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16.10.2026 HOCHTIEF baut neues Sammlungs- und Forschungszentrum in Berlin

HOCHTIEF hat den Auftrag zum Bau eines Sammlungs- und Forschungszentrums für das Museum für Naturkunde Berlin erhalten. Es ist Deutschlands größtes Naturkundemuseum und beherbergt eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Sammlungen weltweit. Der Auftrag wird für HOCHTIEF einen Umsatz von zirka 70 Mio. Euro generieren.

Das Projekt umfasst den Neubau eines zweiten Standorts des Naturkundemuseums in Berlin-Adlershof. Dort entsteht ein dreigeschossiges Sammlungs- und Forschungszentrum inklusive eines Depots. Das Gebäude bietet Platz für rund die Hälfte der insgesamt 30 Millionen Sammlungsobjekte des Museums. Darüber hinaus entstehen Speziallabore, Digitalisierungs- und Arbeitsbereiche sowie Quarantäne- und Dekontaminationseinrichtungen.

Der vom Generalplaner agn entworfene Zweitstandort des Naturkundemuseums erhält ein ressourceneffizientes Gebäudekonzept. Dazu gehören begrünte Fassaden, ein Gründach, Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie CO?-reduzierte Baustoffe. Für das Projekt wird eine Zertifizierung nach BNB Silber angestrebt.

„Das neue Sammlungs- und Forschungszentrum verbindet die besonderen Anforderungen an Forschungs-, Labor- und Depotflächen mit einem nachhaltigen Gebäudekonzept“, sagte Peter Hingott, Chief Executive Officer von HOCHTIEF Infrastructure. „Wir freuen uns darauf, mit unserer technischen Kompetenz dazu beizutragen, eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Sammlungen des Landes für künftige Generationen zu bewahren und zugänglich zu machen.“

Das Projekt verdeutlicht die Erfahrung von HOCHTIEF bei der Realisierung öffentlicher Infrastrukturvorhaben mit anspruchsvollen technischen Anforderungen und einem Fokus auf Nachhaltigkeit. HOCHTIEF bringt umfassende Expertise aus Forschungs- und Laborprojekten ein, unter anderem für das Friedrich-Loeffler-Institut, BASF Schwarzheide und das Landeslabor Berlin-Brandenburg. Darüber hinaus profitiert das Projekt von der im Konzern gebündelten internationalen Erfahrung bei der Umsetzung von Forschungs-, Labor- und Kultureinrichtungen.

Der Baubeginn ist für November 2026 geplant, die Übergabe für Sommer 2029.


























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