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28.09.2026 Retail-Investment: ambas erwartet Steigerung von Transaktionsumsatz

V.l.: Günter Kaufmann, Steffen Hofmann, Klaus Mennickheim. Managing Partners ambas Real Estate GmbH. Fotocredit: © PR
Die ambas Real Estate GmbH aus Mainz hat im laufenden Geschäftsjahr bereits vier großvolumige Handelsimmobilientransaktionen abgeschlossen und damit schon jetzt den Transaktionsumsatz des gesamten Vorjahres bestätigt. Zu den bis dato getätigten Abschlüssen zählen drei Transaktionen mit Core-Plus-Objektprofil im Segment der Shopping Center und Outlet Malls sowie eine Value-Add-Transaktion im Segment nahversorgungsorientierter Fachmarktzentren mit zusammen 105.000 Quadratmetern Mietfläche (Gesamtjahr 2025: 110.000 qm). Weitere Objekte mit insgesamt mehr als 200.000 Quadratmetern Einzelhandelsfläche befinden sich in laufender Vermarktung, darunter Shopping Center, Fachmarktzentren und innerstädtische Highstreet-Immobilien.

Deals in Deutschland und Südwesteuropa

Die abgeschlossenen Transaktionen liegen in Deutschland und Südwesteuropa. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen beträgt circa 80 Millionen Euro, wobei die Objekte im Schnitt zu 98 Prozent vermietet sind. Jüngstes Beispiel ist der erfolgreiche Verkauf des FORUM ALGARVE im portugiesischen Faro. ambas hat Commerz Real bei der Transaktion als exklusiver Verkaufsberater begleitet. Das Volumen lag bei rund 130 Millionen Euro.

„Natürlich ist das aktuelle Marktumfeld enorm anspruchsvoll. Aber wir sehen inzwischen wieder deutlich mehr Investoren, die sich konkret mit Zukäufen beschäftigen. Das gilt nicht für jedes Produkt gleichermaßen, und auch die Preisvorstellungen liegen nicht immer sofort zusammen. Jedoch gibt es zunehmende Liquidität im Markt – und wenn Objektprofil, Preisvorstellung und Käufergruppe zusammenpassen, dann klappt das auch!“, sagt Klaus Mennickheim, Managing Partner bei ambas Real Estate.

Auffällig ist aus Sicht von ambas, dass sich die Nachfrage nicht nur auf ein einzelnes Retail-Segment konzentriert, sondern die Assetklasse der Handelsimmobilien wieder in allen ihren Teilsegmenten Investoreninteresse auf sich zieht. Gleichzeitig funktioniert nicht jedes Produkt nach demselben Muster. Käuferkreis, Renditeerwartung und Finanzierungskonditionen unterscheiden sich zwischen ertragsstabilen Nahversorgungsobjekten und restrukturierungsbedürftigen Warenhäusern deutlich. Shopping Center und Outlet Malls ähneln sich dagegen eher in ihrem Finanzierungsprofil.

Welche Käufer jetzt wieder genauer hinschauen

Auf Käuferseite für großvolumige Transaktionen in Deutschland trifft ambas derzeit vor allem auf internationale Käufergruppen aus Europa und Nordamerika. Besonders gefragt sind hierbei resiliente Cashflow-Objekte mit moderatem Mietwachstumspotenzial sowie im Vergleich zum vorherigen Marktzyklus preiskorrigierte Immobilienbestände zu attraktiven Einstiegskursen. „Bei den Ticketgrößen beobachten wir die größte Aktivität im Bereich von 25 bis 100 Millionen Euro. Insbesondere opportunistische Investorengruppen mit neu aufgelegten Fondsvehikeln und vorgesehener Zielallokation beschäftigen sich in diesem Segment aber auch mit deutlich größeren Retail-Transaktionen – sowohl mit Einzelobjekten als auch mit Portfolios. Die in den kommenden zwölf Monaten erzielbaren Marktpreise werden hierbei in allen Teilsegmenten des Marktes das weiterhin unsichere Makroumfeld ebenso wie das im Jahresverlauf nochmals gestiegene Zinsniveau reflektieren müssen“, so die Einschätzung von Günter Kaufmann, ebenfalls Managing Partner bei ambas.

EXPO REAL: noch mehr Gespräche über konkrete Deals

Für die anstehende EXPO REAL erwartet ambas deshalb reges Gesprächsinteresse. Zinsentwicklung, Finanzierbarkeit und Preisfindung bleiben wichtige Themen. Gleichzeitig kommen wieder mehr konkrete Ankaufsprofile und Objekte auf den Tisch. „Ich glaube, dass man auf der EXPO in diesem Jahr deutlich mehr über konkrete Deals sprechen wird. In den vergangenen beiden Jahren ging es häufig darum, wann der Immobilientransaktionsmarkt als Ganzes überhaupt wieder anspringt. Diese Diskussion hat sich weiterentwickelt. Das heißt nicht, dass plötzlich alles einfach ist. Aber die Bereitschaft, sich mit interessanten Opportunitäten ernsthaft auseinanderzusetzen und Transaktionen tatsächlich umzusetzen, ist wieder größer“, sagt ambas-Gründer Steffen Hofmann.


























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