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03.11.2026 Über 40.000 m² für Gewerbe und Industrie im Essener Norden

Hohe Standortqualität, schneller Vergabeprozess: Das interkommunale Stadtentwicklungsprojekt Freiheit Emscher vermarktet das Baugrundstück GE7 auf der Entwicklungsfläche Emil Emscher im Essener Norden. Einsendefrist für das beschleunigte Investorenauswahlverfahren ist der 30. November 2026.

Die Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH (FEEG) vermarktet das Teilareal GE7 auf der Entwicklungsfläche Emil Emscher in Essen. Das Grundstück bietet 42.298 m² für wissensbasierte Unternehmen und innovative Produktionsbetriebe, die wirtschaftliches Potenzial mit nachhaltigem Handeln verbinden möchten.

Beschleunigtes Vergabeverfahren

GE7 ist das dritte von insgesamt sieben Baufeldern auf der insgesamt rund 19 Hektar großen Fläche im Stadtteil Vogelheim, das derzeit vermarktet wird. Mit einem einstufigen Investorenauswahlverfahren setzt Freiheit Emscher dabei auf einen transparenten und zügigen Vergabeprozess. Das Verfahren bewertet Konzepte nach qualitativen und quantitativen Kriterien.

„Das einstufige Verfahren reduziert den bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten“, sagt FEEG-Geschäftsführer Gernot Pahlen. „Interessierte Investoren profitieren von kurzen Wegen von der Angebotsabgabe bis zum Zuschlag.“ Ein verbindliches Klimaneutralitätskonzept und ein Gestaltungshandbuch stellten zudem die hohe Qualität der einzureichenden Konzepte sicher, so Pahlen.

Flächen entwickeln, Wachstum sichern

Mit der Vermarktung der ersten Teilstücke auf Emil Emscher liefert Freiheit Emscher wichtige Impulse für Wirtschaftswachstum in einem zunehmend angespannten Markt. Mehr als jeder zweite neue Arbeitsplatz im Ruhrgebiet ist in den vergangenen Jahren auf Gewerbe- und Industrieflächen entstanden. Doch das Angebot restriktionsfreier, sofort vermarktbarer Flächen wird immer knapper. Berechnungen der Business Metropole Ruhr GmbH zu Folge reicht der aktuelle Flächenvorrat nur noch für etwa zwei Jahre.

Bis Ende 2028 übergabebereit

Um die Entwicklung des Gewerbestandorts Emil Emscher voranzutreiben, sicherte sich Freiheit Emscher bereits zu Beginn dieses Jahres mehr als 30 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund (JTF) des Landes NRW und der Europäischen Union. Mit den Fördermitteln setzt die FEEG Maßnahmen zur inneren Erschließung der Fläche um.

Ausgedehnte Grünflächen sowie ein Wassermanagement nach dem Schwammstadt-Prinzip gewährleisten eine hohe Aufenthaltsqualität und stärken die Resilienz gegenüber Klimarisiken wie Hitze und Starkregen. Bis Ende 2028 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Dann soll auch GE7 an die neuen Nutzenden übergeben werden.


























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