17.09.2026 VDIV-Präsidentin Sylvia Pruß eröffnet Deutschen Verwaltertag
Unter dem Motto „Zukunft ist jetzt“ hat die wiedergewählte VDIV-Präsidentin Sylvia Pruß heute in Berlin den Deutschen Verwaltertag 2026 eröffnet. Vor mehr als 1.600 Teilnehmenden unterstrich sie die zentrale Rolle der Immobilienverwaltungen bei der Umsetzung politischer Ziele im Gebäudebestand. Pruß forderte, diese frühzeitig in gesetzliche und förderpolitische Vorhaben einzubeziehen – und appellierte zugleich an die Unternehmen, den Wert und die Bedeutung ihrer Arbeit selbstbewusst zu vertreten. Im Mittelpunkt des zweitägigen Fachprogramms stehen Digitalisierung und KI, aktuelle Fragen des WEG- und Mietrechts sowie der Reformbedarf im Wohnungseigentumsrecht. Weitere Impulse widmen sich Veränderungsprozessen und der Zukunftsfähigkeit der Branche.
„Wir verwalten nicht einfach Immobilien. Wir gestalten Lebensräume. Wir erhalten Werte. Und wir übernehmen Verantwortung für einen zentralen Bestandteil unserer Gesellschaft: das Wohnen“, so Pruß zum Auftakt des größten Fachkongresses der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
An die Politik richtete die VDIV-Präsidentin eine klare Forderung: „Wer Veränderungen im Gebäudebestand erreichen will, muss die Immobilienverwaltungen von Beginn an einbeziehen.“ Nicht erst nach Verabschiedung eines Gesetzes oder wenn die Umsetzung bereits stocke, sondern schon bei der Entwicklung von Regelungen und Förderprogrammen müsse das Wissen derjenigen einfließen, die diese Vorgaben später umsetzen. „Eine Regelung ist nicht gut, weil sie auf dem Papier gut klingt. Sie muss verständlich, umsetzbar und praxistauglich sein.“
Dass die Anliegen der Immobilienverwaltungen politisch Gehör finden, zeigte Pruß anhand konkreter Beispiele der vergangenen zwölf Monate: Der VDIV wirkt in der Mietrechtskommission der Bundesregierung mit, trug maßgeblich dazu bei, dass die Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter erhalten blieb, setzte sich erfolgreich gegen zusätzliche Vorgaben eines sogenannten Gebäude-TÜV ein und engagierte sich für Förderbedingungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, die den Entscheidungsabläufen von Wohnungseigentümergemeinschaften besser Rechnung tragen.
Zugleich warnte Pruß davor, Bürokratieabbau mit dem Abbau professioneller Standards gleichzusetzen. „Wer hier Weiterbildung abschafft, baut keine Bürokratie ab. Er baut Qualität und Verbraucherschutz ab.“ Ziel des VDIV bleibe deshalb weiterhin ein Berufsbild mit klaren Zugangsvoraussetzungen und verlässlichen Qualifikationsstandards.
„Zukunft ist jetzt“ versteht die VDIV-Präsidentin als Auftrag an die Branche selbst. Technologischer Wandel, Fachkräftemangel und die energetische und technische Modernisierung von Immobilien verändern die Verwaltung grundlegend. Sie ermutigte die Unternehmen, diesen Wandel aktiv zu gestalten und für den Wert ihrer Arbeit einzustehen.
Zum Abschluss brachte Pruß das Selbstverständnis des Berufsstands auf den Punkt: „Wir sind die Fachleute für den Gebäudebestand. Wir sind die Partner der Eigentümerinnen und Eigentümer. Wir sind die Übersetzer zwischen Politik und Praxis. Wir sind diejenigen, die Veränderungen möglich machen.“ Die zentrale Botschaft zum Start des Deutschen Verwaltertages 2026: „Ohne uns geht es nicht.“
„Wir verwalten nicht einfach Immobilien. Wir gestalten Lebensräume. Wir erhalten Werte. Und wir übernehmen Verantwortung für einen zentralen Bestandteil unserer Gesellschaft: das Wohnen“, so Pruß zum Auftakt des größten Fachkongresses der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
An die Politik richtete die VDIV-Präsidentin eine klare Forderung: „Wer Veränderungen im Gebäudebestand erreichen will, muss die Immobilienverwaltungen von Beginn an einbeziehen.“ Nicht erst nach Verabschiedung eines Gesetzes oder wenn die Umsetzung bereits stocke, sondern schon bei der Entwicklung von Regelungen und Förderprogrammen müsse das Wissen derjenigen einfließen, die diese Vorgaben später umsetzen. „Eine Regelung ist nicht gut, weil sie auf dem Papier gut klingt. Sie muss verständlich, umsetzbar und praxistauglich sein.“
Dass die Anliegen der Immobilienverwaltungen politisch Gehör finden, zeigte Pruß anhand konkreter Beispiele der vergangenen zwölf Monate: Der VDIV wirkt in der Mietrechtskommission der Bundesregierung mit, trug maßgeblich dazu bei, dass die Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter erhalten blieb, setzte sich erfolgreich gegen zusätzliche Vorgaben eines sogenannten Gebäude-TÜV ein und engagierte sich für Förderbedingungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, die den Entscheidungsabläufen von Wohnungseigentümergemeinschaften besser Rechnung tragen.
Zugleich warnte Pruß davor, Bürokratieabbau mit dem Abbau professioneller Standards gleichzusetzen. „Wer hier Weiterbildung abschafft, baut keine Bürokratie ab. Er baut Qualität und Verbraucherschutz ab.“ Ziel des VDIV bleibe deshalb weiterhin ein Berufsbild mit klaren Zugangsvoraussetzungen und verlässlichen Qualifikationsstandards.
„Zukunft ist jetzt“ versteht die VDIV-Präsidentin als Auftrag an die Branche selbst. Technologischer Wandel, Fachkräftemangel und die energetische und technische Modernisierung von Immobilien verändern die Verwaltung grundlegend. Sie ermutigte die Unternehmen, diesen Wandel aktiv zu gestalten und für den Wert ihrer Arbeit einzustehen.
Zum Abschluss brachte Pruß das Selbstverständnis des Berufsstands auf den Punkt: „Wir sind die Fachleute für den Gebäudebestand. Wir sind die Partner der Eigentümerinnen und Eigentümer. Wir sind die Übersetzer zwischen Politik und Praxis. Wir sind diejenigen, die Veränderungen möglich machen.“ Die zentrale Botschaft zum Start des Deutschen Verwaltertages 2026: „Ohne uns geht es nicht.“




