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14.10.2026 Düsseldorf: Vastint und Hines kaufen Areal für 1.700 Wohnungen

Bildquelle: Glasmacher S.à r.l.
Vastint, ein europaweit tätiger Immobilieninvestor und Bestandshalter, und Hines, einer der weltweit führenden Real Assets Investment-Manager, haben im Rahmen eines Joint Ventures das Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim erworben. Gemeinsam wollen die Partner das rund 193.000 m² große Areal zu einem neuen, überwiegend durch Wohnen geprägten Stadtquartier entwickeln. Nach aktuellem Planungsstand sind rund 1.600 bis 1.800 Wohnungen sowie ergänzende Angebote aus den Bereichen Nahversorgung, Gastronomie und soziale Infrastruktur vorgesehen. Mit dem Joint Venture unterstreichen beide Unternehmen ihr langfristiges Vertrauen in den europäischen Wohnimmobilienmarkt.

Das Glasmacherviertel zählt zu den bedeutendsten Stadtentwicklungsflächen Düsseldorfs. Bis 2005 wurde das Areal von der Gerresheimer Glashütte industriell genutzt. Nach der Schließung des Werks wurden große Teile der Industrieanlagen zurückgebaut. Seitdem liegt ein Großteil des Areals brach. Vastint und Hines beabsichtigen, das Areal gemeinsam zu revitalisieren und zu einem lebendigen Wohnquartier mit langfristiger Perspektive zu entwickeln.

Das aktuelle Planungskonzept umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 210.000 m². Davon sind mindestens 80 Prozent für Wohnungen vorgesehen. Hinzu kommen Flächen für Gewerbe und soziale Infrastruktur. Ziel ist es, auf der bislang ungenutzten Fläche ein neues Quartier mit zusätzlichem Wohnraum zu schaffen und das bestehende städtebauliche Umfeld in Düsseldorf-Gerresheim sinnvoll zu ergänzen.

„Das Glasmacherviertel ist genau die Art von Stadtentwicklungsprojekt, die wir bei Vastint langfristig vorantreiben. Unsere Vorhaben wie Sugar House Island in London, Aire Park in Leeds oder Riverview in Danzig zeigen, wie wir ehemalige Industrieflächen in nachhaltige, lebendige Quartiere verwandeln. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Hines dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und einen Ort zu gestalten, der gut angebunden ist, vielfältige Nutzungen vereint und zu einem festen Bestandteil von Gerresheim wird“, sagt Claudia Lewin, Managing Director bei Vastint Germany. „Wir denken langfristig und legen deshalb bei jeder Entscheidung Wert auf Qualität. Das gilt für die Wohnungen und öffentlichen Räume ebenso wie für den Umgang mit dem industriellen Erbe des Standorts. So wollen wir etwas schaffen, das den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Menschen im Umfeld dauerhaft einen Mehrwert bietet.“

Die Planungen für die Entwicklung des Glasmacherviertels reichen viele Jahre zurück. Bereits nach der Schließung der Glashütte im Jahr 2005 gab es erste Überlegungen, das Areal für Wohnzwecke zu entwickeln. Im weiteren Verlauf wurden die städtebaulichen Konzepte mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Planung sieht neben einem klaren Schwerpunkt auf dem Wohnungsbau auch öffentliche Grünflächen und soziale Infrastruktur vor. Die drei historischen Gebäude auf dem ehemaligen Industriegelände sollen erhalten bleiben.

„Mit dem Glasmacherviertel wollen wir eine seit vielen Jahren brachliegende Fläche zu einem neuen Wohnquartier mit rund 1.700 Wohnungen entwickeln. Unser Engagement im Wohnimmobiliensegment basiert auf dessen langfristig positiven Fundamentaldaten und dem anhaltenden Wohnungsmangel in vielen europäischen Großstädten. Projekte wie das Glasmacherviertel ermöglichen es uns, auf dieser Grundlage dringend benötigten Wohnraum in größerem Maßstab zu schaffen“, sagt Benjamin Biehl, Senior Managing Director bei Hines. „Das Projekt bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit unserem Partner Vastint und der Stadt Düsseldorf ein seit Langem ungenutztes Industrieareal zu einem nachhaltigen Quartier zu entwickeln. Damit schaffen wir zusätzlichen Wohnraum und leisten einen dauerhaften Beitrag zur Entwicklung des umliegenden Stadtteils.“

Die Entwicklung des Quartiers soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Die konkrete Ausgestaltung ist Gegenstand des laufenden Planungs- und Genehmigungsverfahrens.

Vastint wurde auf der Käuferseite von BNP Paribas Real Estate, steuerlich von PricewaterhouseCoopers und rechtlich von Greenberg Traurig beraten. Hines wurde auf der Käuferseite von JLL, steuerlich von Ernst & Young und rechtlich von POELLATH sowie Friedrich Graf von Westphalen & Partner beraten.


























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