforderungen an Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Freiraum ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln. Die unterschiedlichen baulichen Nutzungen sind sinnvoll in fünf Abschnitte gegliedert. Eine besondere Qualität des Entwurfs liegt in der ausgewogenen Balance zwischen Urbanität, baulicher Nutzung und großzügigen Freiflächen. Besonders gelungen ist die Öffnung des bislang wenig zugänglichen Areals, die neuen Wegebeziehungen sowie die enge Verknüpfung der zukünftigen Low Line mit den angrenzenden Stadtbereichen.

Katrin Eming, Geschäftsführerin von DIE WOHNKOMPANIE NRW, kommentiert: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Art-Invest Real Estate im Quartier an der Oskar-Jäger-Straße dringend benötigten Wohnraum und bedarfsgerechte Gewerbeflächen für Köln zu schaffen. Besonders stolz sind wir darauf, mit unserem Projekt einen Abschnitt der zukünftigen Low Line mitzugestalten. Wir werden die attraktive Wege- und Grünachse durch den Kölner Westen künftig um wertvolle Aufenthaltsräume bereichern. Mit dem Siegerentwurf liegt nun eine überzeugende Grundlage vor, um die nächsten Schritte gemeinsam mit der Stadt Köln weiterzuentwickeln und das Bebauungsplanverfahren voranzubringen.“

Arne Hilbert, Geschäftsführer und Niederlassungsleiter NRW bei Art-Invest Real Estate, ergänzt: „Das Areal bietet die Chance, ein zukunftsfähiges Quartier zu schaffen. Neben neuen Wohnungen entstehen hier moderne Gewerbeflächen, die Raum für Unternehmen, Dienstleistungen und neue Arbeitsplätze bieten. Dem Siegerentwurf gelingt die Verknüpfung von wirtschaftlicher Entwicklung, urbanem Leben und qualitätsvollen Freiräumen für Ehrenfeld.“

Das zweiphasige städtebauliche Qualifizierungsverfahren wurde von den Vorhabenträgern DIE WOHNKOMPANIE NRW und Art-Invest Real Estate in Kooperation mit der Stadt Köln durchgeführt. Sieben Teams aus den Bereichen Stadtplanung und Landschaftsarchitektur haben ihre Ideen in das Verfahren eingebracht. Der Empfehlungskommission gehörten Fachleute aus Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Grundstückseigentümerin an. Vier Teams wurden für die zweite Phase ausgewählt und entwickelten ihre Entwürfe unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Gremiums aus der 1. Phase sowie der Anregungen aus einer Bürgerinformationsveranstaltung weiter. Am 13. Oktober wurde schließlich der Siegerentwurf des Teams ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS / GREENBOX Landschaftsarchitekten ausgewählt.

Andree Haack Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Planen und Bauen sagt: „Mit dem Wettbewerbsergebnis liegt ein überzeugendes städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für die Entwicklung des Quartiers an der Oskar-Jäger-Straße vor. Wir freuen uns, dass hier rund 450 neue Wohnungen entstehen und damit ein wichtiger Beitrag zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums in Köln geleistet wird. Der großzügige Park entlang der ehemaligen Bahntrasse entsiegelt großflächig weite Teile der ehemals intensiv genutzten Flächen im Sinne einer lebenswerten Stadtentwicklung und bildet zugleich einen ersten Baustein zur Realisierung der Low Line.“


























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