25.09.2026 Erweiterung: 50 Mio. Euro für puren-Werk in Obermarchtal
Fotocredit: puren
Mit einer Gesamtinvestition von rund 50 Millionen Euro hat die puren gmbh ihr Werk in Obermarchtal deutlich erweitert. Vor rund 320 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung wurde jetzt die dritte Fertigungslinie für den Funktionswerkstoff purenit offiziell eingeweiht. Mit der neuen Anlage verdreifacht das Unternehmen seine Produktionskapazität am Standort. Zusätzlich zu den bislang 65 Arbeitsplätzen werden bis zu 40 weitere Stellen geschaffen, die zeitnah stufenweise besetzt werden sollen.
Im Mittelpunkt des Festakts stand neben der Werkserweiterung die Frage, wie sich Klimaschutz, Ressourceneffizienz und industrielle Wertschöpfung miteinander verbinden lassen. puren- Geschäftsführer Dr. Andreas Huther erinnerte daran, dass sich das Unternehmen bereits wenige Jahre nach seiner Gründung mit der Wiederverwertung von Nebenprodukten und Materialresten beschäftigt habe. Daraus seien die Vorläufer der heutigen purenit-Funktionswerkstoffe entstanden. Heute wird purenit zu bis zu 90 Prozent aus Materialresten hergestellt. „Kreislaufwirtschaft für PU- Hochleistungsdämmstoffe wie auch für purenit ist keine Vision, sondern kann ganz konkret in der Praxis umgesetzt werden“, betonte Huther.
Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker sah in der Werkserweiterung ein Beispiel für die industrielle Transformation und hob in ihrer Festansprache hervor: „Die puren GmbH beweist eindrucksvoll, dass Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und die Energiewende keine Bremsklötze für die Industrie darstellen, sondern – wie überhaupt die gesamte GreenTech-Branche – echte Jobmotoren und Wachstumstreiber sind.“
Dr. Thorsten Dreier, Vorstand und CTO der Covestro AG, stellte die langjährige Zusammenarbeit beider Unternehmen heraus. Gemeinsam wurde mit der ISCC Plus Zertifizierung eine wichtige Grundlage geschaffen, sodass puren zukünftig biozirkuläre und klimaneutrale Bindemittel von Covestro in ihrer Produktion einsetzen kann, mit dem der CO?-Fußabdruck von purenit weiter reduziert werden soll.
Die Bedeutung der Energieeffizienz für die Wärmewende stellte Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München heraus. Eine energetisch optimierte Gebäudehülle senke nicht nur den Wärmebedarf, sondern verbessere auch die Effizienz von Wärmepumpen. „Energieeffizienz ist keine Alternative zur Wärmewende. Sie ist ihre Voraussetzung“, so Holm.
ARD-Meteorologe Karsten Schwanke richtete schließlich den Blick auf die Folgen des Klimawandels. Der Sommer 2026 sei in Baden-Württemberg der heißeste seit Beginn der Messungen gewesen und warnte davor, diese Temperaturniveaus jetzt als das neue Normal misszuverstehen. Deutschland müsse künftig mit zunehmend mediterranen Verhältnissen, feuchteren Wintern und trockeneren Sommern rechnen. Vor allem die Verfügbarkeit von Wasser werde damit zu einer zentralen Zukunfts- und möglicherweise auch Streitfrage. Schwanke sieht darin auch eine wirtschaftliche Herausforderung: „Wer heute die Lösungen für morgen liefert, wird erfolgreich sein.“ Bei anschließenden Werksführungen konnten die Gäste die neue Produktionslinie besichtigen. Eine Ausstellung zeigte zudem zahlreiche Anwendungen des in Obermarchtal hergestellten Funktionswerkstoffs purenit.
Im Mittelpunkt des Festakts stand neben der Werkserweiterung die Frage, wie sich Klimaschutz, Ressourceneffizienz und industrielle Wertschöpfung miteinander verbinden lassen. puren- Geschäftsführer Dr. Andreas Huther erinnerte daran, dass sich das Unternehmen bereits wenige Jahre nach seiner Gründung mit der Wiederverwertung von Nebenprodukten und Materialresten beschäftigt habe. Daraus seien die Vorläufer der heutigen purenit-Funktionswerkstoffe entstanden. Heute wird purenit zu bis zu 90 Prozent aus Materialresten hergestellt. „Kreislaufwirtschaft für PU- Hochleistungsdämmstoffe wie auch für purenit ist keine Vision, sondern kann ganz konkret in der Praxis umgesetzt werden“, betonte Huther.
Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker sah in der Werkserweiterung ein Beispiel für die industrielle Transformation und hob in ihrer Festansprache hervor: „Die puren GmbH beweist eindrucksvoll, dass Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und die Energiewende keine Bremsklötze für die Industrie darstellen, sondern – wie überhaupt die gesamte GreenTech-Branche – echte Jobmotoren und Wachstumstreiber sind.“
Dr. Thorsten Dreier, Vorstand und CTO der Covestro AG, stellte die langjährige Zusammenarbeit beider Unternehmen heraus. Gemeinsam wurde mit der ISCC Plus Zertifizierung eine wichtige Grundlage geschaffen, sodass puren zukünftig biozirkuläre und klimaneutrale Bindemittel von Covestro in ihrer Produktion einsetzen kann, mit dem der CO?-Fußabdruck von purenit weiter reduziert werden soll.
Die Bedeutung der Energieeffizienz für die Wärmewende stellte Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München heraus. Eine energetisch optimierte Gebäudehülle senke nicht nur den Wärmebedarf, sondern verbessere auch die Effizienz von Wärmepumpen. „Energieeffizienz ist keine Alternative zur Wärmewende. Sie ist ihre Voraussetzung“, so Holm.
ARD-Meteorologe Karsten Schwanke richtete schließlich den Blick auf die Folgen des Klimawandels. Der Sommer 2026 sei in Baden-Württemberg der heißeste seit Beginn der Messungen gewesen und warnte davor, diese Temperaturniveaus jetzt als das neue Normal misszuverstehen. Deutschland müsse künftig mit zunehmend mediterranen Verhältnissen, feuchteren Wintern und trockeneren Sommern rechnen. Vor allem die Verfügbarkeit von Wasser werde damit zu einer zentralen Zukunfts- und möglicherweise auch Streitfrage. Schwanke sieht darin auch eine wirtschaftliche Herausforderung: „Wer heute die Lösungen für morgen liefert, wird erfolgreich sein.“ Bei anschließenden Werksführungen konnten die Gäste die neue Produktionslinie besichtigen. Eine Ausstellung zeigte zudem zahlreiche Anwendungen des in Obermarchtal hergestellten Funktionswerkstoffs purenit.




