13.10.2026 Deutschland kann zu einem der wichtigsten Immobilienmärkte werden
„Während vergangene Woche auf der Expo Real die Immobilienbranche in München zusammenkam, war die Stimmung von Vorsicht geprägt. Die Neubewertung von Immobilien dominierte die Gespräche. Investoren mit verfügbarem Kapital blicken jedoch optimistisch nach vorn. Dabei rückt eine Frage in den Mittelpunkt: Wo wird die Erholung der europäischen Immobilienmärkte an Dynamik gewinnen?
Aus unserer Sicht ist Deutschland ein Markt, den es im Blick zu behalten gilt. Höhere Zinsen, schwaches Wirtschaftswachstum und eine verhaltene Transaktionsaktivität haben die Stimmung in den vergangenen Jahren belastet. Inzwischen scheinen die Immobilienwerte jedoch einen Boden zu finden, wenngleich bei weiter steigenden Zinsen zusätzliche Rückgänge möglich sind. Das Transaktionsvolumen lag im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau, und die Preisfindung ist deutlich weiter fortgeschritten als noch vor zwölf Monaten.
Investoren richten ihren Blick wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten, die Immobilieninvestments zugrunde liegen.
Diese Fundamentaldaten sind attraktiv. In den deutschen Großstädten besteht weiterhin ein Wohnungsmangel, während die Projektentwicklungstätigkeit begrenzt bleibt. Der Logistiksektor profitiert von der Verlagerung hin zu regionalen Lieferketten, und die Nachfrage nach digitaler Infrastruktur eröffnet Chancen bei Rechenzentren und damit verbundenen Immobilien. Der Bürosektor wird hingegen ein Schwachpunkt des Marktes bleiben, da Eigentümer erhebliche Investitionen tätigen müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Immobilien zu sichern.
Die nächste Phase des Marktzyklus wird sich jedoch von der vorherigen unterscheiden. Sinkende Zinsen und steigende Bewertungen dürften nicht die wesentlichen Renditetreiber sein. Stattdessen wird die Performance stärker von der Ertragsgenerierung, der operativen Umsetzung und der Auswahl der richtigen Immobilien abhängen.
Für Investoren entsteht dadurch ein selektiveres, aber potenziell attraktiveres Marktumfeld. Sie suchen nach Qualität, resilienten Cashflows und Sektoren, die von langfristigen Nachfragetreibern profitieren. Gleichzeitig benötigen viele Eigentümer Kapital, um ihre Business-Pläne über einen längeren Zeitraum fortzuführen. Daraus ergeben sich attraktive Chancen bei Secondaries und Rekapitalisierungen.
Deutschland steht weiterhin vor wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, und die Erholung dürfte uneinheitlich verlaufen. Immobilienmärkte werden jedoch häufig gerade dann besonders attraktiv, wenn die Stimmung von Vorsicht geprägt ist. Wir erwarten, dass im weiteren Verlauf des vierten Quartals und bis ins Jahr 2027 hinein weitere interessante Transaktionen auf den Markt kommen werden. Für diesen Zeitraum sind wir der Ansicht, dass die Kombination aus neu bewerteten Immobilien, begrenztem Angebot und anhaltend soliden Nachfragefundamentaldaten Deutschland zu einem der interessantesten Investmentmärkte Europas machen könnte.“
(by: Josh Cleveland, Partner und Head of EMEA, StepStone Real Estate)
Aus unserer Sicht ist Deutschland ein Markt, den es im Blick zu behalten gilt. Höhere Zinsen, schwaches Wirtschaftswachstum und eine verhaltene Transaktionsaktivität haben die Stimmung in den vergangenen Jahren belastet. Inzwischen scheinen die Immobilienwerte jedoch einen Boden zu finden, wenngleich bei weiter steigenden Zinsen zusätzliche Rückgänge möglich sind. Das Transaktionsvolumen lag im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau, und die Preisfindung ist deutlich weiter fortgeschritten als noch vor zwölf Monaten.
Investoren richten ihren Blick wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten, die Immobilieninvestments zugrunde liegen.
Diese Fundamentaldaten sind attraktiv. In den deutschen Großstädten besteht weiterhin ein Wohnungsmangel, während die Projektentwicklungstätigkeit begrenzt bleibt. Der Logistiksektor profitiert von der Verlagerung hin zu regionalen Lieferketten, und die Nachfrage nach digitaler Infrastruktur eröffnet Chancen bei Rechenzentren und damit verbundenen Immobilien. Der Bürosektor wird hingegen ein Schwachpunkt des Marktes bleiben, da Eigentümer erhebliche Investitionen tätigen müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Immobilien zu sichern.
Die nächste Phase des Marktzyklus wird sich jedoch von der vorherigen unterscheiden. Sinkende Zinsen und steigende Bewertungen dürften nicht die wesentlichen Renditetreiber sein. Stattdessen wird die Performance stärker von der Ertragsgenerierung, der operativen Umsetzung und der Auswahl der richtigen Immobilien abhängen.
Für Investoren entsteht dadurch ein selektiveres, aber potenziell attraktiveres Marktumfeld. Sie suchen nach Qualität, resilienten Cashflows und Sektoren, die von langfristigen Nachfragetreibern profitieren. Gleichzeitig benötigen viele Eigentümer Kapital, um ihre Business-Pläne über einen längeren Zeitraum fortzuführen. Daraus ergeben sich attraktive Chancen bei Secondaries und Rekapitalisierungen.
Deutschland steht weiterhin vor wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, und die Erholung dürfte uneinheitlich verlaufen. Immobilienmärkte werden jedoch häufig gerade dann besonders attraktiv, wenn die Stimmung von Vorsicht geprägt ist. Wir erwarten, dass im weiteren Verlauf des vierten Quartals und bis ins Jahr 2027 hinein weitere interessante Transaktionen auf den Markt kommen werden. Für diesen Zeitraum sind wir der Ansicht, dass die Kombination aus neu bewerteten Immobilien, begrenztem Angebot und anhaltend soliden Nachfragefundamentaldaten Deutschland zu einem der interessantesten Investmentmärkte Europas machen könnte.“
(by: Josh Cleveland, Partner und Head of EMEA, StepStone Real Estate)




