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14.10.2026 Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen ist gestartet

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag auf die Bündelung von Beratungskompetenzen für Azubi-Wohnen in einer Anlaufstelle auf Bundesebene verständigt. Die Umsetzung des Auftrags erfolgt über ein Bundesberatungsnetzwerk und damit mehrere Anlaufstellen zum Thema Azubi-Wohnen, um weitere Akteure für dieses so wichtige Marktsegment zu gewinnen. Neben dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sind noch sieben weitere Netzwerkpartner dabei.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Für viele Junge Menschen ist der Beginn der Ausbildung auch der Start in die erste eigene Wohnung. Das ist jedoch oft gar nicht so leicht, denn vielerorts fehlt es gerade für Menschen in Ausbildung an bezahlbarem Wohnraum. Seit 2023 investiert der Bund jährlich 500 Millionen Euro in das Programm ‚Junges Wohnen‘ – ab 2027 ist es sogar 1 Milliarde Euro. Damit fördern wir gezielt und auch sehr erfolgreich den Bau von Wohnheimen für Studierende und Auszubildende.

Es geht aber nicht nur ums Geld. Mindestens genauso wichtig sind Know-how und Beratung. Zusammen mit sieben weiteren Netzwerkpartnern wollen wir Informationen bündeln, Unternehmen und Kommunen gezielt informieren und so dafür sorgen, dass gute Beispiele und Kooperationsmodelle bundesweit bekannt gemacht werden. Denn Wohnraum für den Nachwuchs mitzudenken, ist Wirtschaftsförderung, Standortsicherung und gutes Investment zugleich.“

Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales: „Bezahlbarer Wohnraum ist für viele junge Menschen entscheidend, wenn es darum geht, außerhalb ihrer Heimatregion eine Ausbildung aufzunehmen. Deswegen bin ich froh, dass es nun ein Netzwerk gibt, das sich dieses Themas annimmt. So sorgen wir dafür, dass Ausbildungsplatz und Auszubildende zusammenkommen. Wir verringern damit Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt und fördern die Entwicklungschancen junger Menschen, denn eine gute Ausbildung ist auch in Zeiten von KI noch immer der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und damit die Basis für eine gesicherte Existenz. Zugleich leisten wir einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Denn die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

Weitere Informationen

Das Bundesberatungsnetzwerk soll dabei helfen, Informationen, gute Beispiele und Kooperationsmodelle bundesweit bekannt zu machen. Neben dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sind folgende Netzwerkpartner dabei:

• Bundesministerium für Arbeit und Soziales
• RegioKontext GmbH
• DIHK Service GmbH
• Azubiwerk München e.V.
• DGB-Jugend
• Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDB)
• Verband der Kolpinghäuser e.V. (VKH)

Die Netzwerkpartner dienen in unterschiedlichen Rollen als Anlaufstelle für Länder und Verbände, Unternehmen, Handwerksbetriebe, Bauträger, kommunale Akteure, die lokale Wirtschaftsförderung und nicht zuletzt für die Auszubildenden selbst.




























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