03.11.2026 Büro-Leerstand in Top-Lagen höher als bei Logistik und Industrie
IndustrialPort veröffentlicht erstmals regionale Leerstandsquoten für Büroimmobilien – Büro-Top-Lagen erreichen 8,75 Prozent beziehungsweise rund 8,5 Mio. m² – Top-Lagen für Lager, Logistik und Produktion liegen bei 7,5 Prozent
Die Flächenverfügbarkeit auf dem deutschen Büromarkt konzentriert sich stark auf die etablierten Standorte. In den von IndustrialPort mit dem OfficeScore AAA bewerteten Top-Lagen liegt die Büro-Leerstandsquote bei 8,75 Prozent. Damit übertrifft sie die Quote der Top-Lagen für Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien, die 7,5 Prozent erreicht.
Zu den sieben Büro-Top-Lagen zählen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Dort stehen insgesamt rund 8,5 Mio. m² Bürofläche im Angebot. Obwohl diese Märkte lediglich 24 Prozent des ermittelten Bürobestands auf sich vereinen, entfallen auf sie 52 Prozent des bundesweit beobachteten Angebots.
Außerhalb der sieben Büro-Top-Lagen liegt die Quote bei 2,5 Prozent. Flächengewichtet über alle 400 Kreise ergibt sich eine bundesweite Büro-Leerstandsquote von 4,0 Prozent.
GROSSE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEN REGIONEN
Die regionale Verteilung fällt sehr unterschiedlich aus. Der Median der 400 Kreiswerte liegt bei 0,5 Prozent. Das bedeutet: Jeweils die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte weist eine niedrigere beziehungsweise eine höhere Quote auf. In 323 Kreisen – und damit in gut vier von fünf Märkten – liegt die Quote unter zwei Prozent.
BÜRO- UND HALLEN-TOP-LAGEN IM VERGLEICH
Für den Vergleich stellt IndustrialPort die jeweils besten Standortklassen der beiden Nutzungsarten gegenüber. Die beiden Gruppen umfassen unterschiedliche Regionen und sind deshalb nicht als Vergleich derselben Standorte zu verstehen.
Die Büro-Top-Lagen erreichen eine Leerstandsquote von 8,75 Prozent und rund 8,5 Mio. m² Angebot. In den Hallen-Top-Lagen liegt die Quote bei 7,5 Prozent. Außerhalb der jeweils mit AAA bewerteten Standorte kehrt sich das Verhältnis um: Dort liegt die Leerstandsquote von Hallen bei 4,0 Prozent, die Büroquote bei 2,5 Prozent. In beiden Fällen stellt sich jedoch die Frage, ob diese Flächen nochmal gewinnbringend vermietet werden können.
„Eine sehr gute Standortqualität bedeutet nicht automatisch Flächenknappheit. Gerade die Top-Lagen können aufgrund ihrer Größe und Marktaktivität zugleich eine hohe Nachfrage und ein umfangreiches Flächenangebot aufweisen. Leerstand, Mieten, Renditen und Standortqualität sollten deshalb als eigenständige Marktindikatoren betrachtet werden“, sagt Peter Salostowitz, Geschäftsführer bei IndustrialPort.
Die Flächenverfügbarkeit auf dem deutschen Büromarkt konzentriert sich stark auf die etablierten Standorte. In den von IndustrialPort mit dem OfficeScore AAA bewerteten Top-Lagen liegt die Büro-Leerstandsquote bei 8,75 Prozent. Damit übertrifft sie die Quote der Top-Lagen für Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien, die 7,5 Prozent erreicht.
Zu den sieben Büro-Top-Lagen zählen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Dort stehen insgesamt rund 8,5 Mio. m² Bürofläche im Angebot. Obwohl diese Märkte lediglich 24 Prozent des ermittelten Bürobestands auf sich vereinen, entfallen auf sie 52 Prozent des bundesweit beobachteten Angebots.
Außerhalb der sieben Büro-Top-Lagen liegt die Quote bei 2,5 Prozent. Flächengewichtet über alle 400 Kreise ergibt sich eine bundesweite Büro-Leerstandsquote von 4,0 Prozent.
GROSSE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEN REGIONEN
Die regionale Verteilung fällt sehr unterschiedlich aus. Der Median der 400 Kreiswerte liegt bei 0,5 Prozent. Das bedeutet: Jeweils die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte weist eine niedrigere beziehungsweise eine höhere Quote auf. In 323 Kreisen – und damit in gut vier von fünf Märkten – liegt die Quote unter zwei Prozent.
BÜRO- UND HALLEN-TOP-LAGEN IM VERGLEICH
Für den Vergleich stellt IndustrialPort die jeweils besten Standortklassen der beiden Nutzungsarten gegenüber. Die beiden Gruppen umfassen unterschiedliche Regionen und sind deshalb nicht als Vergleich derselben Standorte zu verstehen.
Die Büro-Top-Lagen erreichen eine Leerstandsquote von 8,75 Prozent und rund 8,5 Mio. m² Angebot. In den Hallen-Top-Lagen liegt die Quote bei 7,5 Prozent. Außerhalb der jeweils mit AAA bewerteten Standorte kehrt sich das Verhältnis um: Dort liegt die Leerstandsquote von Hallen bei 4,0 Prozent, die Büroquote bei 2,5 Prozent. In beiden Fällen stellt sich jedoch die Frage, ob diese Flächen nochmal gewinnbringend vermietet werden können.
„Eine sehr gute Standortqualität bedeutet nicht automatisch Flächenknappheit. Gerade die Top-Lagen können aufgrund ihrer Größe und Marktaktivität zugleich eine hohe Nachfrage und ein umfangreiches Flächenangebot aufweisen. Leerstand, Mieten, Renditen und Standortqualität sollten deshalb als eigenständige Marktindikatoren betrachtet werden“, sagt Peter Salostowitz, Geschäftsführer bei IndustrialPort.




