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03.11.2026 Robert C. Spies bringt Uno-X in den Nordic Business Hub in Maribo

Die Robert C. Spies Nordics ApS hat im Nordic Business Hub in Maribo auf der dänischen Insel Lolland ein rund 8.668 m² großes Grundstück an Uno-X Mobility Danmark A/S vermittelt. Das dänische Energieunternehmen plant auf dem Areal eine neue Ladestation für Elektro-Lkw. Verkäufer des Grundstücks ist Maribo Ladegård ApS. Robert C. Spies Nordics war im Rahmen seines Mandats bei der Grundstückstransaktion beratend und vermittelnd tätig.

„Lokale Marktkenntnisse bleiben entscheidend, um Flächen, Anforderungen und passende Nutzungen zusammenzubringen. Die Ansiedlung von Uno-X unterstreicht die wachsende wirtschaftliche Relevanz von Maribo und Lolland für überregional und grenzüberschreitend tätige Unternehmen“, so Søren Meiling, Regional Director bei Robert C. Spies Nordics.

Uno-X stärkt Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr

Mit dem Erwerb des Grundstücks in Maribo setzt Uno-X Mobility den Ausbau seiner Ladeinfrastruktur für den elektrischen Schwerlastverkehr fort. Das Unternehmen zählt zu den größten Energieunternehmen Dänemarks und verfügt mit derzeit sieben Schnellladestandorten für Elektro-Lkw über ein landesweites Angebot.

Der Ausbau trifft auf einen wachsenden Bedarf an leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr. Die Europäische Union hat die CO?-Flottenziele für neue schwere Nutzfahrzeuge deutlich verschärft: Ab 2030 ist eine Reduktion um 45 Prozent, ab 2035 um 65 Prozent und ab 2040 um 90 Prozent gegenüber den jeweils festgelegten Referenzwerten vorgesehen. Damit steigt der Bedarf an entsprechenden Lademöglichkeiten entlang zentraler Verkehrsachsen.

Die europäische Infrastrukturregulierung AFIR sieht bereits den Ausbau einer speziellen Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge entlang der wichtigsten TEN-T-Korridore vor. Bis 2030 sollen unter anderem leistungsstarke Lademöglichkeiten in Abständen von höchstens 60 Kilometern entlang des TEN-T-Kernnetzes geschaffen werden.

„Die Transformation des Schwerlastverkehrs erfordert eine belastbare Infrastruktur, die es ermöglicht, elektrisch und grenzüberschreitend durch Europa zu fahren. Für uns ist dieser Standort eine strategische Entscheidung, um die Ladeinfrastruktur frühzeitig dort auszubauen, wo sich Verkehrsströme von morgen entwickeln“, sagt Michael B. Hansen, Marktdirektor Commercial bei Uno-X Mobility.

Inbetriebnahme für 2027 geplant

Auf dem Areal im Nordic Business Hub sind sechs Ladestellen mit 1 MW Ladekapazität vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Direkt an der Ausfahrt 48 der E47 und rund 20 Kilometer von Rødbyhavn entfernt, verfügt das Areal über eine direkte Anbindung an die zentralen Straßenverkehrsachsen Lollands. Mit der neuen Ladestation erweitert Uno-X sein bestehendes Schnellladenetz gezielt an diesem verkehrsgünstig gelegenen Standort.

„Wir freuen uns, Uno-X willkommen zu heißen. Die strategische Lage des Maribo Business Parks an Ausfahrt 48 der Südautobahn nahe dem zukünftigen Fehmarnbelt-Tunnel nach Deutschland ist von großer logistischer Bedeutung für die Verkehrswege zwischen Skandinavien und Europa. Deshalb ist es ein großer Gewinn, dass sich Uno-X im Gewerbepark mit einer elektrischen Ladestation für den Schwerlastverkehr etabliert. Es ist ein wichtiger Teil der Gesamtinfrastruktur, der den Gewerbepark für andere Unternehmen noch attraktiver macht“, sagt Entwicklungsdirektor Mads Stærk von Business Lolland-Falster.

Nordic Business Hub mit Perspektiven für Logistik und Mobilität

Das rund 900.000 m² große Areal zählt zu den bedeutenden Gewerbe- und Businessparkentwicklungen auf Lolland. Gemeinsam mit der Kommune Lolland und der Wirtschaftsförderung Business Lolland-Falster hat Robert C. Spies Nordics die Entwicklung des Areals strategisch begleitet und unter anderem am Nutzungskonzept und Masterplan mitgewirkt.

Neue Perspektiven für den Standort eröffnet insbesondere die feste Fehmarnbeltquerung zwischen Lolland und der deutschen Insel Fehmarn. Als Teil des europäischen Verkehrskorridors soll sie die Verkehrsverbindungen zwischen Dänemark und Norddeutschland deutlich verbessern. Davon können insbesondere gewerbliche Nutzungen aus den Bereichen Logistik, Transport, Mobilität und Energieinfrastruktur profitieren.

„Die Transaktion steht exemplarisch für unseren Cross-Border-Ansatz, Unternehmen und Investoren den Zugang zu Märkten auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze zu erleichtern. Die stärkere Vernetzung der Wirtschaftsräume Kopenhagen und Hamburg, insbesondere durch die Fehmarnbeltquerung, wird die wirtschaftliche Integration beider Regionen weiter vorantreiben“, sagt Andreas Fuchs, Geschäftsführer der Robert C. Spies Nordics ApS.




























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