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08.10.2026 Architekturbüro Woelk Wilkens wird Teil von formicon

Das Architekturbüro Woelk Wilkens aus Hannover wird Teil der formicon Gruppe. Ausschlaggebend für den Zusammenschluss mit Woelk Wilkens war insbesondere die ausgewiesene Kompetenz des Büros im sicherheitsrelevanten und verteidigungsnahen Bauen. Mit langjähriger Erfahrung bei anspruchsvollen Bauaufgaben unter anderem für Bundeswehr, Flugsicherung und Polizei erschließt formicon ein Geschäftsfeld, dessen Bedeutung derzeit erheblich wächst. Die besonderen Anforderungen an Planung, Prozesse, technische Infrastruktur und Sicherheit verlangen spezifisches Know-how und belastbare Erfahrung.

„Dieses Feld braucht Expertise“, erklärt formicon CEO Ulf Bambach und ergänzt: „Mit Woelk Wilkens gewinnen wir Erfahrung und Kompetenzen, die sich nicht kurzfristig aufbauen lassen.“ Für formicon liegt darin erhebliches Potenzial: Die besondere Qualifikation von Woelk Wilkens trifft innerhalb der Gruppe auf Kompetenzen in Tragwerksplanung, technischer Gebäudeausrüstung, Elektroplanung und Projektmanagement, die zum Teil auf einer fast 15-jährigen Zusammenarbeit basieren. Damit entstehen die Voraussetzungen, auch komplexe sicherheitsrelevante Bauaufgaben integriert aus einer Hand zu planen und umzusetzen.

Neben dieser strategisch wichtigen Kompetenz bringt Woelk Wilkens ein zweites Alleinstellungsmerkmal in die formicon Gruppe ein, die das Profil des Generalplaners in einem weiteren Zukunftsfeld stärkt: die ausgeprägte Erfahrung in Denkmalschutz, Sanierung und Umnutzung. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands sind dabei nicht nur baukulturell, sondern auch ökonomisch und ökologisch relevant. Wer bestehende Gebäude saniert und weiter nutzt, schont Rohstoffe und erhält die bereits gebundene graue Energie. Seit drei Jahrzehnten haben sich Woelk Wilkens in der ganzen Bandbreite des Denkmalschutzes einen Namen gemacht – vom Mittelalter bis zur Nachkriegsmoderne. Das Spektrum der Referenzen reicht von der Stadthalle Hannover von Paul Bonatz über die denkmalgerechte Sanierung von Orangerie und Pavillons in den Herrenhäuser Gärten bis zur Umnutzung von Klöstern.

Geschäftsführerin und Gründerin Carola Woelk beschreibt die Verbindung dieser unterschiedlichen Aufgabenfelder: „Im Neubau vertreten wir eine ebenso unaufdringliche und selbstverständliche Haltung wie im Denkmalschutz. Wir begegnen jeder Aufgabe mit dem gleichen Respekt für den Kontext, die funktionale Komplexität und vor allem die Menschen, die künftig darin arbeiten und wohnen werden.“ Gerade hat das Büro sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Gründer Matthias Wilkens sieht das Jubiläum nicht nur als Anlass, zurückzuschauen, sondern vor allem die Zukunft zu denken. Für die neue Konstellation als Mitglied von formicon formuliert er das Motto: „Unser Büroname wwa kann auch gelesen werden als ‚wir werden anders‘.

Das ‚Andere‘ ist in diesem Fall die enge Verbindung innerhalb von formicon mit Fachingenieuren aller Disziplinen, auf die wir in Sicherheitsinfrastruktur und im Denkmalschutz immer angewiesen sind.“ Damit sind Arbeitsweise und Anspruch des Generalplaners formicon treffend beschrieben. „Wir liefern Lösungen für alle relevanten Bereiche in Architektur und Ingenieurwesen inklusive Projektsteuerung, Kosten- und Terminplanung sowie Objektüberwachung aus einer Hand. Hierzu erweitern wir kontinuierlich unser Leistungsspektrum“, erklärt Bambach die Wachstumsstrategie.

Die Integration von Woelk Wilkens ist damit der folgerichtige nächste Schritt in der Entwicklung von formicon: Nachdem bereits neun Büros aus Architektur und Ingenieurwesen ihre Kompetenzen in die Gruppe eingebracht haben, ergänzt nun ein weiteres erfahrenes Team wertvolle Expertise für komplexe sicherheitsbezogene Bauaufgaben und für Denkmalschutz. So wächst formicon nicht allein in seiner Größe, sondern vor allem in der Breite und Tiefe der Kompetenzen.



























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