23.09.2026 Richtfest für neues Gebäude der Bundestagsverwaltung

Fotocredit: Linus Lintner/BImA
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat in Berlin Richtfest für das Elisabeth-Selbert-Haus gefeiert. An der Adresse „Unter den Linden 62“, wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt, ist der Rohbau des neuen Bürogebäudes für die Bundestagsverwaltung fertiggestellt.
Der Name des Hauses ist Programm: Elisabeth Selbert gehörte als eine der vier Frauen im Parlamentarischen Rat zu den Müttern des Grundgesetzes. Ihr Einsatz für den Gleichheitsgrundsatz – Artikel 3, Absatz 2: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt" – prägt das deutsche Verfassungsrecht bis heute. Das Gebäude, das ihren Namen trägt, verbindet Ort, Funktion und Geschichte – künftig wird es die Bundestagsverwaltung nutzen.
Omid Nouripour, Vorsitzender der Bau- und Raumkommission des Deutschen Bundestages erklärt: „Im Zentrum der parlamentarischen Demokratie entsteht ein Bau, der konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Die strengen ökologischen Kriterien für nachhaltiges Bauen werden vollumfänglich erfüllt. Das Energiekonzept sieht eine regenerative Energiegewinnung aus Geothermie und Photovoltaik vor. Der Bau setzt nicht nur ökologische Maßstäbe, sondern kann auch mit seiner Bauzeit beeindrucken, sofern die Zeitpläne für die Errichtung weiterhin vorbildlich eingehalten werden. Wir freuen uns, mit einer Liegenschaft des Deutschen Bundestages an einer der geschichtsträchtigsten Straßen Berlins städtebaulich den Block der Dorotheenstadt abzuschließen."
Modernes Gebäude für langfristige Handlungsfähigkeit
„An der Adresse ,Unter den Linden‘ ein Gebäude für den Deutschen Bundestag zu errichten, ist eine besondere Aufgabe. Dieser Ort trägt Geschichte – und das Elisabeth-Selbert-Haus fügt ihr ein neues Kapitel hinzu: ein modernes, nachhaltiges Gebäude, das dem Parlament und seiner Verwaltung langfristig Handlungsfähigkeit gibt“, betont BImA-Vorstandssprecher Prof. Dr. Alexander von Erdély.
Silber-Zertifizierung
Das Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Polnischen Botschaft, eingebettet in das historische Gebäudeensemble der Dorotheenstadt, gleichzeitig befindet sich dort einer der ältesten Stadtteile Berlins, der seit Jahrhunderten politische und diplomatische Bedeutung trägt. Der Neubau umfasst sechs Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit rund 13.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche und bietet Platz für rund 200 Büros. Er wird nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit dem Zertifizierungsgrad Silber errichtet.
Primär ist es für die Bundestagsverwaltung vorgesehen – doch die Planung lässt bewusst Spielraum: Das Gebäude kann bei Bedarf mit möglichst geringem Aufwand von einer Verwaltungs- auf eine parlamentarische Nutzung umgestellt werden. Einen Teil des Erdgeschosses wird die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung belegen, die dort Ausstellungsfläche und weitere Räume erhält.
Der Name des Hauses ist Programm: Elisabeth Selbert gehörte als eine der vier Frauen im Parlamentarischen Rat zu den Müttern des Grundgesetzes. Ihr Einsatz für den Gleichheitsgrundsatz – Artikel 3, Absatz 2: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt" – prägt das deutsche Verfassungsrecht bis heute. Das Gebäude, das ihren Namen trägt, verbindet Ort, Funktion und Geschichte – künftig wird es die Bundestagsverwaltung nutzen.
Omid Nouripour, Vorsitzender der Bau- und Raumkommission des Deutschen Bundestages erklärt: „Im Zentrum der parlamentarischen Demokratie entsteht ein Bau, der konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Die strengen ökologischen Kriterien für nachhaltiges Bauen werden vollumfänglich erfüllt. Das Energiekonzept sieht eine regenerative Energiegewinnung aus Geothermie und Photovoltaik vor. Der Bau setzt nicht nur ökologische Maßstäbe, sondern kann auch mit seiner Bauzeit beeindrucken, sofern die Zeitpläne für die Errichtung weiterhin vorbildlich eingehalten werden. Wir freuen uns, mit einer Liegenschaft des Deutschen Bundestages an einer der geschichtsträchtigsten Straßen Berlins städtebaulich den Block der Dorotheenstadt abzuschließen."
Modernes Gebäude für langfristige Handlungsfähigkeit
„An der Adresse ,Unter den Linden‘ ein Gebäude für den Deutschen Bundestag zu errichten, ist eine besondere Aufgabe. Dieser Ort trägt Geschichte – und das Elisabeth-Selbert-Haus fügt ihr ein neues Kapitel hinzu: ein modernes, nachhaltiges Gebäude, das dem Parlament und seiner Verwaltung langfristig Handlungsfähigkeit gibt“, betont BImA-Vorstandssprecher Prof. Dr. Alexander von Erdély.
Silber-Zertifizierung
Das Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Polnischen Botschaft, eingebettet in das historische Gebäudeensemble der Dorotheenstadt, gleichzeitig befindet sich dort einer der ältesten Stadtteile Berlins, der seit Jahrhunderten politische und diplomatische Bedeutung trägt. Der Neubau umfasst sechs Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit rund 13.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche und bietet Platz für rund 200 Büros. Er wird nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit dem Zertifizierungsgrad Silber errichtet.
Primär ist es für die Bundestagsverwaltung vorgesehen – doch die Planung lässt bewusst Spielraum: Das Gebäude kann bei Bedarf mit möglichst geringem Aufwand von einer Verwaltungs- auf eine parlamentarische Nutzung umgestellt werden. Einen Teil des Erdgeschosses wird die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung belegen, die dort Ausstellungsfläche und weitere Räume erhält.




