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14.10.2026 ABG erhöht Wohnungsbestand und investiert in Modernisierung

ABG, Steinbacher Hohl. Foto Copyright: Alex Habermehl
Mit der Veröffentlichung des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts 2025 zieht die ABG FRANKFURT HOLDING eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Trotz der großen Baupreissteigerungen in den vergangenen Jahren und des weiterhin hohen Preisniveaus im Wohnungsbau hat der Wohnungsbau- und Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main den eigenen Wohnungsbestand auf 55.317 Wohneinheiten gesteigert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden neben umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen 406 neue Mietwohnungen fertiggestellt.

Der Anteil der geförderten Neubauwohnungen lag bei rund 47 Prozent. Mit rund 82,5 Mio. Euro lag der Konzernjahresüberschuss wiederum auf stabilem Niveau und bildet die Grundlage für eine fortwährende Neubautätigkeit. Die bilanzielle Eigenkapitalquote erreicht mit 44,7 Prozent ihren bisher höchsten Wert und bildet damit eine wichtige Grundlage für nachhaltige finanzielle Stabilität und zukünftige Investitionen. Für die Jahre 2026 bis 2030 plant die ABG ein Investitionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro, in dem neben Neubau- und Bauträgermaßnahmen auch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen enthalten sind. Unter anderem sollen damit über 3.700 neue Mietwohnungen fertiggestellt werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen.

„Die ABG leistet vor dem Hintergrund weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen im Wohnungsbau zuverlässig einen sozial- wie auch wirtschaftspolitisch wichtigen Beitrag für die Stadt Frankfurt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Sie bietet rund 130.000 Menschen in unserer Stadt sichere Wohnperspektiven, indem sie auf der Grundlage eines soliden wirtschaftlichen Fundaments in den Neubau von Wohnraum und in die Qualität ihres Wohnungsbestands investiert“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der ABG, Oberbürgermeister Mike Josef. „Mit der Anpassung der Fördermittel für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen hat die Stadt Frankfurt am Main wesentlich dazu beigetragen, dass auch in den nächsten Jahren neuer Wohnraum für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entsteht“, so Josef weiter.

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING, erklärt: „Mit dem geplanten Investitionsvolumen stellt die ABG in den nächsten Jahren voraussichtlich über 3.700 Wohnungen fertig und beginnt mit der Planung und dem Bau von mehr als 2.000 weiteren Wohnungen. Allerdings sind Bauvorhaben zum Teil abhängig von einer Verbesserung der Baupreis- und Zinsentwicklung sowie der staatlichen Förderbedingungen. Eine verlässliche Förderkulisse ist eine der Grundvoraussetzungen, um Mieten erreichen zu können, die als bezahlbar anzusehen sind, und gleichzeitig hohe Energieeffizienz im Wohnungsneubau zu gewährleisten.“ Der Konzernjahresüberschuss werde, so ergänzt Junker, abzüglich einer Gewinnausschüttung an die Stadt Frankfurt am Main als Gesellschafterin der ABG in Höhe von rund 10 Mio. Euro, vollständig in die Instandhaltung, Modernisierung und den Neubau reinvestiert.

Ein wesentlicher Teil der Investitionen im Jahr 2025 wurde für die Pflege, Entwicklung und energetische Modernisierung des eigenen Immobilienbestands aufgewendet. „Mit erstmals über 160 Millionen Euro haben wir intensiv nicht nur in die Modernisierung und Pflege des Wohnungsbestands investiert, sondern auch in die Vorbereitungen für die Wärmewende, um die CO2-Reduktion im Gebäudebestand in den kommenden Jahren weiterhin konsequent voranzutreiben, so Junker.

Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard

Erstmals veröffentlicht die ABG für das Jahr 2025 freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard. VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) ist ein freiwilliger EU-Standard für nicht börsennotierte KMU (Kleine und mittlere Unternehmen), die nicht nach CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) berichtspflichtig sind. Dieses Vorgehen deckt sich mit den Empfehlungen der EUKommission für nicht berichtspflichtige Unternehmen. Der Nachhaltigkeitsbericht ist in Handlungsfelder der ABG gegliedert, die strategische Leitplanken für die Integration und Vertiefung von ESG-Themen (Environment, Social, Governance) in die Geschäftsstrategie bilden. Zentrale Elemente bilden die Klimastrategie, der CO2-Minderungsplan und der damit verbundene Beitrag der ABG zur Energie- und Wärmewende.

Um die ambitionierten politischen Klimaziele in konkretes unternehmerisches Handeln überführen zu können, setzt sich das Unternehmen im Rahmen des wirtschaftlich und technisch Machbaren sowie unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von ausreichend Ressourcen und Fachkräften kurz-, mittel- und langfristige Klimaziele. So sollen beispielsweise bis zum Jahr 2045 zusätzlich zu den rund 15.000 bereits mit Fernwärme versorgten Wohneinheiten mindestens 10.000 weitere Wohneinheiten im Vergleich zu 2025 an die Fernwärme angeschlossen werden.

Beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen hat die ABG das Ziel, gemeinsam mit Mainova durch den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen jährlich eine zusätzliche Leistung von bis zu 1,5 Megawatt (peak) auf den Dachflächen des ABG-Gebäudeportfolios zu installieren im Jahr 2025 erneut übertroffen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr PV-Anlagen mit einer Leistung von 2,07 Megawatt (peak) in den Siedlungen im Riederwald, in der Jaspert- und Wegscheidestraße und im Zentmarkweg neu installiert. Durch den weiteren PV-Zubau sind zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2025 rund 41.700 Photovoltaik-Module auf den Dächern des ABG-Gebäudeportfolios installiert. Rechnerisch lassen sich damit fast 5.000 Haushalte für ein Jahr mit Solarstrom versorgen.





























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