28.09.2026 Wettbewerb New Learning Spaces: bkp zeichnet beste Entwürfe aus
Lernen verändert sich und mit ihm die Anforderungen an die Räume, in denen es stattfindet. Wie aus einem bestehenden Hochschulgebäude eine flexible Lern- und Arbeitswelt für unterschiedliche Bedürfnisse entstehen kann, stand deshalb im Zentrum des ersten Hochschulwettbewerbs „New Learning Spaces“. Als konkrete Entwurfsaufgabe diente das ZPL-Gebäude R12 am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Der Hochschulbau basiert auf einer seriellen, modularen Gebäudestruktur, deren ursprüngliche Anpassungsfähigkeit zugleich besondere Potenziale für neue Nutzungskonzepte bietet. Studierende aus acht Hochschulen entwickelten insgesamt 23 architektonische und innenarchitektonische Konzepte für den Bestand. Jetzt stehen die ausgezeichneten Arbeiten fest.
Im Wettbewerb waren Studierende der Architektur und Innenarchitektur gefragt, die vorhandenen Qualitäten des ZPL-Bestands zu identifizieren, aufzugreifen und mit neuen Formen des Lernens, Arbeitens und Austauschs zusammenzubringen. Neben Kreativität und Innovationskraft bewertete die Jury die Einreichungen unter anderem hinsichtlich Funktionalität und Nutzerorientierung, architektonischer und innenarchitektonischer Qualität, Nachhaltigkeit sowie der Umsetzung von New Learning und der Einbindung in den Campuskontext.
Der Wettbewerb wurde von bkp in Kooperation mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der Lindner Group und der Universität Duisburg-Essen durchgeführt.
Vier Perspektiven auf das Lernen von morgen
Den 1. Preis erhielt Jan Poggel von der Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts (PBSA) für seinen Entwurf „Bildungswerkstatt – Lern- und Arbeitswelten für den ZPL-Bestand“. Sein Konzept greift die modulare Struktur des bestehenden Gebäudes auf und entwickelt sie mit mobilen Wänden, modularer Möblierung und einer zentralen „Toolbox“ zu einer flexibel veränderbaren Lernumgebung weiter. Die Nutzer:innen können Räume je nach Situation selbst bilden, verändern und neu aneignen. Die Jury überzeugte insbesondere das Zusammenspiel aus konzeptioneller Klarheit, innenarchitektonischer Qualität, realistischer Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit auf vergleichbare ZPL-Bauten.
Der 2. Preis ging an Jule Merkelbach von der Hochschule Coburg, Fakultät Design, für „Learning in Pieces“. Ausgangspunkt ihres Entwurfs sind vier unterschiedliche Lernzustände: Interaktion, Exploration, Stabilisation und Reflexion. Daraus entsteht ein räumliches System aus kombinierbaren Modulen, das vom individuellen Arbeitsplatz über Workshop- und Begegnungsräume bis zu Makerspaces und Rückzugsorten unterschiedliche Lernformen ermöglicht.
Den 3. Preis erhielt Franziska Pfeuffer, ebenfalls von der Hochschule Coburg, mit „Begegnung ist die beste Lehre!“. Ihr Konzept rückt Begegnung und informelles Lernen in den Mittelpunkt und macht insbesondere Verkehrs- und Zwischenräume zu aktiven Orten für Austausch, Bewegung, Aufenthalt und gemeinsames Arbeiten.
Eine Anerkennung erhielten Antonia Stuhm und Clara Stöcker von der Bauhaus-Universität Weimar für „Re: Form R12 – Eine lernfähige Struktur“. Ihr Entwurf setzt auf den Weiterbau des Bestands, die Wiederverwendung vorhandener Bauteile sowie eine stärkere räumliche Vernetzung der Geschosse und verbindet damit New Learning mit Kreislauffähigkeit und ressourcenbewusstem Bauen.
Stimmen zum Wettbewerb
Heiner Kolde, Geschäftsführer bkp: „Mit dem Hochschulwettbewerb haben wir bei bkp ein Format geschaffen, das Theorie und Praxis miteinander in Verbindung bringt und neue Perspektiven auf aktuelle Fragestellungen eröffnet. Diesmal stand das Thema New Learning Spaces im Fokus. Die Beiträge haben gezeigt, wie vielfältig und ideenreich die Ansätze der Studierenden sind und mit wie viel Engagement sie sich mit den Herausforderungen zukünftiger Lern- und Arbeitswelten auseinandersetzen. Das positive Feedback auf den Wettbewerb bestärkt uns darin, das Format auch künftig fortzuführen.“
Matthias Quinkert, Brand Manager der Lindner Group: „Lernen darf kein Programm sein, das neben dem Tagesgeschäft stattfindet und einmal im Jahr abgehakt wird. Es sollte vielmehr ein kontinuierlicher Teil einer Unternehmenskultur sein, in der Neugier, Austausch und das Hinterfragen des Status quo selbstverständlich sind. Für mich bedeutet das auch, klassische Vorstellungen von Weiterbildung weiterzudenken. Der Hochschulwettbewerb von bkp hat gezeigt, wie relevant diese Fragen für die Gestaltung zukünftiger Lern- und Arbeitswelten sind.“
Till Neschen, Duisburger Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW: „Für uns als BLB NRW war es spannend zu sehen, welche Perspektiven und Ideen aus dem Hochschulwettbewerb hervorgehen. Die Arbeiten der Studierenden zeigen, wie sich die vorhandenen Qualitäten des ZPL-Bestands nutzen und mit flexiblen Lern- und Arbeitswelten weiterdenken lassen. Der Wettbewerb hat damit wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Entwicklung der ZPL-Gebäude gegeben.“
Im Wettbewerb waren Studierende der Architektur und Innenarchitektur gefragt, die vorhandenen Qualitäten des ZPL-Bestands zu identifizieren, aufzugreifen und mit neuen Formen des Lernens, Arbeitens und Austauschs zusammenzubringen. Neben Kreativität und Innovationskraft bewertete die Jury die Einreichungen unter anderem hinsichtlich Funktionalität und Nutzerorientierung, architektonischer und innenarchitektonischer Qualität, Nachhaltigkeit sowie der Umsetzung von New Learning und der Einbindung in den Campuskontext.
Der Wettbewerb wurde von bkp in Kooperation mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der Lindner Group und der Universität Duisburg-Essen durchgeführt.
Vier Perspektiven auf das Lernen von morgen
Den 1. Preis erhielt Jan Poggel von der Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts (PBSA) für seinen Entwurf „Bildungswerkstatt – Lern- und Arbeitswelten für den ZPL-Bestand“. Sein Konzept greift die modulare Struktur des bestehenden Gebäudes auf und entwickelt sie mit mobilen Wänden, modularer Möblierung und einer zentralen „Toolbox“ zu einer flexibel veränderbaren Lernumgebung weiter. Die Nutzer:innen können Räume je nach Situation selbst bilden, verändern und neu aneignen. Die Jury überzeugte insbesondere das Zusammenspiel aus konzeptioneller Klarheit, innenarchitektonischer Qualität, realistischer Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit auf vergleichbare ZPL-Bauten.
Der 2. Preis ging an Jule Merkelbach von der Hochschule Coburg, Fakultät Design, für „Learning in Pieces“. Ausgangspunkt ihres Entwurfs sind vier unterschiedliche Lernzustände: Interaktion, Exploration, Stabilisation und Reflexion. Daraus entsteht ein räumliches System aus kombinierbaren Modulen, das vom individuellen Arbeitsplatz über Workshop- und Begegnungsräume bis zu Makerspaces und Rückzugsorten unterschiedliche Lernformen ermöglicht.
Den 3. Preis erhielt Franziska Pfeuffer, ebenfalls von der Hochschule Coburg, mit „Begegnung ist die beste Lehre!“. Ihr Konzept rückt Begegnung und informelles Lernen in den Mittelpunkt und macht insbesondere Verkehrs- und Zwischenräume zu aktiven Orten für Austausch, Bewegung, Aufenthalt und gemeinsames Arbeiten.
Eine Anerkennung erhielten Antonia Stuhm und Clara Stöcker von der Bauhaus-Universität Weimar für „Re: Form R12 – Eine lernfähige Struktur“. Ihr Entwurf setzt auf den Weiterbau des Bestands, die Wiederverwendung vorhandener Bauteile sowie eine stärkere räumliche Vernetzung der Geschosse und verbindet damit New Learning mit Kreislauffähigkeit und ressourcenbewusstem Bauen.
Stimmen zum Wettbewerb
Heiner Kolde, Geschäftsführer bkp: „Mit dem Hochschulwettbewerb haben wir bei bkp ein Format geschaffen, das Theorie und Praxis miteinander in Verbindung bringt und neue Perspektiven auf aktuelle Fragestellungen eröffnet. Diesmal stand das Thema New Learning Spaces im Fokus. Die Beiträge haben gezeigt, wie vielfältig und ideenreich die Ansätze der Studierenden sind und mit wie viel Engagement sie sich mit den Herausforderungen zukünftiger Lern- und Arbeitswelten auseinandersetzen. Das positive Feedback auf den Wettbewerb bestärkt uns darin, das Format auch künftig fortzuführen.“
Matthias Quinkert, Brand Manager der Lindner Group: „Lernen darf kein Programm sein, das neben dem Tagesgeschäft stattfindet und einmal im Jahr abgehakt wird. Es sollte vielmehr ein kontinuierlicher Teil einer Unternehmenskultur sein, in der Neugier, Austausch und das Hinterfragen des Status quo selbstverständlich sind. Für mich bedeutet das auch, klassische Vorstellungen von Weiterbildung weiterzudenken. Der Hochschulwettbewerb von bkp hat gezeigt, wie relevant diese Fragen für die Gestaltung zukünftiger Lern- und Arbeitswelten sind.“
Till Neschen, Duisburger Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW: „Für uns als BLB NRW war es spannend zu sehen, welche Perspektiven und Ideen aus dem Hochschulwettbewerb hervorgehen. Die Arbeiten der Studierenden zeigen, wie sich die vorhandenen Qualitäten des ZPL-Bestands nutzen und mit flexiblen Lern- und Arbeitswelten weiterdenken lassen. Der Wettbewerb hat damit wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Entwicklung der ZPL-Gebäude gegeben.“




