16.10.2026 Speicherstadt Hamburg: Maschinenzentralstation Bauwerk des Jahres

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Aus der Kriegslücke ist ein Schmuckstück geworden: Der Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e. V. zeichnet die ehemalige Maschinenzentralstation der Hamburger Speicherstadt als „Bauwerk des Jahres 2025“ aus. Das einstige Kraftwerk, das im 19. Jahrhundert die gesamte Speicherstadt mit Energie versorgte, wurde denkmalgerecht saniert und um einen modernen Kopfbau ergänzt. Damit entstand ein Neubau inmitten einer UNESCO-Welterbestätte.
Der Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e. V. (AIV) zeichnet die ehemalige Maschinenzentralstation (Block M28a/M29) als „Bauwerk des Jahres 2025“ aus. Die Auszeichnung geht an herausragende Bauwerke, deren Qualität das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Architekt:innen, Ingenieur:innen und Bauherr:innen ist.
Die Maschinenzentralstation versorgte einst die gesamte Speicherstadt mit Strom und hydraulischer Energie. 1943 wurde der Block zerstört und blieb jahrzehntelang unvollständig. HHLA Immobilien hat den erhaltenen Bestand denkmalgerecht saniert und durch einen modernen Kopfbau ergänzt, der die Kriegslücke schließt. Der Neubau nimmt die Backsteinarchitektur des Quartiers auf und interpretiert sie zeitgemäß. Das ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Anforderungen und Erwartungen an die Lücke in der UNESCO-Welterbestätte sind hoch.
Um einen passenden Entwurf zu finden, wurde im Vorfeld ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Architekturbüro BIWERMAU hatte den Zuschlag für die Umsetzung bekommen.
„Der Entwurf des neuen Kopfbaus versteht sich als behutsame und zugleich zeitgenössische Ergänzung des Bestandes. Ziel war es, wieder ein gemeinsames Haus aus Alt- und Neubau zu schaffen, welches die unterschiedlichen Zeitschichten des Gebäudes sichtbar macht und zugleich die städtebaulich besondere Situation dieses Ortes in ihrer historischen Prägung wieder erlebbar werden lässt.“, sagt Annina Mielck, assoziierte Partnerin bei BIWERMAU Architekten.
Auf rund 4.000 Quadratmetern entstanden drei Mieteinheiten, die sich jeweils über Neubau und loftartigen Bestand erstrecken. Eine besondere Hommage an die Geschichte findet sich im Keller: hier wurden die historischen Fundamente freigelegt und saniert.
Der Schlüssel zur Lösung dieser komplexen Aufgabe lag in dem Zusammenspiel zwischen HHLA Immobilien, BIWERMAU Architekten und WP Ingenieure.
Die Bauherrenvertreterin Ulrike Rau, Projektleiterin bei HHLA Immobilien, dazu: „Die Maschinenzentralstation hat uns vor diverse Herausforderungen gestellt, die im laufenden Projekt immer wieder Feinjustierungen nach sich zogen. In unserem Planerteam herrschte so viel gegenseitiges Vertrauen, dass wir uns meistens am Tisch im Dialog auf die unmittelbare Lösung konzentrieren konnten.“
In seiner Laudatio hob Dr.- Ing. Alexander Steffens, Ingenieur bei WTM Engineers, den Mut hervor, den es braucht, um nicht nur das Gebäude zu sanieren, sondern auch direkt den verlorenen Kopfbau zu ergänzen, der nach dem Krieg eine schmerzhafte städtebauliche Lücke hinterließ.
Die Speicherstadt gehört seit 2015 zum UNESCO-Welterbe. Die Maschinenzentralstation zeigt, wie sich historische Substanz bewahren und zugleich für moderne Nutzungen öffnen lässt. Im wahrsten Sinne wurde sie auch geöffnet. Denn in der früheren Maschinenhalle eröffnete im Frühjahr 2026 das Restaurant „Chefs Warehouse“, seinen ersten Standort in Deutschland.
Der Architekten- und Ingenieurverein Hamburg e. V. (AIV) zeichnet die ehemalige Maschinenzentralstation (Block M28a/M29) als „Bauwerk des Jahres 2025“ aus. Die Auszeichnung geht an herausragende Bauwerke, deren Qualität das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Architekt:innen, Ingenieur:innen und Bauherr:innen ist.
Die Maschinenzentralstation versorgte einst die gesamte Speicherstadt mit Strom und hydraulischer Energie. 1943 wurde der Block zerstört und blieb jahrzehntelang unvollständig. HHLA Immobilien hat den erhaltenen Bestand denkmalgerecht saniert und durch einen modernen Kopfbau ergänzt, der die Kriegslücke schließt. Der Neubau nimmt die Backsteinarchitektur des Quartiers auf und interpretiert sie zeitgemäß. Das ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Anforderungen und Erwartungen an die Lücke in der UNESCO-Welterbestätte sind hoch.
Um einen passenden Entwurf zu finden, wurde im Vorfeld ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Architekturbüro BIWERMAU hatte den Zuschlag für die Umsetzung bekommen.
„Der Entwurf des neuen Kopfbaus versteht sich als behutsame und zugleich zeitgenössische Ergänzung des Bestandes. Ziel war es, wieder ein gemeinsames Haus aus Alt- und Neubau zu schaffen, welches die unterschiedlichen Zeitschichten des Gebäudes sichtbar macht und zugleich die städtebaulich besondere Situation dieses Ortes in ihrer historischen Prägung wieder erlebbar werden lässt.“, sagt Annina Mielck, assoziierte Partnerin bei BIWERMAU Architekten.
Auf rund 4.000 Quadratmetern entstanden drei Mieteinheiten, die sich jeweils über Neubau und loftartigen Bestand erstrecken. Eine besondere Hommage an die Geschichte findet sich im Keller: hier wurden die historischen Fundamente freigelegt und saniert.
Der Schlüssel zur Lösung dieser komplexen Aufgabe lag in dem Zusammenspiel zwischen HHLA Immobilien, BIWERMAU Architekten und WP Ingenieure.
Die Bauherrenvertreterin Ulrike Rau, Projektleiterin bei HHLA Immobilien, dazu: „Die Maschinenzentralstation hat uns vor diverse Herausforderungen gestellt, die im laufenden Projekt immer wieder Feinjustierungen nach sich zogen. In unserem Planerteam herrschte so viel gegenseitiges Vertrauen, dass wir uns meistens am Tisch im Dialog auf die unmittelbare Lösung konzentrieren konnten.“
In seiner Laudatio hob Dr.- Ing. Alexander Steffens, Ingenieur bei WTM Engineers, den Mut hervor, den es braucht, um nicht nur das Gebäude zu sanieren, sondern auch direkt den verlorenen Kopfbau zu ergänzen, der nach dem Krieg eine schmerzhafte städtebauliche Lücke hinterließ.
Die Speicherstadt gehört seit 2015 zum UNESCO-Welterbe. Die Maschinenzentralstation zeigt, wie sich historische Substanz bewahren und zugleich für moderne Nutzungen öffnen lässt. Im wahrsten Sinne wurde sie auch geöffnet. Denn in der früheren Maschinenhalle eröffnete im Frühjahr 2026 das Restaurant „Chefs Warehouse“, seinen ersten Standort in Deutschland.




