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04.10.2026 BFW Berlin/Brandenburg setzt auf Kooperation und Investitionen

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg hat an der heutigen Leitungsrunde vom 2. Oktober 2026 des „Bündnisses für Wohnen in Brandenburg“ in Potsdam teilgenommen. Gemeinsam mit Bauminister Robert Crumbach und weiteren Akteuren der Branche wurde dabei das novellierte Informations- und Handlungspapier verabschiedet. Ziel ist es, trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen den Bau von bedarfsgerechtem Wohnraum durch Entbürokratisierung, praxisnahe Förderung und kooperative Flächenplanung voranzutreiben.

Während andernorts wohnungspolitische Debatten oft von Konfrontation geprägt sind, zeigt das Land Brandenburg erfolgreich, wie verlässliche Partnerschaften funktionieren. Um diesen kooperativen „Brandenburger Weg“ fortzusetzen, trafen sich die Partner des „Bündnisses für Wohnen“ am heutigen 2. Oktober 2026 in Potsdam zur alljährlichen Leitungsrunde. Dort verabschiedete der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg zusammen mit dem zuständigen Ministerium und der Immobilienwirtschaft das aktualisierte Informations- und Handlungspapier. Trotz anhaltend widriger Bedingungen wie hoher Bau- und Finanzierungskosten ist die Investitionsbereitschaft der privaten Immobilienwirtschaft in Brandenburg vorhanden. Die Fünf-Jahres-Pipeline der BFW-Mitgliedsunternehmen ist im letzten Jahr um knapp 18 Prozent auf rund 7.430 geplante Wohnungen gewachsen. Um diese Projekte auch realisieren zu können, fordert der BFW eine konsequente Umsetzung der neuen Bauordnung in den Kommunen, um schnelleres und kostengünstigeres Bauen zu ermöglichen.

„Dieses Bündnis funktioniert, weil wir partnerschaftlich und vorausschauend auf Augenhöhe zusammenarbeiten – ein klares Signal für Kooperation statt Konfrontation“, erklärte Frederik Schneider, Stellvertretender Geschäftsführer des BFW Landesverband Berlin/Brandenburg. „Unsere Unternehmen stehen bereit und haben eine gut gefüllte Projektpipeline. Damit aus diesen Plänen tatsächlich gebaute Wohnungen werden, brauchen wir nun die konsequente Anwendung der Bauordnung in den Kommunen, Förderbedingungen, die mit der Zins- und Baukostenentwicklung Schritt halten, sowie mehr Flexibilität bei der Flächenentwicklung. Nur wenn Arbeiten, Wohnen und Infrastruktur räumlich und zeitlich zusammenwachsen, können wir eine nachhaltige Entlastung des Wohnungsmarktes erreichen.“























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