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09.10.2026 Wastebox digitalisiert Entsorgung auf Berliner Großbaustelle

Auf einer der größten Wohnbaustellen Berlins steuert Wastebox die Entsorgung. Seit Oktober 2025 wurden bei den Marienhöfen Abfälle in rund 200 Entsorgungsvorgängen digital abgewickelt. Elf Wertstoffhöfe ermöglichen die getrennte Erfassung auf der Baustelle, in der Hochphase sind bis zu 88 Mulden gleichzeitig im Einsatz. Verwertungsquoten werden für jedes Gebäude separat ausgewiesen und machen die Ergebnisse einzelner Bauabschnitte vergleichbar. Über wastebox.biz werden Bestellung, Disposition, Abholung, Dokumentation und Abrechnung in einem digitalen Prozess gebündelt. Wiegescheine, Verwertungsquoten und Verbleibserklärungen stehen zentral zur Verfügung. Ein tagesaktuelles Dashboard zeigt Mengen-, Kosten- und Verwertungsdaten und unterstützt die Projektverantwortlichen bei der Steuerung der Entsorgung.

Für die fachgerechte Entsorgung vor Ort setzt Wastebox auf einen erfahrenen lokalen Partner: Die Container-Transport-Service Torsten Lackert GmbH ist seit über 30 Jahren in Berlin tätig und unterstützt Wastebox verlässlich bei der operativen Entsorgung.
Rund 900 Wohnungen: Entsorgung gebäudegenau dokumentiert
Mit rund 900 Wohnungen zählen die Marienhöfe zu den größten Wohnbauprojekten Berlins. Die gebäudebezogene Erfassung ermöglicht es, Mengen und Verwertungsquoten einzelnen Bauabschnitten zuzuordnen und deren Entwicklung bereits während der Bauphase nachzuvollziehen. Damit stehen die relevanten Entsorgungs- und Verwertungsdaten nicht erst nach Abschluss des Projekts, sondern laufend für Dokumentation, Reporting und Nachhaltigkeitsnachweise zur Verfügung.

Stephan Lißner, Leiter Projektmanagement Goldbeck: „Ressourceneffizienz beginnt für uns in unserem systematisierten Ansatz zu bauen: Schlanke, vorgefertigte Elemente ermöglichen einen effizienten Materialeinsatz. Bei den Marienhöfen unterstützt uns die digitale Abwicklung zusätzlich dabei, Mengen, Kosten und Verwertung jederzeit im Blick zu behalten und den administrativen Aufwand zu reduzieren.“

Hans Roth, Saubermacher Gründer: „Kreislaufwirtschaft braucht belastbare Daten. Nur wenn Materialströme und Verwertungswege nachvollziehbar dokumentiert sind, können Ressourcen gezielt im Kreislauf geführt und Verwertungsleistungen nachgewiesen werden.“



























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