12.10.2026 Cureus liefert 20 % des Marktes für Neubauten stationärer Pflege
Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, stellte auch im dritten Quartal 2026 neue und dringend benötigte Pflegekapazitäten in Deutschland fertig und startete mit dem Neubau weiterer Einheiten. So wurden von Juni bis September 2026 115 Einheiten für Pflege und Service-Wohnen fertiggestellt. Zudem wurde mit dem Bau von vier neuen Residenzstandorten mit perspektivisch 543 Pflege- und Wohneinheiten begonnen. Alle neuen Einrichtungen werden zusammen mit unterschiedlichen Betreiberpartnern bewirtschaftet.
Rd. 20 Prozent des Marktvolumens für Neubauten stationärer Pflege entfallen auf Cureus
„Unser Team hat volle Fahrt aufgenommen. Unsere Baustarts allein für stationäre Pflegeplätze in Höhe von rund 1.000 Einheiten seit dem ersten Quartal 2026 zeigen das eindrucksvoll“, sagt Christian Möhrke, CEO der Cureus. Er fügt hinzu: „Im vierten Quartal planen wir nun noch Baustarts für weitere circa 200 stationäre Pflegeplätze. Legen wir der Summe die laut pflegemarkt.com rund 6.330 fertiggestellten Einheiten in der stationären Pflege für 2025 zugrunde, entsprechen unsere Baustarts rund 20 Prozent dieses Volumens. Von den 2025 fertiggestellten stationären Pflegeplätzen entfielen noch etwa 15 Prozent auf Cureus. Daneben realisieren wir laufend zahlreiche Einheiten für Service-Wohnen, Tagespflege und im Rahmen großer Quartiersprojekte für klassisches Wohnen. Möglich ist dies aktuell nur, weil die schleppenden Reformen in der Bau- und Pflegegesetzgebung für ein großes Abwarten gesorgt haben und regulatorische Schnellschüsse als positiver Nebeneffekt ausgeblieben sind, auch im Bereich der KfW-Rahmenbedingungen. Zusätzlich können wir verlässlich auf unser Team bauen, das viele Leistungen intern selbst erbringt und sich dabei der Skalierbarkeit unseres einzigartigen Systemansatzes bedient.“
Mechthild Mösenfechtel wird CFO der Cureus
Mechthild Mösenfechtel trat im September 2026 der Geschäftsführung der Cureus bei. Sie übernahm die Chief Financial Officer-Position von Oliver Sturhahn, der das Unternehmen in bestem gegenseitigem Einvernehmen verlassen wird. Neben CEO Christian Möhrke und CFO Mechthild Mösenfechtel ist weiterhin Frank Oberländer als Chief Construction Manager (CCO) Teil der Cureus-Geschäftsführung. Zur Geschäftsleitung gehört ferner Christin M. Büttner, die seit 2024 Prokura hat und die Themen Vertriebskoordination und Verwaltung leitet.
Development-Monitor von bulwiengesa untermauert Stärke der Cureus erneut
Der aktuelle Development-Monitor von bulwiengesa belegt erneut, dass Cureus weiterhin der führende Projektentwickler im Segment Seniorenimmobilien in Deutschland ist. In diesem Halbjahr zeigt die Auswertung eine etwas breitere Akteursdurchmischung im Marktsegment. Dabei lässt die Entwicklungsstärke von Cureus nicht nach, das Unternehmen ist aktuell auch verstärkt in der Entwicklung ganzer Wohnquartiere aktiv, in denen Pflege mit anderen Assetklassen, wie Wohnen und ergänzender Infrastruktur, verbunden ist.
Weiterhin Grundstücksakquise und Immobilienvertrieb
Cureus veräußert weiterhin selektiv Standorte aus dem Portfolio an unterschiedliche Marktteilnehmer, sofern sich Opportunitäten ergeben, um auf diesem Wege gebundene Liquidität zur Realisierung weiterer Projekte zusätzlich freizusetzen. Auch der über Vertriebspartner organisierte Verkauf von Seniorenwohnapartments im Einzelvertrieb an private Anleger gehört nach wie vor zum Kerngeschäft der Gesellschaft.
Darüber hinaus ist das Unternehmen weiterhin in der Grundstücksakquise für neue Projekte aktiv. Der Fokus des Unternehmens liegt besonders auf Nordrhein-Westfalen; auch Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin bleiben interessant. Gesucht werden vor allem zentral gelegene Grundstücke in Wohn- oder Mischgebieten ab 3.000 Quadratmetern Größe, die infrastrukturell gut erschlossen sind.
Portfoliostruktur zum Ende des Q3/2026
Immobilienbestand
Der Bestand umfasst nun 78 verpachtete Standorte mit 7.728 Pflegeplätzen, 801 Service-Wohneinheiten und 238 sonstigen Einheiten. Rund 4.270 Einheiten an 28 Standorten im Bau und in Planung. Im Bau sind derzeit 1.514 Pflegeplätze, 159 Service-Wohneinheiten und 1 sonstige Einheit an 12 Standorten.
In Planung sind derzeit rd. 1.740 Pflegeplätze, rd. 850 Service-Wohneinheiten und rd. 5 sonstige Einheiten an 16 Standorten. Projekte in Planung sind bereits notariell gesichert.
Über die neu begonnen und fertiggestellten Standorte aus dem dritten Quartal 2026
Cureus stellte auch im dritten Quartal 2026 kontinuierlich weitere Pflege- und Service-Wohnkapazitäten fertig. So entstanden 95 stationäre Pflegeplätze und 20 Service-Wohneinheiten an einem Standort. Begonnen wurde mit dem Bau von 519 stationären Pflegeplätzen und 24 Service-Wohnungen an vier weiteren Standorten.
Direkt zu Quartalsbeginn startete der Bau der Lavendio Seniorenresidenz Braunschweig (Niedersachsen). Geplant ist ein moderner Neubau mit 138 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege. Das Objekt wird über ein Bewohner-Restaurant, ein Kaminzimmer mit Bibliothek, einen Friseur, Pflegebäder und Therapieräume verfügen. Es entsteht in nachhaltiger KfW55-KNN-WG-Effizienzhaus-Bauweise. Die Fertigstellung ist zum Jahresende 2027 geplant.
Mitte Juli 2026 folgte dann der Baustart für einen neuen Pflegestandort in Niederkassel (Nordrhein-Westfalen). Hier entstehen nun 96 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und 16 Einzelzimmern für Kurzzeitpflege. Im Gebäude sind ein Pflegebad, ein Bewohner-Restaurant, ein Friseur, Veranstaltungs- und Therapieräume, ein Kaminzimmer mit Bibliothek und Wäscherei geplant. Die Umsetzung erfolgt auf Basis der KfW55-KNN-WG-Effizienzhaus-Bauweise bis zum Jahresbeginn 2028.
In Peine (Niedersachsen) begannen im August die Bauarbeiten für einen innerstädtischen Pflege- und Service-Wohnkomplex mit künftig 124 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege sowie 24 Service-Wohnungen. Auch hier gehören Pflegebäder, Bewohner-Restaurant, Bibliothek, Friseur, Therapieräume und Wäscherei mit zum Angebot für die Bewohner. Das energetisch optimierte KfW-Effizienzhaus nach dem Programm KNN-WG55 soll bis zum Jahresbeginn 2028 fertiggestellt werden.
Der feierliche Spatenstich für das Weichenviertel in Hannover (Niedersachsen) war Anfang September 2026 auch das Signal für den Baustart des ersten von drei Baufeldern, auf denen nun durch Cureus bis zum Frühjahr 2028 145 stationäre Pflegeplätze entstehen. Darüber hinaus sind noch 110 Service-Wohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen und eine große Kita auf den weiteren beiden Baufeldern in Planung. Auf dem Areal des Weichenviertels baut die Lindhorst Gruppe ferner freifinanzierte Wohnungen, viele geförderte Wohnungen, studentisches Wohnen und ein Nahversorgungsangebot.
Mit dem Seniorendomizil Haus Tuzzo in Wiesbaden-Dotzheim (Hessen) stellte Cureus im September 2026 noch 95 Pflegeplätze und 20 Service-Wohneinheiten für den Betreiber compassio fertig. Der moderne Neubau bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, ein Bewohner-Restaurant, ein Kaminzimmer mit Bibliothek, einen Friseur, ein Pflegebad und Therapieräume. Gebaut wurde nach Effizienzhaus-40-Bauweise der KfW. Ca. 100 neue, krisenfeste Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit sind entstanden.
Auch im dritten Quartal 2026 konnte wieder auf den Baustellen der Cureus der Baufortschritt traditionell gefeiert werden: Grundsteinlegungen gab es mit compassio Seniorenresidenzen in Bremen-Grohn (95 Pflegeplätze, Freie Hansestadt Bremen) und mit compassio in Peine (124 Pflegeplätze, 24 Service-Wohnungen, Niedersachsen). Auch wurden für die Amando Seniorenresidenz in Gladbeck-Brauck (86 Pflegeplätze, Nordrhein-Westfalen) und für die compassio Seniorenresidenz auf dem Kasseler Salzmann-Areal Richtfeste (163 Pflegeplätze, Hessen) gefeiert.
Geplant und gebaut wird nach Cureus-Systemansatz
Alle Neubauten entstehen entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz.
Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.
Rd. 20 Prozent des Marktvolumens für Neubauten stationärer Pflege entfallen auf Cureus
„Unser Team hat volle Fahrt aufgenommen. Unsere Baustarts allein für stationäre Pflegeplätze in Höhe von rund 1.000 Einheiten seit dem ersten Quartal 2026 zeigen das eindrucksvoll“, sagt Christian Möhrke, CEO der Cureus. Er fügt hinzu: „Im vierten Quartal planen wir nun noch Baustarts für weitere circa 200 stationäre Pflegeplätze. Legen wir der Summe die laut pflegemarkt.com rund 6.330 fertiggestellten Einheiten in der stationären Pflege für 2025 zugrunde, entsprechen unsere Baustarts rund 20 Prozent dieses Volumens. Von den 2025 fertiggestellten stationären Pflegeplätzen entfielen noch etwa 15 Prozent auf Cureus. Daneben realisieren wir laufend zahlreiche Einheiten für Service-Wohnen, Tagespflege und im Rahmen großer Quartiersprojekte für klassisches Wohnen. Möglich ist dies aktuell nur, weil die schleppenden Reformen in der Bau- und Pflegegesetzgebung für ein großes Abwarten gesorgt haben und regulatorische Schnellschüsse als positiver Nebeneffekt ausgeblieben sind, auch im Bereich der KfW-Rahmenbedingungen. Zusätzlich können wir verlässlich auf unser Team bauen, das viele Leistungen intern selbst erbringt und sich dabei der Skalierbarkeit unseres einzigartigen Systemansatzes bedient.“
Mechthild Mösenfechtel wird CFO der Cureus
Mechthild Mösenfechtel trat im September 2026 der Geschäftsführung der Cureus bei. Sie übernahm die Chief Financial Officer-Position von Oliver Sturhahn, der das Unternehmen in bestem gegenseitigem Einvernehmen verlassen wird. Neben CEO Christian Möhrke und CFO Mechthild Mösenfechtel ist weiterhin Frank Oberländer als Chief Construction Manager (CCO) Teil der Cureus-Geschäftsführung. Zur Geschäftsleitung gehört ferner Christin M. Büttner, die seit 2024 Prokura hat und die Themen Vertriebskoordination und Verwaltung leitet.
Development-Monitor von bulwiengesa untermauert Stärke der Cureus erneut
Der aktuelle Development-Monitor von bulwiengesa belegt erneut, dass Cureus weiterhin der führende Projektentwickler im Segment Seniorenimmobilien in Deutschland ist. In diesem Halbjahr zeigt die Auswertung eine etwas breitere Akteursdurchmischung im Marktsegment. Dabei lässt die Entwicklungsstärke von Cureus nicht nach, das Unternehmen ist aktuell auch verstärkt in der Entwicklung ganzer Wohnquartiere aktiv, in denen Pflege mit anderen Assetklassen, wie Wohnen und ergänzender Infrastruktur, verbunden ist.
Weiterhin Grundstücksakquise und Immobilienvertrieb
Cureus veräußert weiterhin selektiv Standorte aus dem Portfolio an unterschiedliche Marktteilnehmer, sofern sich Opportunitäten ergeben, um auf diesem Wege gebundene Liquidität zur Realisierung weiterer Projekte zusätzlich freizusetzen. Auch der über Vertriebspartner organisierte Verkauf von Seniorenwohnapartments im Einzelvertrieb an private Anleger gehört nach wie vor zum Kerngeschäft der Gesellschaft.
Darüber hinaus ist das Unternehmen weiterhin in der Grundstücksakquise für neue Projekte aktiv. Der Fokus des Unternehmens liegt besonders auf Nordrhein-Westfalen; auch Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin bleiben interessant. Gesucht werden vor allem zentral gelegene Grundstücke in Wohn- oder Mischgebieten ab 3.000 Quadratmetern Größe, die infrastrukturell gut erschlossen sind.
Portfoliostruktur zum Ende des Q3/2026
Immobilienbestand
Der Bestand umfasst nun 78 verpachtete Standorte mit 7.728 Pflegeplätzen, 801 Service-Wohneinheiten und 238 sonstigen Einheiten. Rund 4.270 Einheiten an 28 Standorten im Bau und in Planung. Im Bau sind derzeit 1.514 Pflegeplätze, 159 Service-Wohneinheiten und 1 sonstige Einheit an 12 Standorten.
In Planung sind derzeit rd. 1.740 Pflegeplätze, rd. 850 Service-Wohneinheiten und rd. 5 sonstige Einheiten an 16 Standorten. Projekte in Planung sind bereits notariell gesichert.
Über die neu begonnen und fertiggestellten Standorte aus dem dritten Quartal 2026
Cureus stellte auch im dritten Quartal 2026 kontinuierlich weitere Pflege- und Service-Wohnkapazitäten fertig. So entstanden 95 stationäre Pflegeplätze und 20 Service-Wohneinheiten an einem Standort. Begonnen wurde mit dem Bau von 519 stationären Pflegeplätzen und 24 Service-Wohnungen an vier weiteren Standorten.
Direkt zu Quartalsbeginn startete der Bau der Lavendio Seniorenresidenz Braunschweig (Niedersachsen). Geplant ist ein moderner Neubau mit 138 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege. Das Objekt wird über ein Bewohner-Restaurant, ein Kaminzimmer mit Bibliothek, einen Friseur, Pflegebäder und Therapieräume verfügen. Es entsteht in nachhaltiger KfW55-KNN-WG-Effizienzhaus-Bauweise. Die Fertigstellung ist zum Jahresende 2027 geplant.
Mitte Juli 2026 folgte dann der Baustart für einen neuen Pflegestandort in Niederkassel (Nordrhein-Westfalen). Hier entstehen nun 96 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und 16 Einzelzimmern für Kurzzeitpflege. Im Gebäude sind ein Pflegebad, ein Bewohner-Restaurant, ein Friseur, Veranstaltungs- und Therapieräume, ein Kaminzimmer mit Bibliothek und Wäscherei geplant. Die Umsetzung erfolgt auf Basis der KfW55-KNN-WG-Effizienzhaus-Bauweise bis zum Jahresbeginn 2028.
In Peine (Niedersachsen) begannen im August die Bauarbeiten für einen innerstädtischen Pflege- und Service-Wohnkomplex mit künftig 124 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege sowie 24 Service-Wohnungen. Auch hier gehören Pflegebäder, Bewohner-Restaurant, Bibliothek, Friseur, Therapieräume und Wäscherei mit zum Angebot für die Bewohner. Das energetisch optimierte KfW-Effizienzhaus nach dem Programm KNN-WG55 soll bis zum Jahresbeginn 2028 fertiggestellt werden.
Der feierliche Spatenstich für das Weichenviertel in Hannover (Niedersachsen) war Anfang September 2026 auch das Signal für den Baustart des ersten von drei Baufeldern, auf denen nun durch Cureus bis zum Frühjahr 2028 145 stationäre Pflegeplätze entstehen. Darüber hinaus sind noch 110 Service-Wohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen und eine große Kita auf den weiteren beiden Baufeldern in Planung. Auf dem Areal des Weichenviertels baut die Lindhorst Gruppe ferner freifinanzierte Wohnungen, viele geförderte Wohnungen, studentisches Wohnen und ein Nahversorgungsangebot.
Mit dem Seniorendomizil Haus Tuzzo in Wiesbaden-Dotzheim (Hessen) stellte Cureus im September 2026 noch 95 Pflegeplätze und 20 Service-Wohneinheiten für den Betreiber compassio fertig. Der moderne Neubau bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, ein Bewohner-Restaurant, ein Kaminzimmer mit Bibliothek, einen Friseur, ein Pflegebad und Therapieräume. Gebaut wurde nach Effizienzhaus-40-Bauweise der KfW. Ca. 100 neue, krisenfeste Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit sind entstanden.
Auch im dritten Quartal 2026 konnte wieder auf den Baustellen der Cureus der Baufortschritt traditionell gefeiert werden: Grundsteinlegungen gab es mit compassio Seniorenresidenzen in Bremen-Grohn (95 Pflegeplätze, Freie Hansestadt Bremen) und mit compassio in Peine (124 Pflegeplätze, 24 Service-Wohnungen, Niedersachsen). Auch wurden für die Amando Seniorenresidenz in Gladbeck-Brauck (86 Pflegeplätze, Nordrhein-Westfalen) und für die compassio Seniorenresidenz auf dem Kasseler Salzmann-Areal Richtfeste (163 Pflegeplätze, Hessen) gefeiert.
Geplant und gebaut wird nach Cureus-Systemansatz
Alle Neubauten entstehen entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz.
Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.




