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07.10.2026 Großflächen prägen Logistikimmobilienmarkt Berlin – Nachfrage stabil

Die REALOGIS Unternehmensgruppe, Deutschlands führendes Beratungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien sowie Gewerbegrundstücke, registrierte in den ersten drei Quartalen 2026 einen Flächenumsatz von insgesamt 332.000 m² auf dem Berliner Logistik- und Industrieimmobilienmarkt. Davon entfielen 300.500 m² beziehungsweise 91 % auf Hallenflächen, was einem Minus von 9 % gegenüber mit dem umsatzstarken Vorjahreszeitraum (329.000 m²) entspricht. Zudem entfielen 21.400 m² (6 %) auf Büroflächen und 10.100 m² (3 %) auf Mezzaninflächen.

Die fünf größten Abschlüsse von JD Logistics mit 41.430 m² und 28.070 m², ASML mit 27.000 m², TACWRK mit 14.000 m² sowie acut fulfillment mit 11.520 m² vereinten 37 % des Gesamtflächenumsatzes auf sich.

Alexander Ego, Geschäftsführer der REALOGIS Immobilien Berlin GmbH, kommentiert: „Bemerkenswert ist die hohe Konzentration des Marktgeschehens auf wenige großvolumige Abschlüsse. Zugleich zeigt sich, dass insbesondere Unternehmen aus Logistik und Handel ihren Flächenbedarf ungeachtet des hohen Mietniveaus weiterhin konsequent umsetzen. Die breite Verteilung der übrigen Abschlüsse über die Größenklassen spricht zudem für eine insgesamt tragfähige Nachfragebasis.“
Mieten: Stabilität auf hohem Niveau

Die Spitzenmiete blieb zum Ende des 3. Quartals mit 10,50 €/m² auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Sie lag damit 6 % über dem aktuellen 5-Jahresdurchschnitt von 9,94 €/m². Auch die Durchschnittsmiete verharrte bei 8,10 €/m² und übertraf den 5-Jahresdurchschnitt von 7,80 €/m² um 4 %. Beide Mietwerte zeigten zuletzt eine stabile Entwicklung auf weiterhin hohem Niveau.

Flächenarten: Bestandsobjekte lagen klar vorn

Mit 190.200 m² beziehungsweise 57 % des Gesamtflächenumsatzes entfiel der größte Anteil auf Bestandsobjekte. Die drei Abschlüsse von JD Logistics, TACWRK und acut fulfillment steuerten zusammen 53.590 m² bei und standen damit für 28 % des Bestandsumsatzes.

Anmietungen in Neubauten auf ehemaligen Brownfields erreichten 103.900 m² beziehungsweise 31 %. Knapp zwei Drittel dieses Volumens entfielen auf die Abschlüsse von JD Logistics mit 41.430 m² und ASML mit 27.000 m². Neubauten auf der Grünen Wiese kamen auf 37.900 m² beziehungsweise 12 % des Gesamtflächenumsatzes.

Nach Gebäudeart dominierten Big-Box-Flächen mit 243.100 m² beziehungsweise 73 %. Gewerbeparks erreichten 48.600 m² beziehungsweise 15 %, während sonstige Objekte auf 40.300 m² beziehungsweise 12 % kamen. Mietabschlüsse stellten 283.700 m² beziehungsweise 85 % des Flächenumsatzes. Auf Eigennutzer entfielen 48.300 m² beziehungsweise 15 %.

Regionen: Stadtgebiet Berlin behauptete die Spitzenposition

Das Berliner Stadtgebiet war mit 153.600 m² beziehungsweise 46 % die umsatzstärkste Region. Innerhalb des Stadtgebiets lag Berlin Süd mit 80.900 m² (53 %) an der Spitze.

Die Abschlüsse von JD Logistics und ASML summierten sich dort auf 55.070 m² und vereinten 68 % des Flächenumsatzes auf sich. Berlin Nord folgte mit 25.700 m² (17 %) knapp vor Berlin West mit 25.300 m² (16 %) und Berlin Ost mit 21.700 m² (14 %).

Auf Rang zwei folgte das Berliner Umland Süd mit 134.300 m² beziehungsweise 41 %. Die Abschlüsse von JD Logistics, TACWRK und acut fulfillment trugen dort zusammen 66.950 m² bei. Das Berliner Umland West erreichte 24.100 m² (7 %), das Berliner Umland Nord 20.000 m² (6 %). Im Berliner Umland Ost wurden keine Vermietungsabschlüsse verzeichnet.

Branchen: Logistik und Spedition vor dem Handel

Logistik- und Speditionsunternehmen erzielten mit 119.400 m² beziehungsweise 36 % den höchsten Flächenumsatz. Die beiden Abschlüsse von JD Logistics und der Abschluss von acut fulfillment standen für 81.020 m² beziehungsweise 68 % des Branchenumsatzes.

Der Handel folgte mit 90.500 m² beziehungsweise 27 %. Davon entfielen 59.200 m² (65 %) auf den klassischen Handel und 31.300 m² (35 %) auf den E-Commerce. TACWRK steuerte dabei mit 14.000 m² knapp ein Viertel des Flächenumsatzes im klassischen Handel bei.

Industrie und Produktion belegten mit 69.600 m² beziehungsweise 21 % den dritten Rang. Der Abschluss von ASML mit 27.000 m² stand für 39 % des Branchenumsatzes. Die Sammelkategorie „Sonstiges“ kam auf 52.500 m² beziehungsweise 16 %.

Größenklassen: Nahezu jeder zweite Quadratmeter entfiel auf Großflächen

Großflächen ab 10.001 m² bestimmten das Marktgeschehen mit 163.100 m² beziehungsweise 49 % des Gesamtflächenumsatzes. Die fünf größten Abschlüsse stellten dabei 75 % des Volumens dieser Größenklasse.

Flächen zwischen 5.001 und 10.000 m² folgten mit 68.900 m² beziehungsweise 21 %. Damit entfielen 70 % des Gesamtflächenumsatzes auf Abschlüsse ab 5.001 m². Das Segment zwischen 3.001 und 5.000 m² erreichte 50.600 m² (15 %). Auf Flächen zwischen 1.000 und 3.000 m² entfielen 37.600 m² (11 %). Kleinstflächen unter 1.000 m² kamen auf 11.800 m² (4 %).




























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