02.10.2026 Economy-Marken treiben Wachstum im deutschen Hotelmarkt
Der deutsche Hotelmarkenmarkt bleibt in Bewegung, und das Wachstum konzentriert sich zunehmend auf das Economy-Segment. Das zeigt das aktuelle Ranking der PKF hospitality group. Die jährlich mit Stichtag 31. März erstellte Analyse untersucht Hotelmarken mit mindestens zehn Häusern in Deutschland nach Anzahl der Hotels und Zimmer. Die aktuelle Ausgabe nimmt zudem die Entwicklung der Top-10-Hotelmarken über die vergangenen fünf Jahre genauer in den Blick.
An der Spitze bleibt B&B HOTELS. Mit 240 Häusern verfügt die Budget-Marke weiterhin über das größte Hotelportfolio in Deutschland und hat gegenüber dem Vorjahr 15 Betriebe hinzugewonnen. Auf den weiteren Plätzen folgen Best Western mit 123 und Mercure mit 87 Hotels. Premier Inn rückt mit 68 Häusern auf Rang vier vor, gefolgt von Motel One mit 65 und ibis mit 64 Hotels.
Die stärkste Expansion innerhalb eines Jahres verzeichnet Garner. Die IHG-Marke wächst von 18 auf 41 Häuser und damit um 23 Hotels. Dahinter folgen B&B HOTELS mit 15 zusätzlichen Häusern, elaya/Arthotel ANA mit zwölf und DORMERO mit neun. Auf der anderen Seite verzeichnet Best Western mit neun Hotels den größten Rückgang; auch IntercityHotel, NH Hotels, ibis und Mercure reduzieren ihre Portfolios.
„Der deutsche Hotelmarkenmarkt wächst nicht gleichmäßig, sondern verändert zugleich seine Struktur. Besonders deutlich sehen wir das im Economy-Segment. Marken expandieren, bestehende Häuser werden neu positioniert und Portfolios neu geordnet. Das zeigt, wie intensiv der Wettbewerb um skalierbare und klar positionierte Konzepte inzwischen ist“, so Ulrike Schüler, Managing Director und Head of Germany bei der PKF hospitality group.
Economy mit stärkstem Zuwachs
Das Midscale-Segment stellt mit rund 37 Prozent der erfassten Hotels weiterhin den größten Anteil des deutschen Markenhotelmarktes. Die stärkste Dynamik kommt jedoch aus dem Economy-Bereich: Gegenüber dem Vorjahr wächst das Segment um 44 Hotels. Zu den wesentlichen Treibern zählen Garner mit 23 zusätzlichen Häusern, Coffee Fellows Hotels mit acht, Premier Inn mit sieben und Motel One mit vier Häusern.
Auch das Budget-Segment legt per saldo um neun Hotels zu. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Zimmerkapazität. B&B HOTELS führt auch dieses Ranking mit 24.731 Zimmern vor Motel One mit 18.239 Zimmern an. Es folgen Best Western mit 12.761, Mercure mit 12.572 und Premier Inn mit 12.423 Zimmern. Das Economy-Segment verzeichnet mit einem Plus von 4.388 Zimmern den stärksten Zuwachs und erreicht inzwischen einen Anteil von 32,6 Prozent. Midscale bleibt trotz rückläufiger Zimmerzahlen mit 34,5 Prozent das größte Segment.
Fünfjahresvergleich zeigt deutliche Verschiebungen
Besonders sichtbar wird die Veränderung des Marktes im erstmals vertieft betrachteten Fünfjahresvergleich. Unter den heutigen Top-10-Marken hat Premier Inn die Zahl seiner Häuser seit 2022 von 36 auf 68 erhöht, ein Plus von 89 Prozent. DORMERO wächst im gleichen Zeitraum von 28 auf 46 Häuser beziehungsweise um 64 Prozent, B&B HOTELS von 151 auf 240 Häuser und damit um 59 Prozent. Rückläufig entwickelten sich dagegen unter anderem ibis mit minus 24 Prozent, Best Western mit minus 20 Prozent und Mercure mit minus elf Prozent. Noch ausgeprägter fällt die Entwicklung bei der Zimmerzahl aus. Premier Inn hat seine Kapazität zwischen 2022 und 2026 von 6.155 auf 12.423 Zimmer mehr als verdoppelt. B&B HOTELS legte um 55 Prozent auf 24.731 Zimmer zu, Holiday Inn – the niu um 44 Prozent auf 8.869 Zimmer.
„Der Fünfjahresvergleich macht deutlich, dass wir es nicht nur mit kurzfristigen Verschiebungen zu tun haben. Einige Marken haben ihre Präsenz in Deutschland in wenigen Jahren erheblich ausgebaut. Gleichzeitig verlieren andere etablierte Marken Häuser und Kapazitäten. Der Markt wird damit nicht einfach größer, seine Gewichte verschieben sich. Seit dem Stichtag unserer Erhebung hat sich zudem durch Insolvenzen und Markenwechsel erneut viel getan. Es bleibt abzuwarten, wie sich das in unserem nächsten Ranking niederschlagen wird“, so Schüler abschließend.
An der Spitze bleibt B&B HOTELS. Mit 240 Häusern verfügt die Budget-Marke weiterhin über das größte Hotelportfolio in Deutschland und hat gegenüber dem Vorjahr 15 Betriebe hinzugewonnen. Auf den weiteren Plätzen folgen Best Western mit 123 und Mercure mit 87 Hotels. Premier Inn rückt mit 68 Häusern auf Rang vier vor, gefolgt von Motel One mit 65 und ibis mit 64 Hotels.
Die stärkste Expansion innerhalb eines Jahres verzeichnet Garner. Die IHG-Marke wächst von 18 auf 41 Häuser und damit um 23 Hotels. Dahinter folgen B&B HOTELS mit 15 zusätzlichen Häusern, elaya/Arthotel ANA mit zwölf und DORMERO mit neun. Auf der anderen Seite verzeichnet Best Western mit neun Hotels den größten Rückgang; auch IntercityHotel, NH Hotels, ibis und Mercure reduzieren ihre Portfolios.
„Der deutsche Hotelmarkenmarkt wächst nicht gleichmäßig, sondern verändert zugleich seine Struktur. Besonders deutlich sehen wir das im Economy-Segment. Marken expandieren, bestehende Häuser werden neu positioniert und Portfolios neu geordnet. Das zeigt, wie intensiv der Wettbewerb um skalierbare und klar positionierte Konzepte inzwischen ist“, so Ulrike Schüler, Managing Director und Head of Germany bei der PKF hospitality group.
Economy mit stärkstem Zuwachs
Das Midscale-Segment stellt mit rund 37 Prozent der erfassten Hotels weiterhin den größten Anteil des deutschen Markenhotelmarktes. Die stärkste Dynamik kommt jedoch aus dem Economy-Bereich: Gegenüber dem Vorjahr wächst das Segment um 44 Hotels. Zu den wesentlichen Treibern zählen Garner mit 23 zusätzlichen Häusern, Coffee Fellows Hotels mit acht, Premier Inn mit sieben und Motel One mit vier Häusern.
Auch das Budget-Segment legt per saldo um neun Hotels zu. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Zimmerkapazität. B&B HOTELS führt auch dieses Ranking mit 24.731 Zimmern vor Motel One mit 18.239 Zimmern an. Es folgen Best Western mit 12.761, Mercure mit 12.572 und Premier Inn mit 12.423 Zimmern. Das Economy-Segment verzeichnet mit einem Plus von 4.388 Zimmern den stärksten Zuwachs und erreicht inzwischen einen Anteil von 32,6 Prozent. Midscale bleibt trotz rückläufiger Zimmerzahlen mit 34,5 Prozent das größte Segment.
Fünfjahresvergleich zeigt deutliche Verschiebungen
Besonders sichtbar wird die Veränderung des Marktes im erstmals vertieft betrachteten Fünfjahresvergleich. Unter den heutigen Top-10-Marken hat Premier Inn die Zahl seiner Häuser seit 2022 von 36 auf 68 erhöht, ein Plus von 89 Prozent. DORMERO wächst im gleichen Zeitraum von 28 auf 46 Häuser beziehungsweise um 64 Prozent, B&B HOTELS von 151 auf 240 Häuser und damit um 59 Prozent. Rückläufig entwickelten sich dagegen unter anderem ibis mit minus 24 Prozent, Best Western mit minus 20 Prozent und Mercure mit minus elf Prozent. Noch ausgeprägter fällt die Entwicklung bei der Zimmerzahl aus. Premier Inn hat seine Kapazität zwischen 2022 und 2026 von 6.155 auf 12.423 Zimmer mehr als verdoppelt. B&B HOTELS legte um 55 Prozent auf 24.731 Zimmer zu, Holiday Inn – the niu um 44 Prozent auf 8.869 Zimmer.
„Der Fünfjahresvergleich macht deutlich, dass wir es nicht nur mit kurzfristigen Verschiebungen zu tun haben. Einige Marken haben ihre Präsenz in Deutschland in wenigen Jahren erheblich ausgebaut. Gleichzeitig verlieren andere etablierte Marken Häuser und Kapazitäten. Der Markt wird damit nicht einfach größer, seine Gewichte verschieben sich. Seit dem Stichtag unserer Erhebung hat sich zudem durch Insolvenzen und Markenwechsel erneut viel getan. Es bleibt abzuwarten, wie sich das in unserem nächsten Ranking niederschlagen wird“, so Schüler abschließend.




