01.10.2026 Joint Venture: Proprium und Garbe kaufen Grundstück in München
Die mehrheitlich zu L&G gehörende Proprium Capital Partners und Garbe Insite haben ein programmatisches Joint Venture für Urbanes Gewerbe mit einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro gegründet. Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau eines Portfolios aus Revitalisierungsprojekten und ausgewählten Neubauvorhaben an urbanen Standorten in Deutschland und ausgewählten europäischen Märkten. Mit seiner ersten, am 29. September 2026 abgeschlossenen Akquisition hat das Joint Venture ein 16.700 Quadratmeter großes Grundstück in zentraler Lage im Münchner Stadtteil Bogenhausen erworben. Bereits vor Baubeginn sind rund 70 Prozent der Flächen vorvermietet; ein langfristiger Mietvertrag mit einem etablierten Münchner Technologieunternehmen wurde unterzeichnet. Insgesamt investiert das Joint Venture rund 75 Millionen Euro in das Projekt.
Während Proprium den Großteil des Eigenkapitals sowie seine Investment- und Transaktionsexpertise in das Joint Venture einbringt, erbringt Garbe Insite ein umfassendes Leistungsspektrum, darunter die Projektentwicklung und das Asset Management des vom Joint Venture aufzubauenden Portfolios.
„Urbane Gewerbeflächen in zentralen Lagen sind strukturell knapp, während die Nachfrage aus einem breiten Spektrum potenzieller Nutzer – vom Handwerk und von leichter Produktion bis hin zu Forschung und Entwicklung sowie Last-Mile-Logistik – weiter steigt. Mit diesem Joint Venture bauen wir eine eigene Plattform auf, um von diesem Trend zu profitieren“, sagt Philipp Westermann, Managing Partner von Proprium. „Mit rund 70 Prozent vorvermieteter Fläche noch vor Baubeginn ist das Münchner Projekt ein idealer Start.“
„Wir holen das Gewerbe zurück in die Städte“, sagt Martin Czaja, Geschäftsführer von Garbe Insite. Das Unternehmen bündelt die Investmentaktivitäten von Garbe in den Bereichen Light Industrial sowie Science & Technology. „Nach Jahren der Verdrängung aus zentralen Lagen erhalten produzierende Unternehmen infolge der Schwäche am Büromarkt wieder Zugang zu innerstädtischen Flächen. Unser Ziel ist es, zukunftsorientierte Immobilienlösungen für Mieter aus Gewerbe, Tech und Science zu entwickeln und institutionellen Investoren zugleich den Zugang zum Light-Industrial-Immobilienmarkt zu eröffnen. Mit Proprium haben wir einen erfahrenen Partner, um diese Strategie in unseren Zielmärkten umzusetzen.“
Die Joint-Venture-Partner haben das Grundstück von der tk accelis GmbH erworben, einem Unternehmen des Industrie- und Technologiekonzerns thyssenkrupp. Auf dem Grundstück befinden sich derzeit alte Büro- und Lagergebäude, die abgerissen, fachgerecht recycelt und durch ein modernes Gewerbeobjekt mit einer Gesamtfläche von rund 13.500 Quadratmetern ersetzt werden sollen. Es bietet Flächen für Produktion, Lager, Forschungs- und Entwicklungslabore, Büros sowie Sozialräume. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold. Zu den Besonderheiten des Objekts zählen ein hoher Ausbaustandard sowie besondere Sicherheitsvorkehrungen.
„Wir planen den Komplex als hybrides Gebäude, das sich für unterschiedliche Nutzungen eignet und dessen Flächen flexibel in kleinere Einheiten teilbar sind“, erklärt Martin Czaja. „Das ist für lokale Münchner Unternehmen ebenso attraktiv wie für
Mieter aus den Bereichen Logistik, E-Commerce, Light Industrial sowie Science & Tech.“
Das zentral gelegene Grundstück ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die S-Bahn-Station Berg am Laim ist nur fünf Gehminuten entfernt, die Tramhaltestelle Riedenburger Straße ist in sechs Minuten erreichbar. Wie alle Projektentwicklungen von Garbe wird auch das neue Objekt nach aktuellen ESG-Kriterien errichtet. Für die Wärmeversorgung sind Luftwärmepumpen vorgesehen, sodass keine fossilen Brennstoffe benötigt werden. Zudem sind Photovoltaikanlagen auf den Dächern geplant. Nach Abriss und Baufeldfreimachung soll im vierten Quartal 2027 mit dem Bau begonnen werden; die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.
Während Proprium den Großteil des Eigenkapitals sowie seine Investment- und Transaktionsexpertise in das Joint Venture einbringt, erbringt Garbe Insite ein umfassendes Leistungsspektrum, darunter die Projektentwicklung und das Asset Management des vom Joint Venture aufzubauenden Portfolios.
„Urbane Gewerbeflächen in zentralen Lagen sind strukturell knapp, während die Nachfrage aus einem breiten Spektrum potenzieller Nutzer – vom Handwerk und von leichter Produktion bis hin zu Forschung und Entwicklung sowie Last-Mile-Logistik – weiter steigt. Mit diesem Joint Venture bauen wir eine eigene Plattform auf, um von diesem Trend zu profitieren“, sagt Philipp Westermann, Managing Partner von Proprium. „Mit rund 70 Prozent vorvermieteter Fläche noch vor Baubeginn ist das Münchner Projekt ein idealer Start.“
„Wir holen das Gewerbe zurück in die Städte“, sagt Martin Czaja, Geschäftsführer von Garbe Insite. Das Unternehmen bündelt die Investmentaktivitäten von Garbe in den Bereichen Light Industrial sowie Science & Technology. „Nach Jahren der Verdrängung aus zentralen Lagen erhalten produzierende Unternehmen infolge der Schwäche am Büromarkt wieder Zugang zu innerstädtischen Flächen. Unser Ziel ist es, zukunftsorientierte Immobilienlösungen für Mieter aus Gewerbe, Tech und Science zu entwickeln und institutionellen Investoren zugleich den Zugang zum Light-Industrial-Immobilienmarkt zu eröffnen. Mit Proprium haben wir einen erfahrenen Partner, um diese Strategie in unseren Zielmärkten umzusetzen.“
Die Joint-Venture-Partner haben das Grundstück von der tk accelis GmbH erworben, einem Unternehmen des Industrie- und Technologiekonzerns thyssenkrupp. Auf dem Grundstück befinden sich derzeit alte Büro- und Lagergebäude, die abgerissen, fachgerecht recycelt und durch ein modernes Gewerbeobjekt mit einer Gesamtfläche von rund 13.500 Quadratmetern ersetzt werden sollen. Es bietet Flächen für Produktion, Lager, Forschungs- und Entwicklungslabore, Büros sowie Sozialräume. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold. Zu den Besonderheiten des Objekts zählen ein hoher Ausbaustandard sowie besondere Sicherheitsvorkehrungen.
„Wir planen den Komplex als hybrides Gebäude, das sich für unterschiedliche Nutzungen eignet und dessen Flächen flexibel in kleinere Einheiten teilbar sind“, erklärt Martin Czaja. „Das ist für lokale Münchner Unternehmen ebenso attraktiv wie für
Mieter aus den Bereichen Logistik, E-Commerce, Light Industrial sowie Science & Tech.“
Das zentral gelegene Grundstück ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die S-Bahn-Station Berg am Laim ist nur fünf Gehminuten entfernt, die Tramhaltestelle Riedenburger Straße ist in sechs Minuten erreichbar. Wie alle Projektentwicklungen von Garbe wird auch das neue Objekt nach aktuellen ESG-Kriterien errichtet. Für die Wärmeversorgung sind Luftwärmepumpen vorgesehen, sodass keine fossilen Brennstoffe benötigt werden. Zudem sind Photovoltaikanlagen auf den Dächern geplant. Nach Abriss und Baufeldfreimachung soll im vierten Quartal 2027 mit dem Bau begonnen werden; die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.




